Nach Stichattacke – Verdacht auf rechtsextreme Tat
Nach Stichattacke – Verdacht auf rechtsextreme Tat
Aktualisiert am 20.05.2026, 11:27 Uhr Steckt ein rechtsextremes Motiv hinter Stichattacke? (Symbolbild) © dpa / Marijan Murat/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Staatsschutzzentrum ermittelt: Nach einer lebensgefährlichen Attacke auf einen Mann in Stuttgart stehen rechtsextreme Motive im Raum.
Stuttgart - Nach einem lebensgefährlichen Angriff auf einen 44 Jahre alten Mann in Stuttgart im April übernimmt nun das Staatsschutzzentrum Baden-Württemberg die Ermittlungen in dem Fall. Es werde ein politisches, mutmaßlich rechtsextremistisches Motiv hinter der Tat vermutet, die zwei Männer verübt haben sollen, teilten Generalstaatsanwaltschaft und Polizei in Stuttgart mit. Die Verdächtigen sitzen seit der Tat in Untersuchungshaft.
Rechtsextremes Motiv steht im Raum
Mindestens einer der zum Tatzeitpunkt 19 und 21 Jahre alten Männer sei der rechtsextremen Szene zuzuordnen, wie es weiter hieß. Unmittelbar vor der Stichattacke sollen die beiden das Opfer als angebliches Mitglied einer "Antifa" angesprochen haben. Das Verfahren werde aktuell wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung geführt.
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Die beiden Beschuldigten sollen den 44-Jährigen am Abend des 24. April durch einen spitzen Gegenstand schwer verletzt haben und wurden im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung festgenommen. Das Opfer überlebte nur knapp dank einer Notoperation.
Das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart kann herausgehobene Ermittlungsverfahren, denen eine extremistische oder terroristische Motivation zugrunde liegt, übernehmen. © Deutsche Presse-Agentur
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