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Trump legt gegen im Streit mit dem Papst nach

Neue Vorwürfe

Trump legt gegen im Streit mit dem Papst nach

Aktualisiert am 15.04.2026, 09:12 Uhr Papst Leo XIV. fordert ein Ende der Kriege, Trump reagiert scharf. (Archivbild) © picture alliance/Captital Pictures/CNP/ADM Lesedauer:1 Min.

Mit seiner Forderung nach einem Ende aller Kriege hat Papst Leo XIV. eine diplomatische Auseinandersetzung ausgelöst. US-Präsident Donald Trump reagiert nun mit schweren Vorwürfen gegen den Iran. Der Konflikt zwischen beiden Seiten wird zunehmend persönlicher.

Im Streit mit Papst Leo XIV. um dessen Appell für ein Ende der verschiedenen Kriege auf der Welt hat US-Präsident Donald Trump noch einmal nachgelegt. "Kann bitte jemand Papst Leo sagen, dass der Iran in den letzten zwei Monaten mindestens 42.000 unschuldige, völlig unbewaffnete Demonstranten getötet hat?", schrieb Trump am späten Dienstagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social. Es sei "absolut inakzeptabel", dass der Iran über eine Atombombe verfüge.

Live-Blog Iran-Krieg Trump glaubt, der Krieg "ist fast vorbei" vor 1 Stunde von Philipp Scheiner

Zweiwöchige Waffenruhe läuft

Die USA und Israel hatten Ende Februar einen Krieg gegen den Iran begonnen, unter anderem mit dem Ziel, das Atomprogramm Teherans und damit auch die Fähigkeit zum Bau von Atomwaffen zu verhindern. Derzeit gilt eine zweiwöchige Waffenruhe.

Ende Dezember hatten Protesten begonnen, die zunächst durch eine Wirtschaftskrise ausgelöst worden waren. Rasch entwickelten sich die Demonstrationen jedoch zu politischen Aufständen gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Der Sicherheitsapparat ging brutal gegen die Proteste vor.

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Papst Leo XIV. hatte am Samstag in Rom bei einem Friedensgebet im Petersdom mit eindringlichen Worten ein Ende von Kriegen gefordert. Zuletzt hatten sich die Friedensappelle des sonst zurückhaltenden Papstes vor allem mit Blick auf den Iran-Krieg verschärft. Die harschen Drohungen Trumps gegen den Iran verurteilte Leo - der erste Papst aus den USA - ungewöhnlich scharf und nannte sie "wirklich inakzeptabel". Seitdem hört die Papst-Kritik von Trump und seinem Vize JD Vance nicht auf. (dpa/bearbeitet von amb)

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