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Ölpreisschock treibt Inflation in Thüringen auf 3,2 Prozent

Erfurt

Ölpreisschock treibt Inflation in Thüringen auf 3,2 Prozent

Aktualisiert am 06.05.2026, 12:07 Uhr Die Verbraucherpreise sind - getrieben von teurer Energie - in Thüringen deutlich nach oben geschnellt. (Archivbild) © dpa / Julian Stratenschulte/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Heizöl, Sprit, USB-Sticks: In Thüringen schnellen die Preise in die Höhe. Wer jetzt tankt oder raucht, spürt den Preisschub besonders – und auch im Supermarkt bleibt’s nicht beim Alten.

Erfurt - Der Ölpreisschock infolge des Iran-Krieges hat die Verbraucherpreise in Thüringen deutlich nach oben getrieben. Waren und Dienstleistungen waren im April durchschnittlich 3,2 Prozent teurer als noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Eine höhere Inflationsrate gab es zuletzt im Freistaat im Jahr 2023. Im März lag die Jahresteuerungsrate noch bei 2,7 Prozent.

Der Krieg im Nahen Osten hat das Heizen und Tanken enorm verteuert. Ohne Heizöl und Kraftstoffe hätte die Jahresteuerung bei 2,1 Prozent gelegen, hieß es. Besonders stark fiel der Preisanstieg im Verkehr aus. Hier lagen die Preise um 9,0 Prozent über dem Niveau von April 2025. Ausschlaggebend waren vor allem deutlich teurere Kraft- und Schmierstoffe, die insgesamt 31,6 Prozent mehr kosteten als ein Jahr zuvor. Die Preise für Dieselkraftstoff stiegen dabei um 47,9 Prozent, Superbenzin verteuerte sich um 27,1 Prozent.

Preisschock an der Zapfsäule

Auch in anderen Bereichen mussten Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Alkoholische Getränke und Tabakwaren wurden im Jahresvergleich um 4,0 Prozent teurer, Tabakwaren allein um 6,2 Prozent. Bestattungsleistungen und Friedhofsgebühren erhöhten sich um 6,0 Prozent.

Moderater fiel der Anstieg bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken aus, die sich um 0,9 Prozent verteuerten. Deutlich teurer wurden hingegen Speichermedien wie USB-Sticks oder Speicherkarten, deren Preise um 24,0 Prozent anzogen.

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Im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise um 0,9 Prozent an. Insbesondere Heizöl und Kraftstoffe verteuerten sich im Vergleich zu März nochmals deutlich um 9,6 Prozent. Heizöl allein legte binnen Monatsfrist um 5,0 Prozent zu. Autofahrer spürten die Preissteigerungen ebenso deutlich in ihren Portemonnaies: Der Preis für Superbenzin stieg erneut um 8,9 Prozent und der für Dieselkraftstoff sogar um 13,1 Prozent.  © Deutsche Presse-Agentur

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