Wann das Rauchen in Wohnungen teuer werden kann
Wann das Rauchen in Wohnungen teuer werden kann
Aktualisiert am 14.04.2026, 10:03 Uhr Der Vermieter kann einem in der Regel nicht verbieten, drinnen zu rauchen. (Symbolbild) © Getty Images/iStockphoto/Tamara Dragovic Lesedauer:1 Min.Grundsätzlich gehört Rauchen zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung. Doch ab einem gewissen Punkt drohen Mietern finanzielle Konsequenzen.
Rauchen in Innenräumen verschlechtert den Zustand und den Wert von Immobilien. Denn Nikotin, Teer und weitere Schadstoffe lagern sich auf Oberflächen, in Textilien und auch in Baustoffen ab. Wenn es feucht oder warm ist, können sie sogar nach intensiver Reinigung wiederkommen. Darauf weist der Immobilienverband Deutschland (IVD) hin.
Was bedeutet das für Eigentümer?
Wollen Eigentümer solch einen Schaden beheben, müssen sie renovieren oder aufwendig sanieren - je nachdem, wie viel in Wohnung oder Haus geraucht wurde. Nach Schätzung des Verbandes können für das Sanieren einer 80-Quadratmeter-Wohnung schnell einige Tausend Euro zusammenkommen, wenn dort über längere Zeit stark geraucht wurde. Das sollte man auch beim Kauf einer betroffenen Immobilie bedenken.
Was bedeutet das für Mieter?
Vermieter können Mietern das Rauchen in der Wohnung in der Regel nicht generell verbieten. Laut Rechtssprechung zählt das Rauchen grundsätzlich zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache.
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Allerdings ist laut dem IVD die Intensität entscheidend. So könnten bei übermäßigem Rauchen und entsprechenden Schäden unter Umständen Schadensersatzansprüche des Vermieters gegen den Mieter bestehen. (dpa/bearbeitet von mak)
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