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"Schlag den Star"-Damen liefern historisches Ende

Kritik Riesenüberraschung

Riesenüberraschung beim Blaue-Augen-Duell

Aktualisiert am 11.05.2026, 18:17 Uhr Stars, die sich schlagen (v.l.): Isabell Edvadsson und Ekaterina Leonova sind gegen Lola Weippert und Vanessa Mai in den Ring gestiegen. © Joyn/B. Müller/W. Weber/St. Z. Wolff Lesedauer:5 Min.

In der neuesten Ausgabe von "Schlag den Star" spielten am Samstagabend Vanessa Mai und Lola Weippert gegen die "Let's Dance"-Profis Ekaterina Leonova und Isabel Edvardsson. Zwar kam nur eine der vier Damen unversehrt durch den Abend, dafür sorgten aber alle vier zusammen für ein historisches Ende.

Eine Kritik von Christian Vock Diese Kritik stellt die Sicht von Christian Vock dar. Informieren Sie sich, wie unsere Redaktion mit Meinungen in Texten umgeht.

Was für eine ereignisreiche Show. Die neueste Ausgabe von "Schlag den Star" schien schon als die wohl lauteste Folge in den Wikipedia-Eintrag der Show einzugehen, als die Kandidatinnen plötzlich eine nach der anderen umfielen. Und als sich alle noch einmal für ein allerletztes Spiel zu später Stunde zusammenrissen, entschieden sich die Kandidatinnen für Solidarität – und nicht für den Geldbeutel. Doch noch einmal von vorne und ganz in Ruhe.

Am Samstagabend rief ProSieben zu einem weiteren Team-Duell von "Schlag den Star" auf und Moderatorin Lola Weippert und Sängerin Vanessa Mai auf der einen sowie die "Let's Dance"-Profis Isabel Edvardsson und Ekaterina Leonova auf der anderen Seite folgten diesem Ruf. "Zuhören ist vielleicht ne ganz gute Sache", hatte sich Vanessa Mai von ihrem letzten "Schlag den Star"-Auftritt noch als Tipp für sich selbst mitgenommen, doch befolgt hat sie ihren eigenen Rat am Ende nicht.

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Motto des Abends: "Ich glaub, ich hab nicht zugehört"

Und so wurde es am Samstag ein ziemlich lauter Abend, was zum einen daran lag, dass, seitdem ProSieben die Show auch als Team-Variante spielen lässt, nun nicht mehr nur drei, sondern fünf Mikrofone permanent offen sind, man im schlimmsten Fall also Zeuge von pausenlosem Durcheinandergeplapper wird. Schaltet sich auch noch Kommentator Ron Ringguth dazu, wird das ganze Gerede noch unübersichtlicher.

Für die Ohren des Zuschauers geriet der Abend also zur Dauerbelastung, aber auch die Promis taten sich damit keinen Gefallen. Zum Beispiel bei Spiel 6. Das hieß "Aufbauen und beschützen" und hier sollte ein Team innerhalb von 60 Sekunden 20 Flaschen auf dem Boden aufstellen, während das andere Team auf Tennis-Schiedsrichterstühlen saß und versuchen musste, die Flaschen mit kleinen Bällen umzuwerfen. Danach wurde gewechselt und wer am Ende mehr Flaschen stehen hatte als der andere, gewann.

Bevor es losgeht, will Moderator Matthias Opdenhövel noch kurz Werbung für die Eishockey-WM bei ProSieben machen, kommt aber nicht dazu. Denn weil Vanessa Mai denkt, er rede nur mit ihr, quatscht ihm die Sängerin ununterbrochen in die Werbung rein. Teamkollegin Weippert macht es Opdenhövel auch nicht leicht, denn nachdem der ausführlich die Regeln erklärt hat, gesteht Weippert "Ich glaub, ich hab nicht zugehört" - und Opdenhövel muss alles noch einmal erklären.

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Flasche, Ball, Nase, Blut

Gleichzeitig sorgt die flatterhafte Aufmerksamkeit der Kandidatinnen auch für lustige Momente. "Lola, Klappe zu!", ruft Opdenhövel Weippert zu und die antwortet selbstironisch "Das hör ich oft". Allerdings meint Opdenhövel damit nicht Weipperts Mundwerk, sondern die Klappe ihres Schiedsrichterstuhls, die Weippert offen gelassen hatte. Es war bis dahin also laut, aber auch lustig, doch damit sollte es nur wenige Minuten später schlagartig vorbei sein.

Denn als Mai und Weippert ihre Flaschen vor den Würfen von Edvardsson und Leonova mit ihren Körpern beschützen wollen, kommt es zum buchstäblichen Knall. Isabel Edvardsson will mit einem Ball eine der Flaschen umschmeißen, trifft dabei aber nicht die Flasche, sondern die Nase von Vanessa Mai. Die schreit kurz auf und geht dann zu Boden. "Ah, fuck tut das weh", schimpft Mai, ehe Mitarbeiter herbei eilen, um Mais Nase zu versorgen.

