Unwetterschäden in Bayern 2025 stark gesunken
Unwetterschäden in Bayern 2025 stark gesunken
Aktualisiert am 30.04.2026, 05:03 Uhr Ein Unwetter im Augst 2024 in der Nähe von Wolfratshausen in Oberbayern. (Archiv) © dpa / Alexander Wolf/onw-images/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Steigende Temperaturen auf der Erde ziehen im langfristigen Trend höhere Naturkatastrophenschäden nach sich. In Bayern zeigt sich die Natur 2025 jedoch vergleichsweise friedlich.
Berlin - Nach mehreren stürmischen Jahren mit hohen Schäden hat sich die Natur im vergangenen Jahr vergleichsweise friedlich gezeigt: Die Naturkatastrophenschäden in Bayern sind 2025 im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken, wie der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin mitteilte. Im Freistaat verursachten Sturm, Hagel und andere Wetterunbilden in der Sachversicherung 118 Millionen Euro Schäden. Das war weniger als ein Zehntel der Kosten des Vorjahrs (1,3 Mrd. Euro). Der Grund: 2025 gab es keine großen Überschwemmungen.
Rückgang der Schäden bedeutet keine Trendwende
Die deutschlandweiten Naturkatastrophenschäden des vergangenen Jahres in der Sachversicherung bezifferte der GDV auf 1,4 Milliarden Euro, 3 Milliarden weniger als 2024. Schäden an Autos sind dabei nicht mitgezählt. Den Großteil der Schäden verursachten im vergangenen Jahr Sturm und Hagel: Im Bund waren es eine Milliarde Euro, in Bayern knapp 79 Millionen.
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Im längerfristigen Trend steigen die weltweit von Naturkatastrophen verursachten Schäden seit mehreren Jahrzehnten, bedingt unter anderem durch steigende Temperaturen. Da wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, wächst auch die Unwetterneigung, es bilden sich häufigere und schwerere Gewitter. Das ist aber keine lineare Entwicklung. "Die Schäden schwanken stark von Jahr zu Jahr, deshalb dürfen ruhigere Jahre nicht als Trend interpretiert werden", sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. © Deutsche Presse-Agentur
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