Uni-Cracks holen Löwen-Deal mit ganz simpler Fenster-Idee
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Die Höhle der Löwen
Genial einfach - einfach genial: Nach diesem Prinzip sicherten sich zwei junge Gründer einen Deal im Staffelfinale von "Die Höhle der Löwen" (VOX). Zwei andere Ideen erwiesen sich hingegen als zu simpel - im negativen Sinn.
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Aktualisiert am 13.04.2026, 23:20 Uhr
Teaserbild: © RTL / Bernd-Michael Maurer
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Frank Thelen ist ein Design-Liebhaber. Und er ist in vielen Dingen ein Perfektionist. Was er von der Erfindung "Anirius" hält, mit dem die vorerst letzte Folge der 19. "Höhle der Löwen"-Staffel beginnt, kann man dem Tech-Investor ganz gut im Gesicht ablesen. "Das sieht sehr unschön aus."
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Anil (l.) und Marius stellen ein ungewöhnliches Messer-Set vor. Es geht um zweifach geschärfte Klingen. Mit der einen Seite lassen sich über einen Wellenschliff Brötchen gut aufschneiden. Die andere Seite ist für das Bestreichen mit Butter oder Aufstrich gedacht. Schnell einleuchtend, aber auch wirklich doppelt gut?
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"Den Mutigen gehört die Welt", meint Judith Williams. Dann sagt sie aber auch: "Hier reinzukommen und zu sagen: Ich habe drei Jahre an einem zweischneidigen Messer entwickelt, ist mutig." In der Tat: Hinter "Anirius" steckt keine Rakentwissenschaft - nicht der einzige Pitch dieser Art diesmal.
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80.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile wollen die "Anirius"-Gründer gerne haben. Doch irgendwie wirkt ihre Firmenidee reichlich trivial. Und dann fällt auch noch die Verarbeitung der Messerspitze unangenehm auf.
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"Es ist wirklich nicht schön gestaltet", meint Frank Thelen. "Mich überzeugt das nicht." Mit dieser Meinung bleibt er nicht allein: Auch Janna Ensthaler - und die anderen Löwinnen und Löwen - winken ab. Kein Deal für "Anirius"!
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Mit einem eigentlich brandaktuellen Thema meldet sich das junge Gründertrio von "Paddy" im zweiten Pitch zu Wort. Lukas, Tobias und Matty, die eben erst die Schule verlassen haben, wollen mit KI-Hilfe den Unterrichtsbetrieb verbessern.
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Wenn's um digitale Ideen geht, hört Frank Thelen ganz genau zu. "Erst mal ist das Thema super", sagt er zu den "Paddy"-Gründern, die mit einer KI-App Pädagogen das Leben erleichtern wollen. "Wir brauchen dringend eine Digitalisierung der Lehrer", sagt auch der Löwe. Nur: Diese Software-Lösung gefällt ihm dann doch nicht so gut.
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350.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile wollen die "Paddy"-Gründer in der Sendung gern erlösen. Frank Thelen behauptet einfach mal, dass KI selbst eine bessere Version der Software in Windeseile schreiben könnte.
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Nicht so ganz überraschend ist, dass Ralf Dümmel, der Experte für alle Produkte, die man anfassen und in Regale einsortieren kann, nicht so recht anspringt auf die KI-Entwicklung. Er steigt bei der "Paddy"-Präsentation als Erster aus.
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Carsten Maschmeyer dagegen ist sehr interessiert. Er möchte einsteigen - allerdings zu seinen Konditionen. Es kommt zu einem wechselseitigen Feilschen. Letztes Angebot des Tech-Investors: 350.000 Euro für 20 Prozent an der Firma. Die "Paddy"-Gründer haben allerdings andere Vorstellungen. Kein Deal!
