Porsche-Patent: Rallye-Streifen auf Knopfdruck
Porsche-Patent: Rallye-Streifen auf Knopfdruck
Aktualisiert am 13.04.2026, 14:46 Uhr © Porsche/ams Lesedauer:2 Min. auto motor und sportDieser Beitrag wurde automatisch veröffentlicht und nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Porsche weiß, wie man mit Customizing Geld verdient. Ein neues Patent zum Farbwechsel auf Knopfdruck könnte hier ganz neue Optionen eröffnen.
Ein individueller Look des eigenen Autos ist vielen Besitzern wichtig. So wichtig, dass Sie dafür auch gerne die Börse weit öffnen. Das Problem mit individuell gestalteten Designpaketen an der Karosserie ist, dass sie oft aufwendig in der Anfertigung sind und auch nur aufwendig wieder geändert werden können.
Sportwagenbauer Porsche arbeitet offenbar an einer technischen Lösung, die das Außendesign des Fahrzeugs auf Knopfdruck ändern kann. Wir reden hier nicht von Veränderungen des Blechkleids, sondern von dessen farbiger Gestaltung. Ein entsprechendes patent hat Porsche bereits im September 2024 angemeldet. Im März 2026 wurde es dann publiziert. Offiziell beschreibt das Patent eine Kraftfahrzeugkarosserie mit einer aktiv ansteuerbaren optisch veränderbaren Beschichtung.
Angelegte Spannung ändert Farbe
Erreicht werden kann die optische Veränderung durch sogenannte "paramagnetische Lacke", die ihre Farbe ändern, sobald eine elektrische Spannung angelegt wird. Oder auch durch sogenannte E-Paper (elektronisches Papier), die es ebenfalls ermöglichen, durch Anlegen einer elektrischen Spannung die Erscheinungsform zu ändern. In beiden Fällen können so Farbwechsel bzw. Kontrastwechsel bewirkt werden.
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Die Steuerung der Farbwechsel kann manuell durch den Fahrer über einen Schalter erfolgen. Alternativ kann die Steuerung auch an bestimmte Fahr- oder Betriebszustände geknüpft werden. Was man von einer sich ändernden Cockpitbeleuchtung im Sportmodus bereits kennt, könnte so auf die Karosserie übertragen werden. Anzeigen lassen sich bei E-Autos auch Ladezustände. Oder die Farbe ändert sich mit der Geschwindigkeit oder dem Lastzustand. Wird ordentlich auf das Gas getreten, könnte das Auto sprichwörtlich rot anlaufen. Beschrieben werden im Patent allerdings keine kompletten Farbwechsel der ganzen Karosserie, sondern vielmehr variable Flächen. So lassen sich auf Knopfdruck Rallyestreifen generieren oder Spoilerkanten akzentuieren.
Da die Farbwechseltechnik mit Niedervoltspannung im Bereich von 7 bis 20 Volt arbeitet, lässt sie sich mit herkömmlichen Verbrennern oder eben auch Elektroautos kombinieren. Grundsätzlich ist die Farbwechseltechnik als Lack umsetzbar, Porsche präferiert aber die E-Paper-Technik, die sich als Folie verbauen lässt. Die Vorteile einer Folie liegen insbesondere in der kostengünstigen Herstellung, der hohen Flexibilität beim Anbringen, dem ansteuern und einem potenziellen Austausch nach einem Schaden.
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Von einer konkreten Serienumsetzung der Farbwechsel-Technologie spricht die Patentschrift nicht. Aber zumindest zeigt die Anmeldung, in welche Richtig sich Porsche-Customizing künftig entwickeln könnte. © auto motor und sport
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