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Sorge um Gepäck – Mann fährt auf ICE-Trittbrett mit

Osnabrück/Ibbenbüren

Sorge um Gepäck – Mann fährt auf ICE-Trittbrett mit

Aktualisiert am 27.04.2026, 14:43 Uhr Der 46-Jährige hatte Glück: Die lebensgefährliche Fahrt überstand er unversehrt. (Symbolbild) © dpa / Patrick Seeger/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Nach einer Zigarettenpause verpasst ein Mann den Einstieg in seinen Zug - und riskiert für das Gepäck sein Leben. Eine aufmerksame Mitarbeiterin der Bahn greift ein.

Osnabrück/Ibbenbüren - Eine lebensgefährliche Fahrt auf dem Trittbrett eines ICE von Osnabrück nach Nordrhein-Westfalen ist für einen Mann glimpflich ausgegangen. Der 46-Jährige aus München war am Sonntag mit dem Zug in Richtung Amsterdam unterwegs, wie die Bundespolizei mitteilte. Am Hauptbahnhof in Osnabrück sei er für eine Zigarettenpause ausgestiegen und habe zu spät gemerkt, dass sich die Türen bereits wieder geschlossen hatten.

Im Gespräch mit den Einsatzkräften habe er später angegeben, dass er aus Sorge um sein Gepäck in Panik geraten und deshalb auf das Trittbrett zwischen zwei Waggons gestiegen sei.

Eine Mitarbeiterin der Bahn, die am Bahnsteig stand, bemerkte demnach den Notfall und meldete ihn. Kurz hinter der Landesgrenze, bei Ibbenbüren im Kreis Steinfurt, leitete der Lokführer eine Schnellbremsung ein. Die Fahrt ging für den Passagier glimpflich aus: Der 46-Jährige habe sich "leicht geschockt, aber körperlich unversehrt" an einer Eisenstange festgeklammert.

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Bundespolizei: Bei vergessenem Gepäck immer Personal informieren

Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor solchen Ideen. In dem Streckenabschnitt sei eine Höchstgeschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde erlaubt. Wer bei hoher Geschwindigkeit von einem Zug stürze, habe nur geringe Überlebenschancen. Um vergessenes Gepäck zu sichern, sollten Reisende sich immer an das Bahnpersonal wenden.

Gegen den 46-Jährigen wird wegen gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr ermittelt. Bei zwölf Zügen sei es am Sonntag wegen des Vorfalls zu Verspätungen gekommen.  © Deutsche Presse-Agentur

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