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Schüsse vor Einfamilienhaus - neuer Fall für Sonderermittler

Berlin

Schüsse vor Einfamilienhaus - neuer Fall für Sonderermittler

Aktualisiert am 18.04.2026, 11:52 Uhr Ein Polizeibeamter fotografiert ein Beweismittel auf der Straße. (Archivbild) © dpa / Sebastian Gollnow/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Mitten in der Nacht feuert jemand Schüsse vor einem Haus in Berlin ab. Verletzt wird niemand. Doch die Sondereinheit "Ferrum" hat einen weiteren Fall auf dem Tisch.

Berlin - Die Serie von Schüssen in Berlin hält an. In der Nacht wurde die Polizei zu einem Einfamilienhaus in Rudow gerufen, vor dem Unbekannte geschossen haben sollen. Polizisten fanden auf der Straße zwei Patronen und drei Patronenhülsen, wie ein Polizeisprecher sagte. Verletzt wurde bei dem Vorfall im Bezirk Neukölln demnach niemand. Zum möglichen Hintergrund machte die Polizei keine Angaben.

Die Sondereinheit des Landeskriminalamtes "Ferrum" (lateinisch, übersetzt: "Eisen") hat die Ermittlungen übernommen - wie so oft in den vergangenen Wochen. Sie wurde nach zahlreichen Schießereien am 13. November 2025 eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft zog mit der neuen Ermittlungsgruppe "Telum" (lateinisch, übersetzt: Angriffswaffe) nach. Seit Gründung der Sondereinheit wurden laut Polizei mehr als 280 Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Viele Taten im kriminellen Milieu

Nach der polizeilichen Kriminalstatistik hat der Gebrauch von Schusswaffen in Berlin stark zugenommen. 2025 erfasste die Polizei 68 Prozent mehr Straftaten als 2024, bei denen mit Waffen gedroht oder geschossen wurde. Insgesamt wurden laut Statistik 1.119 Fälle registriert, etwas mehr als die Hälfte waren Drohungen, in 515 Fällen wurde geschossen.

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Die Ermittler verorten viele Taten im kriminellen Milieu. Oft handelt es sich laut Polizei um Erpressungen von Geschäftsleuten sowie Revierkämpfe und Auseinandersetzungen in der organisierten Kriminalität.  © Deutsche Presse-Agentur

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