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Spritpreise gehen weiter zurück – ADAC äußert Kritik

Hohe Mittagssprünge

Spritpreise gehen weiter zurück – ADAC äußert Kritik

Aktualisiert am 15.04.2026, 08:24 Uhr Nach Einschätzung des ADAC sind die Spritpreise nach wie vor zu hoch. (Symbolfoto) © dpa / Philip Dulian/dpa Lesedauer:1 Min.

Die Preise an den Tankstellen sinken weiter, doch die Preissprünge am Mittag sind beachtlich. Der ADAC sieht die Preisgestaltung der Mineralölkonzerne kritisch.

Die Spritpreise haben erneut nachgegeben, allerdings weniger als in den Vortagen. Diesel verbilligte sich im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Samstags um 1,4 Cent auf 2,301 Euro pro Liter, wie der ADAC mitteilt. Superbenzin der Sorte E10 verbilligte sich um 0,3 Cent auf 2,101 Euro pro Liter.

Am Freitag lag der bundesweite Tagesdurchschnittspreis von Diesel nach ADAC-Angaben bei 2,315 Euro pro Liter und war damit 3,1 Cent billiger als am Donnerstag. Super E10 kostete am Freitag mit 2,104 Euro pro Liter 0,8 Cent weniger als am Vortag. Am Donnerstag hatten die Rückgänge noch mehr als 7 bzw. über 4 Cent betragen.

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Deutliche Verteuerung am Mittag

Am Sonntagmittag zogen die Spritpreise wieder deutlich an. Zwischen 11:45 Uhr und 12:15 Uhr verteuerte sich Diesel um 9,7 Cent auf 2,364 Euro pro Liter, Super E10 um 9,3 Cent auf 2,164 Euro, wie der ADAC mitteilt. Am Samstag waren die Mittagssprünge noch höher: Der Dieselpreis stieg um 10,2 Cent, Super E10 legte 9,7 Cent zu. Damit verzeichnen beide Tage mit die höchsten Mittagssprünge seit Einführung der 12-Uhr-Regel.

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Nach Einschätzung des ADAC und gemessen am Ölpreis sowie am Euro-Dollar-Wechselkurs liegen die Preise nach wie vor zu hoch. Mineralölkonzerne nutzten die Spielräume für Preissenkungen nicht ausreichend, teilte der Verkehrsclub mit. (dpa/bearbeitet von tas)

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