Viel Sonne und wenig Regen im April in Niedersachsen
Viel Sonne und wenig Regen im April in Niedersachsen
Aktualisiert am 29.04.2026, 14:52 Uhr Außergewöhnlich viele Sonnenstunden hat der DWD laut vorläufigen Auswertungen im April in Niedersachsen registriert. (Archivbild) © dpa / Moritz Frankenberg/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Lange Hochdruckphasen sorgen für außergewöhnlich viele Sonnenstunden. Regen fällt nur sehr wenig.
Hannover/Bremen - Viele Sonnenstunden und wenig Regen: Der April ist in Niedersachsen und Bremen außergewöhnlich sonnig und sehr trocken gewesen. Nach vorläufigen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden in Niedersachsen 240 Sonnenstunden registriert – deutlich mehr als im langjährigen Mittel mit 115 Stunden. Vor allem tagsüber waren die Temperaturen frühlingshaft mild, in den Nächten fielen sie hingegen deutlich ab.
April rund 1,5 Grad wärmer als im Vergleich zum langjährigen Wert
Der Mittelwert lag demnach in Niedersachsen am Tag bei 9 Grad, das entspricht laut DWD einer Abweichung um 1,5 Grad im Vergleich zum langjährigen Wert von 7,5 Grad. Vor allem zum Monatsbeginn gab es verbreitet Nachtfrost, später wurde der Gefrierpunkt nur noch vereinzelt unterschritten.
Beim Niederschlag fielen laut DWD mit rund 25 Litern pro Quadratmeter nicht einmal die Hälfte des langjährigen Mittels von 52 Litern pro Quadratmeter. In der dritten Dekade blieb es in Niedersachsen nahezu komplett trocken.
Defizit von fast 60 Prozent bei Niederschlägen in Bremen
In Bremen wurde im April eine Durchschnittstemperatur von 9,3 Grad erreicht, wie der DWD weiter mitteilte. Das bedeutet gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 7,6 Grad ein Plus von 1,7 Grad. Nachts war es wie in Niedersachsen teilweise noch sehr frisch. Zugleich blieb es auch in Bremen mit rund 20 Litern pro Quadratmeter deutlich trockener als im langjährigen Mittel mit 48 Litern pro Quadratmeter. Das bedeutet ein Defizit von fast 60 Prozent.
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Gezählt wurden im kleinsten Bundesland 230 Sonnenstunden, das Klimamittel liegt bei 155 Stunden. Mit Bayern, Sachsen und Thüringen bildet Bremen damit das Schlusslicht im Länderranking.
Auch deutschlandweit sorgten lange Hochdruckphasen in Verbindung mit trockener Festlandsluft für außergewöhnlich viele Sonnenstunden und in vielen Regionen auch für wenig Niederschlag. © Deutsche Presse-Agentur
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