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Social-Media-Trend: Warum Menschen gerade ihren Kühlschrank neu einräumen

Social-Media-Trend: Warum Menschen gerade ihren Kühlschrank neu einräumen

Galerie "Fridge Restock" Der "Fridge Restock"-Trend wird nicht nur höchsten Ansprüchen an Ästhetik gerecht, sondern soll auch die Hygiene aufrechterhalten und den Kühlschrank strukturieren. Nicht zuletzt deshalb sind solche Videos auf Social Media so beliebt. So geht's! 17 Bilder Aktualisiert am 14.04.2026, 17:03 Uhr Teaserbild: © iStock/monkeybusinessimages 1 17 Auf TikTok, Instagram und Co. bekommen Videos rund um Putzen, Aufräumen und Organisieren oft viel Aufmerksamkeit. Sie sollen Kontrolle und Ruhe vermitteln. Aus diesem Bedürfnis nach Struktur entstand auch dieser Trend: der perfekt eingeräumte Kühlschrank. Beim "Fridge Restock" werden Lebensmittel ästhetisch arrangiert, farblich sortiert oder in einheitliche Behälter umgefüllt. © iStock/Galeh Kholis Pambudi 2 17 Ob #fridgerestockgoals oder #fridgeglowup – unter solchen Hashtags findet sich oft mehr als nur eine einfache Putzanleitung. © iStock/OKrasyuk 3 17 Während die einen ihre Kreativität in der Einrichtung der Wohnung auslassen, tun es die anderen eben beim Einräumen des Kühlschranks. Es kann einfach ungemein befriedigend sein, Sauberkeit und Ordnung in den Kühlschrank zu bringen. © iStock/KatarzynaBialasiewicz 4 17 Wie fängt man am besten an? Das, was in Reels oft nur wenige Sekunden dauert – nämlich die komplette Entleerung, Reinigung und Reorganisation des Kühlschranks –, ist in Wirklichkeit eine größere Aktion, die durchaus etwas Zeit in Anspruch nimmt. Aber: Es lohnt sich. Der Kühlschrank muss ohnehin regelmäßig gereinigt werden. Auch ein Abtauen schadet nicht. © iStock/gorodenkoff Anzeige 5 17 Erst einmal ist also Ausräumen angesagt. Dabei sollten Sie die Lebensmittel einem kritischen Blick unterziehen: Ist noch alles haltbar? Und sachgemäß verpackt? Klebt irgendetwas an einer Verpackung? Wenn es draußen kalt genug ist, können Sie die Produkte im Freien zwischenlagern. Ansonsten halten die meisten Lebensmittel auch eine kurze Unterbrechung der Kühlung aus. © iStock/skrasii/skrasii 6 17 Nun geht es ans Reinigen des Innenraums: Nehmen Sie Ablagen, Schubladen und Türfächer dafür am besten vollständig heraus. Sie lassen sich mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einem weichen Tuch reinigen. Viele Glasablagen können auch im Geschirrspüler gesäubert werden. Wischen Sie Innenflächen mit einem milden Reiniger oder Essigwasser aus. © iStock/wmaster890 7 17 Für den perfekten Glow-up-Effekt (und das perfekte Vorher-Nachher-Bild oder -Video) darf auch die Reinigung der Außenseiten nicht fehlen. Magnete und Kinder-Kunstwerke müssen erst mal weg, damit Sie Fettspritzer, Fingerabdrücke und andere Flecken mit Reinigungsmittel und Schwamm oder Lappen zu Leibe rücken können. Am Ende soll der Kühlschrank innen und außen in neuem Glanze erstrahlen. © iStock/Liudmila Chernetska 8 17 Beim "Fridge Restock" werden die Lebensmittel nun nicht einfach wieder in den Kühlschrank geräumt. Wahre Kühlschrank-Ästhetik braucht mehr als Ordnung im herkömmlichen Sinne. Uneinheitliche Verpackungen aus dem Supermarkt werden durch einheitliche Aufbewahrungsboxen ersetzt und die Lebensmittel umgefüllt. © iStock/Katelin Kinney Anzeige 9 17 Praktischer Nutzen und ein fast schon künstlerischer Anspruch an Ästhetik verbinden