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Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe starten in neue Saison

Kassel

Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe starten in neue Saison

Aktualisiert am 02.05.2026, 04:03 Uhr Staunen und Freude: Die Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe starten in die neue Saison. © dpa / Swen Pförtner/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

750.000 Liter Wasser stürzen ohne Pumpen von den Kaskaden bis zur Schloss-Fontäne. Was Besucher bei den historischen Wasserspielen im Bergpark Wilhelmshöhe erwartet.

Kassel - Die historischen Wasserspiele im Kasseler Unesco-Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe sind in die neue Saison gestartet. Bis zum 3. Oktober haben Besucherinnen und Besucher jetzt wieder an jedem Mittwoch, Sonntag und an hessischen Feiertagen Gelegenheit, den Lauf des Wassers vom Herkules bis zur Großen Fontäne vor dem Schloss Wilhelmshöhe zu begleiten.

Los geht es jeweils um 14.30 Uhr an den Kaskaden, wie Hessen Kassel Heritage (HKH) mitteilte. Als Kaskaden werden Anlagen bezeichnet, in denen Wasser in mehreren gestuften Becken nach unten fällt. Von dort führen die Wasserspiele über den Steinhöfer Wasserfall, die Teufelsbrücke und das Aquädukt. Jedes Wasserbild wird für ungefähr zehn Minuten inszeniert. Den Abschluss bildet gegen 15.45 Uhr eine mehr als 50 Meter hohe Fontäne oberhalb des Schlosses Wilhelmshöhe.

Wasser fließt ohne Einsatz von Pumpen

Laut HKH kann es aufgrund von Instandsetzungsarbeiten an den Kaskaden und an der Kaskadenwirtschaft in der gesamten Saison zu Einschränkungen kommen. Es werden demnach aber alle Wasserspielstationen wie gewohnt bespielt.

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Der Bergpark Wilhelmshöhe und die barocken Wasserspiele entstanden zu Beginn des 18. Jahrhunderts unter Landgraf Karl. Erstmals wurden sie 1714 der Öffentlichkeit präsentiert. Während der Wasserspiele fließen mehr als 750.000 Liter Wasser über Kaskaden, Becken, Rinnen und Aquädukte in rund 80 Meter Tiefe - nur durch die Ausnutzung physikalischer Gesetze und ohne den Einsatz von Pumpen.  © Deutsche Presse-Agentur

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