Warum der FC Bayern einen Vogel hat
Warum der FC Bayern einen Vogel hat
Aktualisiert am 20.04.2026, 07:16 Uhr Leon Goretzka kümmerte sich darum, dass der Kakadu ausführlich mitfeiern durfte. © IMAGO/Lackovic/IMAGO/Mladen Lackovic Lesedauer:1 Min.Die Bayern haben einen Vogel: Die sonst eher brave Meisterfeier bekam dank eines Porzellankakadu doch eine sympathische Komponente. Was es mit dem Tier, das auch die Meister-T-shirts ziert, auf sich hat.
Keine Bayern-Party mehr ohne Kakadu: Seit den Feierlichkeiten 2025 ist das Tier zu einer kuriosen Kultfigur bei den Münchnern geworden. Nach dem Gewinn der 35. Meisterschaft holte Leon Goretzka die Porzellanfigur wieder hervor und präsentierte sie den Fans, zudem war das Tier auch auf den offiziellen Meistershirts abgebildet. "Der hat schon die letztjährigen Feierlichkeiten dominiert. Der hat jetzt lange warten müssen, bis wir ihn wieder rausgelassen haben aus seinem Käfig", sagte Goretzka bei DAZN. "Er ist am Start. Er trinkt Champagner."
Doch was hat es mit dem Deko-Vogel auf sich? Den etwa 1000 Euro teuren Kakadu hatten die Bayern-Stars bei ihrer Meister-Party im vergangenen Mai aus dem Münchner Nobelrestaurant "Käfer" stibitzt. Später gab es den Kakadu vom ursprünglichen Besitzer, Michael Käfer, als Geschenk. Er soll den Bayern weiterhin Glück bringen und macht seinen Job bislang sehr gut. "Seit wir Meister geworden sind, kommt er immer wieder mit uns mit. Und wenn Titel gewonnen werden, wird er immer wieder dabei sein", hatte Sportdirektor Christoph Freund damals gesagt.
Galerie Nach Sieg gegen Stuttgart So bejubeln die Bayern die Meisterschaft vor 12 Stunden von Ludwig HornWer der ursprüngliche Kakadu-"Dieb" ist, das ist im Übrigen bis heute ungeklärt. Joshua Kimmich und Jonas Urbig hatten vergangenes Jahr schon erklärt, es nicht gewesen zu sein.
Der Kakadu wohnt an der Trainingsanlage
Für die "Beherbergung" des neuen Glücksbringers sei das Trainerteam des deutschen Fußball-Rekordmeisters zuständig, erzählte Torhüter Manuel Neuer damals. Vor allem Co-Trainer Aaron Danks soll eine besondere Beziehung zu dem Vogel haben. In der Mixed Zone nach dem Stuttgart-Spiel erklärte Danks: "Der Kakadu war die ganze Zeit an der Trainingsanlage. Hoffentlich wird der Kakadu noch ein paar Auftritte bis zum Saisonende haben."
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Diese Hoffnung teilt auch Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen. "Ich glaube, der Kakadu macht eine große Reise", sagte er in der Mixed Zone im Hinblick auf die anstehenden Halbfinals im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen (Mittwoch, 20:45 Uhr) und der Champions League gegen Paris Saint-Germain (28.4. und 6.5., 21 Uhr). (dpa/bearbeitet von ska)
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