Zupke bleibt SED-Opferbeauftragte
Zupke bleibt SED-Opferbeauftragte
Aktualisiert am 07.05.2026, 17:15 Uhr Bei der geheimen Wahl im Bundestag erhielt die 64-Jährige 430 Stimmen und damit deutlich mehr als die erforderliche Kanzlermehrheit. (Archivbild) © dpa / Soeren Stache/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Seit Auflösung der Stasi-Unterlagen-Behörde kümmert sich die ehemalige Oppositionelle um die Verfolgten der SED-Diktatur. Nun hat der Bundestag die 64-Jährige im Amt bestätigt.
Berlin - Die frühere DDR-Oppositionelle Evelyn Zupke ist für weitere fünf Jahre zur Bundesbeauftragten für die SED-Opfer gewählt worden. Bei der geheimen Wahl im Bundestag erhielt die 64-Jährige 430 Stimmen und damit deutlich mehr als die erforderliche Kanzlermehrheit.
Ihrem Lebenslauf zufolge war Zupke im Jahr 1989 maßgeblich daran beteiligt, Betrug bei den DDR-Kommunalwahlen aufzudecken. Nach dem Mauerfall trat sie als Zeitzeugin an Schulen und Bildungseinrichtungen auf.
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Vor diesem Hintergrund wurde die gebürtige Rügenerin im Jahr 2021 zur ersten Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur gewählt. Das Amt war nach Auflösung der Stasi-Unterlagen-Behörde eingerichtet worden. © Deutsche Presse-Agentur
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