Trump: Iran hat keine andere Wahl, als weiterzuverhandeln
Trump: Iran hat keine andere Wahl, als weiterzuverhandeln
Aktualisiert am 21.04.2026, 16:50 Uhr © 1&1 Mail & Media Lesedauer:10 Min. Ein Live-Blog von M. Bogner J. Napirca S. Kruschinski- 16:50 Uhr: ➤ Trump: Iran hat keine andere Wahl, als weiterzuverhandeln
- 16:18 Uhr: Trump fordert Iran zur Freilassung von acht zum Tode verurteilten Frauen auf
- 14:25 Uhr: Trump wirft Iran Bruch der Waffenruhe vor – der zeigt sich kriegsbereit
- 13:28 Uhr: Iran: Bisher keine Delegation nach Pakistan gereist
Hier den Live-Blog zum Iran-Krieg aktualisieren
➤ Trump: Iran hat keine andere Wahl, als weiterzuverhandeln
- 16:50 Uhr
Vor möglichen weiteren Gesprächen mit dem Iran in Pakistan sieht US-Präsident Donald Trump sein Land in einer starken Verhandlungsposition. Man werde einen "großartigen Deal" erzielen, sagte Trump dem Sender CNBC in einem Interview. "Ich denke, sie haben keine andere Wahl." Trump bekräftigte auch, dass die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen erst aufheben werde, wenn es ein "finales Abkommen" gebe.
Die Waffenruhe sei gut gewesen, weil die USA währenddessen ihre Munitionsvorräte wieder aufgefüllt hätten. Die US-Streitkräfte seien bereit wieder anzugreifen, betonte er.
Auch der Iran habe seine Munitionsvorräte wahrscheinlich "ein bisschen" aufgefüllt, sagte Trump. Die USA hätten am Montag ein Schiff abgefangen, "das einige Dinge an Bord hatte, was nicht sehr nett war, vielleicht ein Geschenk aus China. Ich weiß es nicht". Wie er zu diesen Anschuldigungen gegenüber China kommt, führte Trump nicht weiter aus - er sagte aber, er sei überrascht gewesen. Er habe ein sehr gutes Verhältnis mit Chinas Präsident Xi Jinping und dachte, er hätte eine Vereinbarung mit ihm - "aber das ist in Ordnung. So läuft Krieg nun mal, oder?" (dpa/bearbeitet von skr)
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Was passiert ist
- Am 28. Februar begannen die USA und Israel koordinierte Luft- und Raketenangriffe gegen Ziele im Iran, bei denen unter anderem der Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde.
- Teheran reagierte seinerseits mit Angriffen auf Ziele in Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion.
- Modschtaba Chamenei ist zum Nachfolger seines Vaters als oberster Anführer des Iran ernannt worden.
- Am 8. April einigten sich die USA und Iran auf eine vorübergehende Waffenruhe.
- Verhandlungen zwischen USA und Iran endeten am 12. April ohne eine Einigung.
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Trump fordert Iran zur Freilassung von acht zum Tode verurteilten Frauen auf
- 16:18 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat Teheran aufgefordert, acht mutmaßlich zum Tode verurteilte Frauen freizulassen und einen solchen Schritt als "sehr guten Start für die Verhandlungen" zwischen den USA und dem Iran bezeichnet. "An die iranische Führung, die bald mit meinen Vertretern verhandeln wird: Ich wäre sehr dankbar für die Freilassung dieser Frauen", erklärte Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social.
"Bitte tut ihnen nichts an! Das wäre ein sehr guter Start für die Verhandlungen!", schrieb Trump dort weiter als Kommentar zu einen Beitrag, den er teilte.
Der von Trump geteilte Beitrag zeigt die Fotos von acht Frauen mit den Worten: "Die Islamische Republik Iran bereitet sich darauf vor, acht Frauen zu hängen." Der Beitrag war am Montag von dem pro-israelischen Aktivisten Ejal Jakoby im Onlinedienst X geteilt worden. Die Namen der betroffenen Frauen werden darin nicht genannt. Der Beitrag konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden. (afp/bearbeitet von skr)
Friedensnobelpreisträgerin Stiftung von Narges Mohammadi spricht von Massaker von gewaltigem Ausmaß im Iran 26. Januar 2026+++
Vertreter aus Nahost und der Golfregion zu EU-Gipfel eingeladen
- 16:13 Uhr
Am Rande des EU-Gipfels am Donnerstag und Freitag in Zypern sind Vertreter aus dem Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten sowie den Golfstaaten zu einer Debatte über den Iran-Krieg eingeladen. Erwartet werde unter anderem der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Dschassim Mohammed Al-Budaiwi, sagte ein EU-Beamter am Dienstag in Brüssel. Zudem seien Staatsoberhäupter aus der Kriegsregion eingeladen.