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Mit einer eigenwilligen Bühnen-Dekoration riskieren die beiden Unternehmerinnen, die im Anschluss ihre Sonnencreme-Firma "Sun Matters" vorstellen, dass sie Investoren verschrecken. Dagmar Wöhrl gefällt die Frauenmaske nicht, die drastisch vor den Auswirkungen von UV-Strahlung warnen soll. "Das ist aber skurril hier", klagt sie. "Dieses Gesicht!"
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Aufs Thema Sonnenschutz spricht Carsten Maschmeyer voll an - auch aus einer persönlichen Betroffenheit heraus. Er erzählt von seiner Leidensgeschichte: "Ich habe ja sehr stark Hautkrebs bekommen." Hätte er früher eine so schnell einziehende, angenehme Creme wie "Sun Matters" verwendet, "dann wären mir fünf Operationen erspart geblieben", sagt er.
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Gründerin Stella (l.), die sich von ihrer engen Mitarbeiterin Karla begleiten lässt, kann auf eine beeindruckende Familientradition verweisen. Ihr Großvater war der Gründer der Parfümeriekette Douglas. Mit Beauty-Produkten kennt sie sich daher von Kindheit an aus. Stellas Wunschvorstellung: 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.
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Ausreichend Geld ist in Stellas Familie vorhanden. Sie möchte allerdings selbstständig Unternehmensgeschichte schreiben - und benötigt Unterstützung. "Mir ist es wichtig, meinen eigenen Weg zu gehen", erklärt sie. Dagmar Wöhrl ist von der Creme angetan: "Sie zieht sehr, sehr schnell in die Haut ein."
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Alle Blicke richten sich auf Judith Williams, die bekanntlich die führende Beauty-Expertin auf der Löwen-Seite ist. "Eure Rezeptur ist sehr modern", lobt sie die Gründerinnen. Allerdings sagt sie später auch: "Das ist schon teuer." Fast 35 Euro möchte Stella für eine Tube Sonnencreme haben. "Nicht investierbar", steigt Judith Williams aus.
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Das verblüfft Judith Williams: Ausgerechnet Digitalprofi Maschmeyer macht den Deal mit der "Sun Matters"-Gründerin. Er kauft sich in der Sendung für 100.000 Euro ein Fünftel der Firma der Douglas-Enkelin. Bitter nur: Laut Medienberichten platzte der Deal nach der Aufzeichnung.
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Auch beim vorletzten Pitch des Abends springt Maschmeyer über seinen Schatten. Es geht um die Gründung "Frischluft Fensterbrett" der beiden offensichtlich hochtalentierten, an Münchner Unis ausgebildeten Erfinder Lukas (r.) und Benedikt. Dabei ist ihre Firmenidee ebenfalls recht banal, lässt sich aber schnell erklären.
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Es geht im Kern um ein Fensterbrett, das direkt am Rahmen angebracht ist. So kann man lüften, ohne Blumentöpfe für Zimmerpflanzen oder Deko vom Fensterbrett räumen zu müssen. Janna Ensthaler grinst: Leuchtet ein, oder? 170.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile wollen die Gründer gerne haben.
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Es kommt zum ungewöhnlichen Battle: "Mister Regal" gegen Carsten Maschmeyer. Das Rennen bei den "Frischluft Fenster"-Tüftlern, die von ihrem akademischen Hintergrund her eigentlich besser Satelliten ins All schießen sollten, anstatt zu basteln, macht: Ralf Dümmel. Er kauft sich ein. Es ist ein "Problemlöser". Und die liebt Dümmel.
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Zum Schluss wird's beim Final-Festmahl am eleganten Tisch mit den Gas-Grillflächen hochemotional. Gründer Nils erzählt, wie er sich nach 20 Jahren in Russland nach dem Angriff auf die Ukraine infolge der internationalen Sanktionen zurückziehen musste. Er startete mit "Festávolo" neu durch. Größter Respekt vor seinem Unternehmer-Mut. Kein Deal zwar, aber ganz viel Bewunderung!
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