Protest mit Autokonvoi gegen gestiegene Spritpreise geplant
Protest mit Autokonvoi gegen gestiegene Spritpreise geplant
Aktualisiert am 16.04.2026, 13:53 Uhr Auslöser für den Protest-Autokonvoi sind die gestiegenen Spritpreise. (Archivbild) © dpa / Michael Brandt/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Die hohen Spritpreise ärgern viele. In Ostfriesland regt sich Protest: Ein Autokonvoi soll durch mehrere Bundesländer bis nach Berlin führen. Worauf müssen sich Verkehrsteilnehmer einstellen?
Emden - Aus Protest gegen die stark gestiegenen Spritpreise soll ein Autokonvoi von Ostfriesland aus durch mehrere Bundesländer bis vor den Bundestag nach Berlin rollen. Die Polizeidirektion Osnabrück stellt sich auf einen größeren Einsatz ein und plant, die Fahrzeug-Schlange abzusichern. Wie viele Fahrzeuge sich an dem Protest, der am Freitagmorgen in Emden beginnen soll, beteiligen werden, sei nicht abzusehen, sagte ein Polizeisprecher. Der Anmelder der Demonstration geht den Angaben zufolge von 20 bis 100 Fahrzeugen aus.
Angemeldet und genehmigt ist die Demonstration unter dem Namen: "17.04.2026 Generalstreik - Von Emden nach Berlin mit 50 km/h". Der Veranstalter, ein Mann aus Ostfriesland, hatte über soziale Netzwerke zu dem Protest gegen hohe Kraftstoffpreise aufgerufen.
Wo der Konvoi lang fahren soll
Die Polizei in Niedersachsen plant den Konvoi unter anderem mit Motorrädern abzusichern. "Wir erwarten keine größeren Verkehrsbehinderungen", sagte der Polizeisprecher. Abschließend sagen lasse sich das aber auch erst, wenn am Freitag absehbar sei, wie viele Fahrzeuge sich tatsächlich am Konvoi beteiligen werden. Für den Konvoi gibt es bestimmte Regeln. Beteiligen dürfen sich etwa nur Fahrzeuge, die für eine Geschwindigkeit von mehr als 60 Kilometer pro Stunde zugelassen sind.
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Auch Autobahnen darf der Konvoi nicht nutzen – das hatte der Organisator zunächst geplant. In einem Gespräch zwischen dem Anmelder und der Polizei wurde nun eine Route über mehrere Bundesstraßen festgelegt. Diese führt unter anderem über Cloppenburg, Nienburg, Celle und Wolfsburg bis zur niedersächsischen Landesgrenze und dann weiter über Sachsen-Anhalt nach Brandenburg. Die Ankunft der Fahrzeuge ist für Freitagabend am Bundestag in Berlin geplant. © Deutsche Presse-Agentur
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