Das Ausmaß des Treffers erfährt der Zuschauer aber nicht, die Kamera hält einen Pietätsabstand, filmt die Szene nur im Ganzen – ehe Opdenhövel Mai und die Zuschauer in eine Werbepause schickt. Aus der kommt Mai allerdings ohne sichtbare Blessuren zurück, so dass Opdenhövel bekannt geben kann: "Es ist, als wenn nichts geschehen wäre." Hätte er bloß nichts gesagt. Denn wenig später muss das Sanitäter-Team erneut auflaufen.

"Leute, wer denkt sich so einen Scheiß aus?"

Denn beim Spiel "Blind-Rennen" muss je eine Kandidatin mit einer Blind-Brille durch einen Studio-Parcours rennen, während ihre Teampartnerin sie mit Worten lotst. "Du kannst dich ja schützen", erklärt Opdenhövel vor Beginn noch Vanessa Mai, als die meint, sie wolle nicht schon wieder mit dem Kopf gegen irgendetwas rennen. Doch genau das passiert. Als die Kamera gerade Weippert und Mai folgt, hört man im Hintergrund plötzlich Opdenhövel entsetzt rufen: "Leute, was macht ihr denn? Ihr könnt doch nicht voll gegen die Wand rennen!"

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Auch hier bleibt die Kamera wieder in respektvollem Abstand, aber tatsächlich muss Ekaterina Leonova mit dem Kopf gegen die Wand gerannt sein. "Die ist so losgesprintet und die Ansage 'Stopp!' kam leider zu spät", erklärt Opdenhövel und fragt Leonova: "Wer hat denn gesagt, dass du so rennen sollst?"

Eine etwas absurde Frage bei einem Spiel, das "Blind-Rennen" getauft wurde und das fällt dann auch Opdenhövel auf: "Ihr müsst das Wort Blind-Rennen nicht wörtlich nehmen!" Ein reichlich später Tipp. Leonova rappelt sich auf und vermutet, dass sie ein blaues Auge davon tragen wird. Opdenhövel will auch hier die Werbung vorziehen, doch Leonova erklärt nur trocken: "Das erspar ich Leuten!"

Hätte sie mal lieber auf Opdenhövel gehört, denn nur ein paar Minuten später geht es weiter und es gibt den nächsten Unfall. Während die Kamera noch bei Edvardsson/Leonova ist, hört man erst einen kurzen Knall und dann Vanessa Mai fluchen: "Leck mich am Arsch, ich geh kaputt heute. Fuck, ich bin voll mit dem Kopf dagegen." Mai hält sich den Kopf, schleppt sich weiter fluchend ins Ziel: "So ein Scheißspiel, Leute", schimpft Mai und fragt nicht ganz zu Unrecht: "Leute, wer denkt sich so einen Scheiß aus?"

Das gab's noch nie bei "Schlag den Star"

Mai und Leonova werden den Sonntagmorgen also mit blauen Flecken begrüßen und weil zudem Lola Weippert über Bauchkrämpfe klagt und sich deshalb sogar einmal auf den Boden legen muss, bleibt Isabel Edvardsson die einzige, die diesen Samstagabend körperlich unbeschadet übersteht.

Dennoch kämpfen alle vier Frauen tapfer bis zum Ende und dieses Ende hält noch eine Überraschung parat. Denn Edvardsson und Leonova liegen lange Zeit deutlich zurück, holen aber plötzlich ein Spiel nach dem anderen auf, so dass das letzte Spiel entscheiden muss.

Hier sollen sich die Damen gegenübersitzen und mit ihrem jeweiligen Teampartner eine schwere Stange nur mit den Füßen in der Luft halten. Eine echte Herausforderung für Bein- und Bauchmuskeln, aber den vier Frauen scheint das nichts auszumachen. Sie halten Minute um Minute aus – bis irgendwer den Gedanken aufwirft, man könne das entweder die ganze Nacht so machen oder einfach den Gewinn durch vier teilen.

"Erklär das mal meinem Mann", ist Vanessa Mai erst skeptisch, doch je länger der Gedanke durch die Köpfe der Damen wandert, desto mehr scheint er allen zu gefallen. Matthias Opdenhövel versucht noch, die Kandidatinnen zum Durchhalten zu bewegen und Ron Ringguth verweist auf die Verträge, doch am Ende entscheiden die Damen ganz alleine: Wir teilen durch vier.

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Also lassen sie das Publikum von 10 an abwärts zählen und ziemlich genau um 2 Uhr am Sonntagmorgen zeigen Isabel Edvardsson, Ekatarina Leonova, Lola Weippert und Vanessa Mai Größe und Solidarität und lassen ihre Stangen fallen.

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