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SPD-Fraktion warnt vor Kürzung bei Demokratie-Projekten

Schwerin

SPD-Fraktion warnt vor Kürzung bei Demokratie-Projekten

Aktualisiert am 20.04.2026, 12:32 Uhr SPD-Fraktionschef Julian Barlen betont, wie wichtig die Unterstützung durch das Bundesprogramm ist. (Archivbild) © dpa / Bernd Wüstneck/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

SPD-Fraktionschef Julian Barlen sieht in den möglichen Kürzungen für Demokratieprojekte einen "gezielten Angriff auf die Zivilgesellschaft". Der CDU-Landeschef verteidigt die Pläne.

Schwerin - Der SPD-Fraktionschef im Schweriner Landtag, Julian Barlen, hat vor möglichen Kürzungen beim Bundesprogramm "Demokratie leben!" gewarnt. Hintergrund ist ein von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) angekündigter Umbau des Programms - demnach soll die Förderung von rund 200 Projekten zum Jahresende auslaufen, außerdem sollen die Förderrichtlinien überarbeitet werden.

"Was Ministerin Prien offensichtlich vorhat, ist keine harmlose Neuausrichtung. Prien und die CDU fahren einen gezielten Angriff auf die Zivilgesellschaft", sagte Barlen laut einer Mitteilung. Die Pläne würden die Zivilgesellschaft schwächen und der Demokratie schaden.

"Es geht bei dieser Debatte nicht um links oder rechts. Es geht darum, dass all jene, die sich täglich dafür einsetzen, dass in unserem Land demokratische Werte vermittelt werden, in ihrem Engagement unterstützt werden müssen", betonte Barlen. "Eine lebendige Demokratie braucht eine starke, kritische und engagierte Zivilgesellschaft."

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Peters findet Neuausrichtung "richtig und notwendig"

Der CDU-Landesvorsitzende Daniel Peters hält eine Neuausrichtung dagegen für überfällig. "Die geplanten Änderungen sind richtig und notwendig, weil staatliche Förderung immer auch einer klaren Rechtfertigung und Überprüfbarkeit bedarf", teilte er mit. Es sei ein Gebot der Fairness gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, dass öffentliche Mittel zielgerichtet eingesetzt und regelmäßig hinterfragt würden. Dies sei kein "Angriff auf die Demokratie", sondern Ausdruck verantwortungsvoller Politik.  © Deutsche Presse-Agentur

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