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Rosmarin vermehren: Mit Stecklingen geht es ganz einfach

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Rosmarin vermehren: Mit Stecklingen geht es ganz einfach

Aktualisiert am 13.05.2026, 08:30 Uhr © Foto: CC0 / Pixabay / Devanath Lesedauer:2 Min. UTOPIA

Dieser Beitrag wurde automatisch veröffentlicht und nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Du möchtest Rosmarin vermehren? Das ist nicht schwer und ergibt gleich mehrere neue Pflanzen. Wir erklären dir, wie es mit Stecklingen funktioniert und worauf du dabei achten musst.

Rosmarin gehört zu den beliebtesten und vielfältigsten Küchenkräutern. Außerdem fügt sich die Pflanze sehr gut in einen insektenfreundlichen Garten ein. Dank ihrer frühen Blütezeit bietet sie im Frühjahr eine wichtige erste Nahrungsquelle für viele Fluginsekten.

Wenn du bereits eine Pflanze besitzt und deinen Rosmarin vermehren möchtest, kannst du Stecklinge ziehen. So stellst du sicher, dass dein Garten ausreichend Rosmarin für dich und die Insektenwelt bereithält.

Rosmarin vermehren: Richtiger Zeitpunkt und Standort

Das Frühjahr ist der beste Zeitpunkt, um Rosmarin zu vermehren. Die Pflanzen treiben dann frisch aus und die jungen Triebe wurzeln als Stecklinge besonders gut. Außerdem wird es in den Frühlingsmonaten wieder heller und das viele Licht tut den Stecklingen gut.

Die Töpfe mit den Stecklingen solltest du an einen hellen, aber nicht zu sonnigen, warmen Platz im Garten oder in einem Gewächshaus stellen.

Die ideale Temperatur, bei der die Stecklinge austreiben und Rosmarin sich vermehrt, ist ab 20 Grad Celsius. Halte die Erde zudem immer gut feucht, aber vermeide Staunässe.

Anleitung: eRosmarin vermehren über Stecklinge

Willst du Rosmarin vermehren, ist Stecklinge zu ziehen die geeignetste Methode. Als Stecklinge eignen sich Triebspitzen von etwa zehn Zentimetern Länge, die im unteren Bereich etwas verholzt sind.

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Gehe wie folgt vor:

  1. Schneide die Triebspitzen mit einem scharfen Messer von der Mutterpflanze ab. Vermeide es dabei möglichst, die Triebe zu quetschen: Je schärfer das Messer ist, desto sauberer kannst du schneiden.
  2. Entferne die unteren Nadeln vom Stängel der Stecklinge.
  3. Befülle einen Topf mit Anzuchterde. Als Substrat kannst du entweder torffreie Blumen- oder Kräutererde verwenden. Feuchte die Anzuchterde gut an.
  4. Stecke die vorbereiteten Triebe dann etwa zwei bis fünf Zentimeter tief in die Anzuchterde.

Der erste Schritt zum Vermehren deines Rosmarins ist damit abgeschlossen. Du kannst nun entscheiden, ob du die Stecklinge mit einem Glas abdeckst oder nicht:

  • Der Vorteil an einer Abdeckung ist, dass darunter eine höhere Luftfeuchtigkeit herrscht und die Stecklinge weniger Wasser verlieren.
  • Der Nachteil ist, dass deswegen die Blumenerde schimmeln kann. Du darfst also nicht vergessen, die abgedeckten Töpfe regelmäßig zu lüften, um das zu vermeiden.
  • Das Glas sollte groß genug sein und dem Rosmarin-Steckling Platz zum Wachsen lassen. Ist der Steckling angewachsen, kannst du das Glas entfernen.

Warum du jetzt auf torffreie Erde umsteigen solltest – und was du beachten musst

Wie topft man die Stecklinge um?

Rosmarin zu vermehren geht mit Stecklingen schnell: Nach zwei bis drei Wochen bilden sich meist die ersten neuen Wurzeln. Dann solltest du anfangen, die Stecklinge langsam an eine trockenere Umgebung zu gewöhnen. Entferne zu diesem Zweck die Abdeckung, falls du eine genutzt hast. Zunächst solltest du das nur nachts tun, später auch tagsüber.

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Je nach Temperatur kannst du nach etwa vier bis acht Wochen beobachten, dass die Stecklinge neue Triebe gebildet haben. Du hast den Rosmarin erfolgreich vermehrt. Jetzt ist es Zeit, die jungen Pflanzen in Einzeltöpfe umzupflanzen. Anschließend kannst du sie wie ausgewachsenen Rosmarin pflegen.

Übrigens: Rosmarin kann auch in Innenräumen gut wachsen. Wie das geht, erfährst du hier:

So baust du Rosmarin in Innenräumen an - und musst ihn nicht mehr überwintern

Überarbeitet von Lucas Drebenstedt  © UTOPIA

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