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Tesla baut Model S und Model X nicht mehr: Ende einer Ära - Letzte Exemplare vom Band gerollt

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Tesla baut Model S und Model X nicht mehr: Ende einer Ära - Letzte Exemplare vom Band gerollt

Aktualisiert am 12.05.2026, 10:46 Uhr © Tesla Lesedauer:1 Min. auto motor und sport

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Tesla hat die Produktion von Model S und Model X beendet. Am 10. Mai zeigte der Hersteller auf X die letzten Exemplare, die im Werk Fremont vom Band liefen.

Tesla beendet die Fertigung von Model S und Model X. Am 10. Mai veröffentlichte der Hersteller auf X Fotos der letzten Fahrzeuge aus dem kalifornischen Werk Fremont.

Zwei Modelle, die Teslas Aufstieg geprägt haben

Mit dem Model S startete Tesla 2012 in die Großserie und setzte früh auf ein Elektroauto-Konzept, das viele Hersteller später übernahmen: große Reichweite, starke Fahrleistungen und Software als zentrales Element. Das Model X folgte als SUV-Variante und brachte Tesla zusätzlich in ein volumenstärkeres Segment. Beide Modelle trugen lange Zeit das Markenimage – und ebneten den Weg für die noch erfolgreicheren Model 3 und Model Y.

"Winterkorn ließ testen": Wolfsburg schaute genau hin

Rund um den frühen Erfolg des Model S kursiert bis heute eine Anekdote aus Wolfsburg: VW-Chef Martin Winterkorn wollte demnach genau wissen, was Tesla da geschaffen hatte. Laut mehreren Berichten ließ er drei Model S kaufen, intensiv testen und anschließend zerlegen – und soll danach zu seinen Entwicklern gesagt haben: "Ein solches Auto hätte ich von Ihnen erwartet."

Video: Das Tesla Model S Plaid Track Pack im Teaser

Piëch und Tesla: Gerüchte um Übernahmeversuch

Auch über einen möglichen Übernahmevorstoß gibt es seit Jahren Berichte: Der damalige VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch soll 2013 nach einer Probefahrt mit einem schwarzen Model S Interesse an Tesla entwickelt und einen Einstieg beziehungsweise eine Übernahme ausgelotet haben. Elon Musk soll abgelehnt haben.

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Chefentwickler des Model S: Peter Rawlinson

Technisch verband das Model S eine Reihe bekannter Namen aus der Autoindustrie mit Tesla. Als federführender Entwickler gilt Peter Rawlinson, zuvor unter anderem bei Jaguar und Ruf. Später führte Rawlinson Lucid als CEO – bis 2025.

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Keine Infos zu einem Nachfolger

Der komplette US-Bestand ist anscheinend ausverkauft und Tesla nennt keinen direkten Nachfolger für Model S und Model X. Der Hersteller äußert sich im Zusammenhang mit dem Produktionsende auch nicht dazu, wie er die Lücke im Portfolio schließen will. In Fremont soll demnächst der vollautonome Roboter Optimus vom Band "laufen", grundsätzlich sieht Tesla-Chef Elon Musk die Zukunft in vollautonom fahrenden Robotaxis.  © auto motor und sport

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