Sie sollen am Freitag an einem Mittagessen mit den EU-Staats- und Regierungschefs teilnehmen, anschließend ist ein Pressetermin mit EU-Ratspräsident António Costa vorgesehen. Die Europäer hoffen, dass der Iran und die USA ihre Waffenruhe verlängern, die eigentlich am Mittwoch ausläuft. An möglichen neuen Verhandlungen über ein endgültiges Ende der Kämpfe gibt es allerdings Zweifel.
Beim Mittagessen am Freitag dürfte es auch um die Kämpfe zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon gehen. EU-Vertreter haben beide Seiten zur Einhaltung der Waffenruhe aufgerufen. Zu den übrigen Programmpunkten im EU-Kreis zählen die Hilfen für die Ukraine und der nächste mehrjährige EU-Haushalt ab 2028. (afp)
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Katar: Die "ganze Welt" befürwortet Gespräche zum Iran-Krieg
- 15:11 Uhr
Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA richtet der Golfstaat Katar einen eindringlichen Appell an die Konfliktparteien. Der Krieg müsse enden, denn er habe die Region, die Weltwirtschaft und die Energiemärkte in eine "sehr gefährliche Lage" gebracht, sagte der katarische Außenamtssprecher Madschid al-Ansari heute.
Über ein mögliches Scheitern der Gespräche wolle er sich nicht äußern, sagte al-Ansari. "Die ganze Welt unterstützt diese Verhandlungen und die Bemühungen Pakistans." Katar habe dabei weiter Hoffnung und plädiere dafür, die aktuell geltende Waffenruhe zumindest zu verlängern, wenn es in den Verhandlungen vorerst keine Einigung gebe. (dpa/bearbeitet von skr)
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Trump wirft Iran Bruch der Waffenruhe vor – der zeigt sich kriegsbereit
- 14:25 Uhr
Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA wirft US-Präsident Donald Trump Teheran vor, die Feuerpause wiederholt missachtet zu haben. "Der Iran hat die Waffenruhe mehrfach verletzt!", schreibt Trump in einem neuen Post auf Truth Social. Details nannte der US-Präsident nicht; sein Post umfasste nur diesen einen Satz.
Trump hatte zuvor gesagt, er halte eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran für "sehr unwahrscheinlich", sollte es vor deren Ablauf keine Vereinbarung mit Teheran geben. Er nannte Mittwochabend Washingtoner Zeit als das Ende der Feuerpause. Weil der Iran den USA zeitlich siebeneinhalb Stunden voraus ist, würde das Ende der Waffenruhe dort in die Morgenstunden am Donnerstag fallen.
Irans Militär zeigt sich unterdessen bereit für eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen gegen Israel und die USA. Das Militär sei einsatzbereit und werde sich nicht überraschen lassen, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, Sprachrohr der mächtigen Revolutionsgarden. Für eine Rückkehr zum Krieg seien bereits neue Ziele identifiziert worden. Vom ersten Moment der Wiederaufnahme von Angriffen werde man "eine Hölle" für die Amerikaner und Israelis schaffen. (dpa/bearbeitet von skr)
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Iran: Bisher keine Delegation nach Pakistan gereist
- 13:28 Uhr
Der Iran hat nach Informationen des Staatsfernsehens noch keine Vertreter für Gespräche mit den USA nach Pakistan geschickt. Berichte über eine Abreise seien falsch, heißt es am Dienstag im iranischen Staatsfernsehen. "Weder eine Haupt- noch eine Nebendelegation" seien nach Islamabad aufgebrochen. Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA ist damit weiter ungewiss, ob es zu einer neuen Verhandlungsrunde kommt.
Regierungsvertreter hätten betont, Verhandlungen nicht unter dem Schatten von "Drohungen und Vertragsbrüchen" zu führen, berichtet der staatliche iranische Rundfunk. Eine zweite Verhandlungsrunde mit den USA hänge davon ab, ob die Amerikaner von ihren Positionen abrücken. Genauere Details nennt der Bericht nicht.
US-Präsident Donald Trump erklärte, ohne neue Verhandlungen werde die Feuerpause "Mittwochabend, US-amerikanische Zeit" enden. Am Montag hatte es in Washington geheißen, eine US-Delegation unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance sollte "bald" in Islamabad eintreffen.