sich bei dieser Art des Strukturierens. Allein schon das Umfüllen kann befriedigend sein und ein stärkeres Bewusstsein für die vorrätigen Speisen schaffen. © iStock/monkeybusinessimages 10 17 Das Besondere bei dieser Art des Einräumens ist, dass nicht nur nach Art der Lebensmittel, sondern auch nach Kriterien wie Farbe oder Form sortiert wird, sodass am Ende ein rhythmisches, ruhiges Gesamtbild entsteht und der Blick in den Kühlschrank eine Wohltat für das Auge wird. Verwenden Sie idealerweise transparente Behälter, damit Inhalte gleich erkennbar sind. © iStock/leolintang 11 17 Bei aller Freude am Einrichten und Gestalten sollte die Funktionalität nicht vernachlässigt werden. Lagern Sie empfindliche Speisen wie Fisch, Fleisch oder Wurst unten, weil es dort am kühlsten ist. Milchprodukte sollten in der Mitte platziert werden, Reste, Gekochtes oder Marmelade oben. Obst und Gemüse bewahren Sie am besten in den Schüben auf, Soßen, Getränke oder Eier in den Türfächern. © iStock/Bogdan Kurylo 12 17 Wenn Sie es richtig ernst meinen mit Ihrem Projekt, dann sollten die Behälter möglichst hochwertig sein. Glas ist Kunststoff vorzuziehen – es ist nachhaltiger, sieht schöner aus und lässt sich besser reinigen. Neben Boxen sind auch weitere Aufbewahrungs- und Ordnungshelfer denkbar: eingehängte Fächer, flexible Trennwände oder ausziehbare Schienen. © iStock/wuratyavuz Anzeige 13 17 Trends wie "Fridge Restock" greifen das Bedürfnis nach Struktur und Kontrolle im Alltag auf. Viele der Videos nutzen den ASMR-Effekt: gleichmäßige Bewegungen oder die Geräusche, die beim Öffnen von Behältern oder Hineingleiten von Flaschen in Halterungen entstehen, wirken fast meditativ. © iStock/Publishing Group 14 17 Virale Trends haben aber oft auch ihre Schattenseiten, so auch die Videos rund um den perfekt eingeräumten Kühlschrank. Zum einen vermitteln sie ein unrealistisches Bild vom perfekt organisierten Haushalt oder suggerieren, dass es nur weniger Handgriffe bedarf, bis es so ordentlich aussieht. In Wirklichkeit dauert es oft Stunden, bis ein Video von wenigen Sekunden gedreht und geschnitten ist. © iStock/CreVis2 15 17 Außerdem stellt sich die Frage, wie viel Aufwand sinnvoll ist für den perfekt arrangierten Kühlschrank. Noch fragwürdiger ist das Investment in das nötige Equipment. Wer sich extra neue Frischhalteboxen zulegen muss, hat nicht nur finanzielle Ausgaben, sondern belastet auch die Umwelt. © iStock/AndreyPopov 16 17 Sie dürfen sich also fragen: Wie weit möchte ich gehen? Muss der Anblick wirklich mit TikTok-Videos mithalten können? Oder darf es eine gute Mischung aus praktisch, ordentlich und sauber bleiben, bei der auch der vorhandene Tupperdosen-Bestand noch zum Einsatz kommt? © iStock/M-Production Anzeige 17 17 Es muss uns auch bewusst sein, dass es sich bei den Videos oft um Werbung handelt. Häufig werden dabei Gadgets angepriesen, die die Organisation des Kühlschranks erleichtern sollen. Auch Reinigungsmittel, die den Kühlschrank-Putz angeblich zum Kinderspiel machen, werden beworben. Für Influencer ist es also oft mehr als nur ein Hobby. © iStock/stefanamer Feedback an die Redaktion Weitere Galerien Galerie Versteckte Zuckerfallen Klingt gesund, ist es aber nicht vor 11 Stunden von Josephine Nimke Galerie DSDS Ex-"The Voice"-Kandidatin fliegt raus: "Auch Jurys machen Fehler!" vor 40 Minuten Galerie Sing meinen Song Der Graf sorgt direkt zum Auftakt für Tränen vor 1 Stunde