Rechter Hass aus dem Netz -Polizei warnt vor Radikalisierung
Rechter Hass aus dem Netz -Polizei warnt vor Radikalisierung
Aktualisiert am 16.04.2026, 13:27 Uhr Brandenburgs Innenminister Jan Redmann zeigt sich besorgt aufgrund einer Zunahme rechter Gewalt. (Archivbild) © dpa / Soeren Stache/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Rechte Hetze verbreitet sich zunehmend im Netz - besonders bei jungen Menschen. Die Sicherheitsbehörden in Brandenburg sprechen von einer Radikalisierung und sind alarmiert.
Potsdam - Hetze, Beleidigung, Stimmungsmache: Im Internet verbreitet sich rechter Hass aus Sicht der Sicherheitsbehörden in Brandenburg gerade bei jungen Menschen rasend schnell. "Die politisch motivierte Kriminalität verändert ihr Gesicht", sagte Polizeipräsident Oliver Stepien in Potsdam. Straftäter würden jünger, digitaler und gewaltbereiter. 2025 nahm gerade die Gewalt von rechts in Brandenburg zu.
Das Innenministerium will der Polizei künftig mehr Ermittlungsbefugnisse an die Hand geben auch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Zudem spricht sich Innenminister Jan Redmann (CDU) klar für ein Verbot der Nutzung von sozialen Medien für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren aus. Die Verrohung auch bei jungen Menschen nehme zu, das erfülle ihn mit großer Sorge, sagte der CDU-Politiker.
Ein Blick auf die Statistik zur politisch motivierten Kriminalität
Die Zahl der politisch motivierten Straftaten in Brandenburg sank 2025 insgesamt um ein Fünftel auf 5.443 Fälle. Der Hauptgrund: 2024 gab es im Zusammenhang mit dem Superwahljahr vor allem mehr Sachbeschädigungen. Vielfach wurden Wahlplakate zerstört.
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Zwei Drittel der Straftaten mit politischem Hintergrund sind dem Phänomen rechts zuzuordnen. Es geht überwiegend um Propagandadelikte, dazu gehört etwa das Verwenden von verbotenen Symbolen wie Hakenkreuzen und das Zeigen des Hitlergrußes. Die rechts motivierten Gewaltstraftaten nahmen im vergangenen Jahr um 32 Fälle (plus 28,3 Prozent) auf insgesamt 145 zu. © Deutsche Presse-Agentur
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