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Nach Küken-Rettung: Marburger Uhu legt zweites Ei

Marburg

Nach Küken-Rettung: Marburger Uhu legt zweites Ei

Aktualisiert am 19.04.2026, 11:41 Uhr Im Südturm der Elisabethkirche befindet sich der Brutkasten der Vögel. (Archivbild) © dpa / Christine Schultze/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Ein neues Ei im Nistkasten der Marburger Elisabethkirche sorgt für Aufregung. Nach der dramatischen Rettung der drei Küken gibt es Hoffnung auf weiteren Uhu-Nachwuchs in Marburg.

Marburg - Das Uhu-Weibchen im Südturm der Elisabethkirche in Marburg hat ein weiteres Ei gelegt. In der Nacht war im Livestream des Naturschutzbundes (Nabu) Marburg zu erkennen, dass sich zwei Eier im Nest befinden, wie der Nabu mitteilte. Zuvor hätten Beobachterinnen und Beobachter des Livestreams am Samstagmittag ein deutliches "Plong"-Geräusch gehört - für Kenner ein mögliches Zeichen für eine Eiablage.

Erst vor einigen Wochen hatten die drei bereits im März geschlüpften Küken von Uhu-Weibchen "Lisbeth" namens "Juhu 1", "Juhu 2" und "Juhu 3" Schlagzeilen gemacht: Sie wurden aus dem Kasten gerettet, nachdem ihnen der Hungertod gedroht hatte. Fachleute seien deshalb davon ausgegangen, dass sich die Hoffnung auf weiteren Nachwuchs in diesem Jahr erledigt habe, teilte der Nabu Marburg mit.

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Nachwuchs könnte Mitte Mai schlüpfen

Am Mittwochabend sei im Kamerabild des Livestreams jedoch ein Ei im Blickfeld zu sehen gewesen, das von den beiden Uhus im Kasten aufmerksam betrachtet worden sei. Dem Nabu zufolge legen Uhus üblicherweise zwei bis vier Eier, in seltenen Fällen auch fünf. Die Eiablage erfolge meist im Abstand von ein bis zwei Tagen. "Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass noch ein weiteres Ei hinzukommt."

Die Brutdauer betrage etwa 35 Tage. "Bei weiterhin positivem Verlauf könnte der Nachwuchs somit Mitte Mai im Südturm der Elisabethkirche schlüpfen", sagte Sebastian Anhäuser vom Marburger Uhu-Team.  © Deutsche Presse-Agentur

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