Ein zentraler Streitpunkt bleibt die US-Seeblockade iranischer Schiffe und Häfen. Trump hatte auf Truth Social mitgeteilt, dass er an der Blockade festhalte, bis es eine Vereinbarung gebe. Teheran knüpft die Teilnahme an Gesprächen nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen jedoch an die Aufhebung der Seeblockade. (dpa/afp/bearbeitet von nap)
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Erstmals wieder Inlandsflüge im Iran nach mehr als 50 Tagen
- 11:59 Uhr
Nach mehr als 50 Tagen will der Iran den Luftverkehr im Inland wieder aufnehmen. Erstmals nach Kriegsbeginn sei am Mittwoch wieder ein Flug der staatlichen Fluggesellschaft Iran Air aus der Hauptstadt Teheran in die nordöstliche Millionenmetropole Maschhad geplant, heißt es in übereinstimmenden iranischen Medienberichten. Die Maschine soll danach Passagiere aus Maschhad zurück nach Teheran fliegen.
Im Krieg waren im Iran Dutzende Passagierflugzeuge außer Betrieb genommen worden, wie die Zeitung "Shargh" jüngst berichtete. Sieben Flughäfen seien Ziel der israelisch-amerikanischen Bombardierungen geworden. Die größten Schäden entstanden demnach an den Flughäfen Mehrabad in Teheran sowie in der nordwestlichen Metropole Tabris. Besonders betroffen waren die Airlines Mahan Air und Iran Air. (dpa/bearbeitet von nap)
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Israels Verteidigungsminister: Hisbollah-Chef wird "mit seinem Kopf bezahlen"
- 10:42 Uhr
Vor neuen Gesprächen Israels und des Libanons in Washington droht der israelische Verteidigungsminister erneut mit der Tötung des Hisbollah-Chefs. Naim Kassim werde "mit seinem Kopf bezahlen", sagte Minister Israel Katz nach Medienberichten bei einer Veranstaltung zum israelischen Soldatengedenktag.
Auch während einer Waffenruhe bleibe die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz das übergreifende Ziel, sagte Katz nach Angaben des Nachrichtenportals "ynet". Die Hisbollah habe Israel "im Dienste ihrer iranischen Herren angegriffen" und werde dafür den Preis zahlen. "Jeder, der die Hand gegen Israel erhebt, dem wird sie abgeschlagen. Wir werden nicht zur Realität vor dem 7. Oktober 2023 zurückkehren", sagte Katz.
Die Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon werden laut einem Sprecher des US-Außenministeriums am Donnerstag in Washington fortgesetzt. Israel strebt mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an und fordert eine Entwaffnung der Hisbollah.
Die libanesische Regierung will eine dauerhafte Waffenruhe und einen Abzug der israelischen Soldaten aus dem Süden des Libanons erreichen. Israel hat dort nach eigenen Angaben eine "Sicherheitszone" eingerichtet, die libanesische Führung spricht dagegen von der Besatzung libanesischem Bodens. (dpa/bearbeitet von nap)
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Trump: Bergung von Uran aus dem Iran wird "langer und schwieriger Prozess" sein
- 07:55 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat einen langwierigen Prozess zur Bergung von Uran aus dem Iran angekündigt. Die US-Angriffe auf iranische Atomanlagen im Juni des vergangenen Jahres hätten eine "komplette und totale Auslöschung" der Atomanlagen zur Folge gehabt, erklärte Trump am Montag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. "Daher wird es ein langer und schwieriger Prozess sein, das wieder auszugraben", fügte er mit Blick auf das Uran hinzu.
Trump will das iranische Uran nach einem Friedensabkommen mit dem Iran in die USA bringen. Washington werde Teheran dabei helfen, das angereicherte Uran aus den im vergangenen Juni getroffenen iranischen Atomanlagen zu bergen, erklärte Trump vergangene Woche.
Der Iran hatte eine angebliche Bereitschaft zur Übergabe seines angereicherten Urans im Rahmen der Verhandlungen mit den USA am Freitag allerdings dementiert. "Irans angereichertes Uran wird nirgendwohin transferiert", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei.
Die Urananreicherung steht im Zentrum des Streits zwischen den USA und dem Iran. Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben. Teheran bestreitet dies und versichert, sein Atomprogramm lediglich zur zivilen Nutzung zu betreiben.
Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist der Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert. Zur Herstellung von Atomsprengköpfen ist auf 90 Prozent angereichertes Uran nötig, zur Stromerzeugung mit Atomkraft ist eine Anreicherung auf 3,67 Prozent ausreichend. (afp)
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Leavitt: USA waren einem guten Deal mit dem Iran nie näher
- 05:27 Uhr
Trotz der Unklarheit über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde sieht sich die US-Regierung einem ihrer Meinung nach guten Abkommen mit dem Iran näher denn je. "Die Vereinigten Staaten standen noch nie so kurz davor wie jetzt gerade, ein wirklich gutes Abkommen zu schließen – ganz im Gegensatz zu dem schrecklichen Abkommen, das Barack Hussein Obama unterzeichnet hat", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dem Sender Fox News. Damit bezog sie sich auf das Atomabkommen von 2015, das US-Präsident Donald Trump später aufkündigte.
Die USA stünden kurz vor einer Einigung, sagte Leavitt weiter. Sollte es dennoch nicht dazu kommen, habe der Präsident mehrere Optionen zur Verfügung, "von denen er ohne zu zögern Gebrauch machen wird." Trump habe zuvor gezeigt, dass er seinen Worten Taten folgen lasse.
Die vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran läuft Trump zufolge am Mittwochabend Washingtoner Zeit aus. Sollte es zu keiner Einigung kommen, werde er Angriffe auf den Energiesektor und die zivile Infrastruktur anordnen, teilte Trump mit. Ob es vor Ende der Feuerpause noch zu einer zweiten Verhandlungsrunde kommt, ist unklar. (dpa)
USA sehen sich kurz vor Abkommen mit dem Iran
Aktualisiert am 21.04.2026, 05:25 Uhr Die US-Regierung sieht sich kurz vor einem möglichen Abkommen mit dem Iran. Gleichzeitig wächst der Druck, da die Waffenruhe bald ausläuft und eine neue Eskalation droht.+++
Optimismus an Börsen in Ostasien hält an
- 04:06 Uhr
Die Börsenkurse in Ostasien sind vor Ablauf der derzeitigen Waffenruhe im Iran erneut gestiegen. Der südkoreanische Leitindex Kospi kletterte eine Stunde nach Handelsstart um rund zwei Prozent. Damit rangiert er derzeit sogar höher als noch zu Beginn des aktuellen Iran-Kriegs Ende Februar. Der japanische Nikkei 225 stieg zum selben Zeitpunkt – 10 Uhr morgens Ortszeit – um knapp 1,2 Prozent.
Damit setzen die Märkte in Seoul und Tokio offenbar trotz der anhaltenden Spannungen in Nahost auf eine mögliche Einigung zwischen Washington und Teheran. US-Präsident Donald Trump hatte vor dem Hintergrund der am Mittwoch auslaufenden Waffenruhe mitgeteilt, erneut eine Delegation für Verhandlungen in Pakistans Hauptstadt Islamabad zu schicken. Vor gut einer Woche fand dort bereits eine erste Verhandlungsrunde hochrangiger Vertreter aus Washington und Teheran statt. Die Gespräche endeten jedoch ohne Ergebnis. Irans Außenminister Abbas Araghtschi machte den USA zuletzt wieder Vorwürfe, schloss eine neue Verhandlungsrunde jedoch nicht explizit aus.
Die Ölpreise sind im Vergleich zum selben Zeitpunkt am Vortag leicht gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni liegt derzeit bei 94,8 Dollar. Die Volkswirtschaften in Ostasien sind vergleichsweise stark von Öllieferungen aus Nahost abhängig. (afp)
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An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.Teheran will bei Wiederaufnahme des Krieges "neue Trümpfe" ausspielen
- 03:44 Uhr
Im Falle einer Wiederaufnahme des Iran-Krieges stehen Teheran dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf zufolge "neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld" zur Verfügung. "In den vergangenen zwei Wochen haben wir uns darauf vorbereitet, neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld auszuspielen", erklärte Ghalibaf, der iranische Chefunterhändler in den Gesprächen mit Washington, am Montag im Onlinedienst X. Er bekräftigte zudem, Teheran akzeptiere "keine Verhandlungen im Schatten von Drohungen".
Zwei Tage vor dem Ende der zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg herrschte zunächst weiter Ungewissheit über die Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. Der Iran hat nach Angaben seines Außenministeriums "noch keine Entscheidung" über eine Teilnahme an Gesprächen mit den USA in Pakistan getroffen. Eine US-Delegation unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance wurde derweil in Islamabad erwartet.
US-Präsident Donald Trump sagte, eine Verlängerung der Waffenruhe sei "höchst unwahrscheinlich". Er drohte dem Iran erneut mit massiven Angriffen, falls die Feuerpause ohne neue Einigung ausläuft. (afp)
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Mit Material von AFP und dpa
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