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Ulmens gestoppte Serie weist Parallelen zu realen Anschuldigungen auf

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Ulmens gestoppte Serie weist Parallelen zu realen Anschuldigungen auf

Aktualisiert am 14.04.2026, 18:37 Uhr Neue Serie von Christian Ulmen sorgt für Wirbel. © picture alliance / Geisler-Fotopress/Oliver Hausen Lesedauer:2 Min.

Christian Ulmen drehte zuletzt offenbar eine Serie, die frappierende Ähnlichkeiten zu den Vorwürfen von Collien Fernandes aufweist. Das Projekt mit dem Arbeitstitel "The Au Pair" liegt derzeit auf Eis.

In seinen Produktionen spiegelt Christian Ulmen (50) oft die Realität wider und verwischt die Grenzen zwischen seinen Rollenfiguren und seinem Privatleben. Ein Bericht des "Zeit"-Magazins legt nun frappierende Ähnlichkeiten zwischen einer bislang unveröffentlichten Serie des Schauspielers und Regisseurs und den gegen ihn erhobenen Vorwürfen von Collien Fernandes (44) nahe.

Die Produktion mit dem Arbeitstitel "The Au Pair", die im Herbst auf Mallorca gedreht wurde, war demnach ursprünglich für den Streamingdienst Joyn vorgesehen, die Ausstrahlung wurde allerdings bis auf Weiteres gestoppt.

Nach Informationen der "Zeit", der sechs von acht Episodendrehbüchern vorliegen, finden sich in der Handlung der Serie Motive, die frappierende Ähnlichkeiten zu den realen Anschuldigungen aufweisen. Ein zentraler Handlungsstrang beschreibt, wie eine Figur private Aufnahmen seiner Partnerin ohne deren Wissen in Sex-Chatgruppen veröffentlicht und sich an den Kommentaren anderer Männer berauscht. Laut "Zeit" geht es "ausgesprochen viel um Sex und perverse Fantasien".

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Das wirft Collien Fernandes ihrem Ex-Ehemann vor

Diese fiktive Erzählung weist Parallelen zu den Vorwürfen auf, die Collien Fernandes öffentlich erhoben hat. Sie wirft Ulmen vor, Ende 2024 die Erstellung falscher Social-Media-Profile gestanden zu haben, über die er in ihrem Namen kommuniziert und pornografisches Material versendet haben soll. Ulmens Rechtsbeistand Christian Schertz bezeichnete die Berichterstattung über diese Vorwürfe bereits als rechtswidrig und leitete juristische Schritte ein. Zu dem spezifischen Punkt der Fake-Profile äußerte sich die Kanzlei in einer Pressemitteilung Ende März jedoch nicht explizit.

Innerhalb der Filmbranche haben die Entwicklungen zu deutlichen Konsequenzen geführt: Die Firma Pyjama Pictures distanzierte sich öffentlich von Ulmen und bekundete Solidarität mit Collien Fernandes. Laut "Zeit" schickte die Produktionsfirma nach den Vorwürfen zudem eine Mail an Mitwirkende der Serie "The Au Pair", in der man seine Bestürzung äußerte. Zudem gebe es Bestrebungen, Ulmen als Gesellschafter aus dem Unternehmen auszuschließen.

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Der Streamingdienst Joyn nahm die Erfolgsserie "Jerks" vollständig aus dem Angebot. Die Agentur Players führt Ulmen nicht mehr auf ihrer Liste der vertretenen Künstler. Ehemalige Weggefährten und Mitwirkende äußerten sich schockiert und solidarisierten sich mit Fernandes.

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Verfahren an deutsche Staatsanwaltschaft übergeben

Das Verfahren, das ursprünglich in Palma de Mallorca aufgrund einer Anzeige von Fernandes wegen Identitätstäuschung und Beleidigung anhängig war, wurde an die deutschen Behörden abgegeben. Nach einer Zuständigkeitsprüfung liegt der Fall nun bei der Staatsanwaltschaft Potsdam. Christian Ulmen selbst hat sich zu den Vorwürfen seiner Ex-Ehefrau bislang nicht persönlich in der Öffentlichkeit geäußert.

Für Christian Ulmen gilt bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens die Unschuldsvermutung. (ncz/spot)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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