Versteigerung des Quartiers 206 vorerst gescheitert
Versteigerung des Quartiers 206 vorerst gescheitert
Aktualisiert am 24.04.2026, 15:00 Uhr Die Versteigerung der seit Jahren leerstehenden Immobilie Quartier 206 in der Friedrichstraße gestaltet sich schwierig. (Archivbild) © dpa / Jörg Carstensen/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Das Quartier 206 in der Friedrichstraße galt lange als zentrale Einkaufsadresse in Mitte. Seit Jahren steht die Immobilie weitgehend leer und soll versteigert werden. Das gestaltet sich schwierig.
Berlin - Die Versteigerung der Gewerbeimmobilie Quartier 206 in der Friedrichstraße ist vorerst gescheitert. Das Amtsgericht Mitte hat es abgelehnt, der meistbietenden Partei den Zuschlag für die Immobilie zu erteilen, da deren Gebot die Grenze von 50 Prozent des Verkehrswertes unterschreite, wie das Gericht mitteilte. Der Wert des Grundstücks liegt demnach bei rund 187 Millionen Euro.
Bei einem Versteigerungstermin vor einer Woche wurden dem Gericht zufolge zwei Gebote abgegeben, das höhere davon lag demnach bei 40 Millionen Euro. Die Entscheidung wurde daraufhin auf diesen Freitag verschoben.
Empfehlungen der Redaktion
- Berlins Kultursenatorin bittet um Entlassung
- Bundestag beschließt Tankrabatt
- Wie ein Test zur schlimmsten Nuklearkatastrophe Europas führte
Das Quartier 206 bildet die Mitte der sogenannten Friedrichstadt-Passage zwischen der früheren Galeries Lafayette dem Bürogebäude Quartier 205. Es galt einst als wichtiger Shopping-Anlaufpunkt, inzwischen stehen große Teile des Gebäudes seit Jahren leer. Die Entscheidung des Amtsgerichts ist noch nicht rechtskräftig. Die Parteien können binnen zwei Wochen Widerspruch beim Landgericht Berlin einlegen. © Deutsche Presse-Agentur
Nachrichten aus anderen Regionen Berlin Mehrjährige Haftstrafe nach Kämpfen im Libanon vor 40 Minuten Berlin Berlin startet neues Projekt gegen digitale Gewalt vor 52 Minuten Feedback an die Redaktion