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"Potenziell gefährlich": Straftäter flieht aus Psychiatrie

Emmendingen

"Potenziell gefährlich": Straftäter flieht aus Psychiatrie

Aktualisiert am 06.05.2026, 19:24 Uhr Der Straftäter ist aus dem Zentrum für Psychiatrie Emmendingen entwichen. (Archivbild) © dpa / Philipp von Ditfurth/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Ein verurteilter Messerangreifer ist aus einem psychiatrischen Krankenhaus entwichen. Die Polizei warnt vor dem Mann und veröffentlicht Fotos von ihm. Wer den Gesuchten sieht, soll sofort 110 wählen.

Emmendingen - Ein wegen versuchten Totschlags verurteilter Straftäter ist aus dem Zentrum für Psychiatrie Emmendingen entflohen. Der Mann sei "potenziell gefährlich", sagte ein Polizeisprecher.

In einer Mitteilung wird er als potenziell fremdgefährdend beschrieben. Die Behörden veröffentlichten auch eine Fahndung mit Fotos des 26-Jährigen. Wer den Mann möglicherweise sieht, solle die Notrufnummer 110 anrufen.

Angaben zum Aussehen

Ob der 26-Jährige womöglich eine Waffe dabeihat, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Der Mann sei am 1. Mai aus dem psychiatrischen Krankenhaus entwichen. Man sei erst jetzt an die Öffentlichkeit gegangen, weil die Ermittler zuvor alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen mussten.

Der Gesuchte ist den Angaben zufolge etwa 1,80 Meter groß und von schlanker Statur. "Zum Zeitpunkt der Flucht trug er einen Stoppelbart und war mit einer dunklen Schirmmütze und einem schwarzen Trainingsanzug bekleidet", hieß es.

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Bewohner und Polizisten angegriffen

Das Landgericht Freiburg hatte ihn dem Sprecher zufolge im Juli vergangenen Jahres wegen versuchten Totschlags verurteilt. Er habe im November 2024 in einer Flüchtlingsunterkunft mit einem Messer auf einen Bewohner eingestochen und vor seiner Festnahme einen Polizeibeamten verletzt.

Warum das Gericht den Angeklagten in einer Psychiatrie unterbringen ließ, blieb zunächst offen.  © Deutsche Presse-Agentur

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