Prozess um lebensgefährliche Attacke mit Giftspritze
Prozess um lebensgefährliche Attacke mit Giftspritze
Aktualisiert am 21.04.2026, 03:32 Uhr Die Staatsanwaltschaft geht laut Anklage von einem heimtückischen Mordversuch aus. (Archivbild) © dpa / David Inderlied/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Eine zufällige Begegnung rettete ihr wohl das Leben: Mit einer Spritze voll Pflanzenschutzmittel soll ein 41-Jähriger seine Noch-Ehefrau attackiert haben. Die Anklage geht von einem Mordversuch aus.
Paderborn - Nach einer Attacke auf seine Ex-Partnerin mit einer Giftspritze voll Pflanzenschutzmittel steht ein 41-Jähriger ab heute (9 Uhr) vor dem Landgericht Paderborn. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus Paderborn versuchten Mord an seiner inzwischen getrennt von ihm lebenden Ehefrau vor.
Während sie bei einer Autofahrt am Steuer saß, soll er die 36-Jährige trotz Gegenwehr mit der bereits befüllten Spritze aus seinem Rucksack in den Oberschenkel gestochen haben. Laut den Ermittlern sollen die beiden zur Tatzeit auf der Rückfahrt von einem Anwaltstermin gewesen sein, bei dem es um Unterhaltsfragen zu den gemeinsamen Kindern gegangen sei.
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Die 36-Jährige wurde durch die Injektion bewusstlos. Eine Spaziergängerin hatte dann beobachtet, wie der deutsche Angeklagte auf einem Feldweg die Frau auf den Beifahrersitz heben wollte und vermutete eine Notlage. Durch Erste Hilfe rettete sie dem Opfer das Leben. © Deutsche Presse-Agentur
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