1,2 Millionen Euro für Verbraucher:innen zurückgeholt

Gesellschaft Verbraucherzentrale Südtirol 1,2 Millionen Euro für Verbraucher:innen zurückgeholt Online-Betrugsfälle wie Phishing oder Enkeltricks zählen weiter zum täglichen Geschäft der Verbraucherschützer. Werbeanrufe sind zurückgegangen. 12/03/2026 et Rai Tagesschau Der Sitz der Verbraucherzentra...

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© 1,2 Millionen Euro für Verbraucher:innen zurückgeholt
Gesellschaft Verbraucherzentrale Südtirol 1,2 Millionen Euro für Verbraucher:innen zurückgeholt Online-Betrugsfälle wie Phishing oder Enkeltricks zählen weiter zum täglichen Geschäft der Verbraucherschützer. Werbeanrufe sind zurückgegangen. 12/03/2026 et Rai Tagesschau Der Sitz der Verbraucherzentrale in Bozen Im Jahr 2025 gab es für die Verbraucherzentrale Südtirol Grund zum Feiern: Die Verbraucherzentrale wurde 30 Jahre alt. 7.000 Beratungsfälle wurden im vergangenen Jahr gezählt, zudem mehr als 51.000 Kontakte. Im selben Zeitraum haben die Verbraucherschützerinnen knapp 1,2 Millionen Euro zurückholen können. Sie bleiben damit eine gefragte Anlaufstelle im Land.  Laut der Verbraucherzentrale hat das Jahr 2025 für viele Konsumentinnen und Konsumenten mit schlechten Neuigkeiten begonnen. Die luxemburgische Versicherungsgesellschaft FWU meldete Konkurs an, Versicherungsleistungen konnten nicht mehr ausbezahlt werden. Von einer 10.000 Euro Prämie blieb ein Rückkaufswert von rund 4.000 Euro übrig, rechnet dazu die Verbraucherzentrale vor. Sie betreut die Südtiroler Geschädigten in diesem Fall weiter.  Online-Betrugsfälle reißen nicht ab  Phishing, Online-Trading, Enkeltrickshaben eine Schadenssumme im sechs- bis siebenstelligen Bereich gefordert. Gerichtliche Interventionen seien hier fast aussichtslos, betont die Verbraucherzentrale, deshalb setzt sie auf Aufklärung: „Im Laufe des Jahres haben wir immer wieder über die Gefahren aufgeklärt, mit Fernsehbeiträgen, auf Vorträgen und über Medieninformationen. Mit dem Fortschreiten der digitalen Entwicklung werden leider auch die Betrugsversuche immer ausgefeilter, indem z.B. Deepfake-Videos bekannter Persönlichkeiten als Köder benutzt werden.“ Erfolge im Kampf gegen Werbeanrufe Im Bereich der Werbeanrufe, sei hingegen ein Fortschritt zu erkennen. Durch einen technischen Filter der Aufsichtsbehörde für das Telekommunikationswesen wurden ab Sommer 2025 Anrufe mit einer „vorgeschobenen“ Nummer blockiert. Allein im November wurden in elf Tagen etwa 49,3 Millionen illegale Anrufe aus dem Ausland blockiert, die eine italienische Handynummer vortäuschten. Das sind durchschnittlich über 4 Millionen Versuche pro Tag, was zeigt, wie weit verbreitet die Verwendung von „gefälschten” Nummern war. Andere Themen der Verbraucherschützerinnen und Verbraucherschützer waren auch 2025 wieder der Energiemarkt, der Bereich der Telefonie, die Versicherungen sowie die Fragen rund um die eigenen vier Wände; auch Fragen rund um Preisteuerung und Gegenmaßnahmen lagen verstärkt im Fokus der Aufmerksamkeit. Verbraucherzentrale Südtirol

Quelle: www.rainews.it

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