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Second-Hand-Brautkleid: Vorteile und worauf du achten solltest

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Second-Hand-Brautkleid: Vorteile und worauf du achten solltest

Aktualisiert am 12.05.2026, 09:15 Uhr © Foto: CC0 / Pixabay / StockSnap Lesedauer:3 Min. UTOPIA

Dieser Beitrag wurde automatisch veröffentlicht und nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Ein Second-Hand-Brautkleid kann genauso schön und passend auf dich zugeschnitten sein wie ein neues. Lies hier, worauf du beim Kauf achten solltest.

Deine Hochzeit ist wohl einer der wichtigsten Tage in deinem Leben. Deshalb soll sie etwas ganz Besonderes werden und deinen beziehungsweise euren Erwartungen entsprechen.

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Dazu gehören nicht nur die Zeremonie, die Ringe und die Anwesenheit von Freund:innen und Familie, sondern auch das Brautkleid. Das kannst du natürlich neu in einem Brautmodengeschäft oder online kaufen – aber hast du schon einmal über ein Second-Hand-Brautkleid nachgedacht? Ein gebrauchtes Hochzeitskleid hat viele Vorteile – nicht nur, wenn das Hochzeitsbudget begrenzt ist.

Warum ein Second-Hand-Brautkleid keine schlechtere Alternative als ein neues ist und was du beim Kauf beachten solltest, liest du in den folgenden Abschnitten.

Second-Hand-Brautkleid: Das sind die Vorteile

Ein gebrauchtes Brautkleid hat gegenüber einem neuen viele Vorteile. Der offensichtlichste und pragmatischste Grund ist sicher, dass es günstiger ist. Laut preloved-bridal.de sind Second-Hand-Hochzeitskleider deutlich günstiger: Von einer Ersparnis zwischen 40 und 70 Prozent ist die Rede. Darüber hinaus sprechen noch andere Dinge für den Kauf eines Second-Hand-Brautkleids:

  • Ein gebrauchtes Brautkleid ist in der Regel wie neu. Die Braut vor dir hat das Kleid wohl nur einen einzigen Tag getragen, weshalb es meist weder an Wert noch an Qualität verliert. Wenn es danach professionell gereinigt wird, steht es einem neuen Hochzeitskleid in nichts nach.
  • Wenn du ein neues Kleid bei einem Hersteller bestellst, kann es einige Monate dauern, bis es bei dir ist. Diese langen Wartezeiten fallen weg, wenn du ein gebrauchtes Kleid kaufst. Falls du nicht lange warten möchtest oder kannst, ist ein Second-Hand-Brautkleid die bessere Wahl. Und das Beste: Trotzdem stammen die Kleider meist aus relativ aktuellen Kollektionen.
  • Wenn du Vintage-Stücke liebst oder ein echtes Einzelteil tragen möchtest, triffst du mit einem gebrauchten Brautkleid eine gute Wahl. Mit ein bisschen Geduld kannst du auf diesem Weg dein persönliches Traumkleid finden.
  • Gebrauchte Brautkleider sind nachhaltiger. Du nutzt bereits vorhandene Ressourcen und sparst somit neue ein. Außerdem fällt der Transport aus möglicherweise fernen Ländern weg, womit du CO2-Emissionen sparst. Viele Hochzeitskleider werden nämlich nicht in Europa produziert, oft sogar unter fragwürdigen Bedingungen, und müssen erst nach Deutschland gebracht werden.
  • Auch ein Second-Hand-Brautkleid kannst du auf deine Wünsche zuschneidern lassen. Die meisten Kleider bieten viel Spielraum für Änderungen, egal ob es um die Passform oder Designfragen geht. Mit einer professionellen Schneiderin oder einem professionellen Schneider kannst du einiges aus deinem gebrauchten Hochzeitskleid herausholen.

Tipp: Gebrauchte Brautkleider bekommst du sowohl in bestimmten Brautmodengeschäften als auch online oder von privaten Anbieter:innen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, in ein professionelles Geschäft zu gehen. Dort kannst du dich beraten lassen, das Kleid anprobieren und direkt besprechen, was geändert werden soll beziehungsweise kann.

Gebrauchtes Brautkleid kaufen: Darauf solltest du achten

Willst du ein gebrauchtes Brautkleid kaufen, solltest du wissen, worauf du achten musst:

  • Ein Second-Hand-Brautkleid solltest du gründlich auf Flecken und sonstige Mängel untersuchen. Vor allem, wenn du es online oder privat kaufst, solltest du dir dafür ausreichend Zeit nehmen beziehungsweise bei der Verkäuferin nachfragen.
  • Im besten Fall kannst du dein gewünschtes Kleid vor dem Kauf anprobieren. Wenn du es online kaufst, ist das eher schwierig. In diesem Fall solltest du dir die wichtigsten Maße nennen lassen, beispielsweise Länge, Brustumfang, Taillenumfang und Hüftumfang. Bestelle das Kleid lieber etwas zu lang als zu kurz – kürzen lassen kannst du es jederzeit.
  • Wenn du über eine Internetplattform kaufst, solltest du unbedingt den versicherten Versand wählen und auf die Bewertungen der anderen Käufer:innen achten. Am sichersten ist es aber, wenn du das Brautkleid in einem Geschäft kaufst.
  • Obwohl die langen Wartezeiten bei einem Second-Hand-Brautkleid wegfallen, solltest du es nicht zu knapp vor der Hochzeit kaufen. In vielen Fällen müssen trotzdem noch kleine Änderungen vorgenommen werden. Dafür solltest du genug Zeit einplanen.
  • Überlege dir vor der Suche schon einmal grob, was du dir ungefähr vorstellst. Möchtest du zum Beispiel eine A-Linie? Wenn du weißt, was du willst, gestaltet sich die Suche leichter.

Zusammenfassend ist ein Second-Hand-Brautkleid aus vielen Gründen eine gute Wahl. Mit etwas Geschick findest du das perfekte Kleid für deinen großen Tag und tust gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes.

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Second-Hand-Brautkleid: Das eigene Hochzeitskleid verkaufen

Natürlich kannst du nach deinem großen Tag dein Brautkleid auch wieder weiterverkaufen. Dafür hast du mehrere Möglichkeiten:

  • Du gibst es auf Kommission in ein Brautmodegeschäft, das es für dich weiterverkauft.
  • Du verkaufst es selbst online über Plattformen wie Vinted oder Kleinanzeigen.

Wichtig ist, dass du dein Hochzeitskleid vor dem Verkauf reinigen lässt. Second-Hand-Brautkleider verkaufen sich laut preloved-bridal.de am besten, wenn sie nicht älter als drei Jahre sind. Eine Ausnahme sind Vintage-Brautkleider.

Überarbeitet von Lea Hermann  © UTOPIA

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