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Nach Kaufland: Nun auch Salami-Rückruf bei Edeka

Aktuelle Rückrufe

Nach Kaufland: Nun auch Salami-Rückruf bei Edeka

Aktualisiert am 18.04.2026, 11:39 Uhr Lesedauer:21 Min.

So sorgfältig die Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln und Produkten auch überwacht werden, manchmal kommt es dennoch zu Fehlern oder Verunreinigungen. Hier lesen Sie stets die aktuellen Rückrufe.

+++ Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert +++

Nach Kaufland: Nun auch Salami-Rückruf bei Edeka

Update vom 18. April: Die Carnis Vertriebs GmbH ruft mehrere Chargen fettreduzierter Salami zurück. Wie das Unternehmen aus Bremen mitteilt, wurde bei einer Routinekontrolle ein positiver Befund auf STEC (Shigatoxin-produzierende E. coli) festgestellt. Zuvor wurde bereits das Produkt "K-Classic Salami 1A, fettreduziert", welches es bei Kaufland zu erwerben gibt, zurückgerufen. Nun folgte die Meldung, dass das Produkt "GUT & GÜNSTIG Delikatess Salami, fettreduziert" ebenfalls regional aus dem Verkauf genommen wurde.

Was sind STEC?

  • STEC steht für Shigatoxin-produzierende Escherichia coli. Diese Bakterien bilden Giftstoffe (Shigatoxine), die schwere Darmerkrankungen auslösen können. Die Infektion erfolgt meist über kontaminierte Lebensmittel, insbesondere rohes oder nicht ausreichend erhitztes Fleisch. Typische Symptome sind wässrige oder blutige Durchfälle, Bauchkrämpfe und gelegentlich Erbrechen. In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Komplikationen wie dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen, das vor allem bei Kindern zu Nierenversagen führen kann.
© Carnis Vertriebs GmbH

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: GUT & GÜNSTIG Delikatess Salami, fettreduziert
  • Inhalt: 100 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 15.04.2026 & 24.04.2026
  • Hersteller: Carnis Vertriebs GmbH
  • Vertrieb: Edeka und Marktkauf in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg

Die betroffenen Produkte sollten nicht verzehrt werden. Kundinnen und Kunden können die entsprechenden Artikel in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. (bearbeitet von mak)

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Gefahr einer STEC-Infektion: Kaufland ruft Salami zurück

Update vom 16. April: Die Carnis Vertriebs GmbH ruft ihre K-Classic Salami 1A in der 100-Gramm-Packung zurück. Bei einer Routinekontrolle wurden in dem Produkt STEC (Shigatoxin-produzierende E. coli) nachgewiesen. Die Carnis Vertriebs GmbH warnt vor dem Verzehr des betroffenen Produkts und rät, dieses nicht zu konsumieren. Die Salami wird bei Kaufland verkauft.

Eine STEC-Infektion äußert sich meist innerhalb einer Woche nach Ansteckung mit Durchfall und Bauchkrämpfen. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigen Durchfällen entwickeln. Personen, die das Produkt verzehrt haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen und auf eine mögliche STEC-Infektion hinweisen.

Was sind STEC?

  • STEC steht für Shigatoxin-produzierende Escherichia coli. Diese Bakterien bilden Giftstoffe (Shigatoxine), die schwere Darmerkrankungen auslösen können. Die Infektion erfolgt meist über kontaminierte Lebensmittel, insbesondere rohes oder nicht ausreichend erhitztes Fleisch. Typische Symptome sind wässrige oder blutige Durchfälle, Bauchkrämpfe und gelegentlich Erbrechen. In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Komplikationen wie dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen, das vor allem bei Kindern zu Nierenversagen führen kann.

Folgendes Produkt ist betroffen:

© Carnis Vertriebs GmbH
  • Artikel: K-Classic Salami 1A, fettreduziert
  • Inhalt: 100 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 17.04.2026, 24.04.2026, 01.05.2026
  • Hersteller: Carnis Vertriebs GmbH, Hermann-Köhl-Straße 3, 28199 Bremen
  • Vertrieb: Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG (bundesweit)

Kaufland hat das betroffene Produkt sofort aus dem Verkauf genommen. Kundinnen und Kunden können die Salami in allen Kaufland-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Für Verbraucheranfragen steht unter der Nummer +49 5423 969 293 eine kostenlose Hotline zur Verfügung. (sbi)

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Zwilling startet Rückruf – Wasserkocher können schwere Verbrühungen verursachen

Update vom 15. April: Gefährlicher Defekt bei Wasserkochern: Bei zwei Modellen der Enfinigy-Serie des Herstellers Zwilling können die Griffe versagen und heißes Wasser unkontrolliert austreten. Eine Person erlitt bereits schwere Brandverletzungen.

Die betroffenen Modelle "Enfinigy Wasserkocher (1,5 l)" (li.) und der "Enfinigy Wasserkocher Pro (1,5 l) (re.) © Zwilling

Deshalb ruft das Unternehmen Zwilling die entsprechenden Wasserkocher-Modelle zurück. Betroffen sind der "Enfinigy Wasserkocher (1,5 l)" und der "Enfinigy Wasserkocher Pro (1,5 l)". Bei den Geräten kann sich der Griff lösen oder vollständig abbrechen, wodurch kochendes Wasser unkontrolliert austritt.

Laut Stiftung Warentest besteht dadurch erhebliche Verbrühungsgefahr. Ein schwerwiegender Vorfall hat sich bereits ereignet: Eine Person zog sich Verbrennungen zweiten Grades zu, bei denen sowohl die oberste als auch die mittlere Hautschicht betroffen sind und sich häufig Brandblasen bilden.

Sofortiger Nutzungsstopp empfohlen

Das Unternehmen fordert Besitzer der betroffenen Geräte dazu auf, diese unverzüglich außer Betrieb zu nehmen. Nur die größeren Modelle mit einem Volumen von 1,5 Litern sind von diesem Rückruf betroffen, andere Produkte wie der Enfinigy-Wasserkocher 1,0 l, das Modell 1,25 l und der Glaswasserkocher nicht. Diese Produkte können weiterhin uneingeschränkt verwendet werden.

Rückerstattung und Kontaktmöglichkeiten

Zwilling hat eine vollständige Rückerstattung des Kaufpreises zugesagt. Betroffene Kunden können sich auf der Unternehmens-Website für das Erstattungsverfahren registrieren.

Für Rückfragen stehen mehrere Kanäle zur Verfügung: Die Registrierung erfolgt über die Website zwillingkettlerecall.expertinquiry.com, per E-Mail unter kettle-recall@zwilling.com oder telefonisch unter der kostenlosen Nummer 0800-1833979.

Das Unternehmen bittet Besitzer der Geräte ausdrücklich darum, auch andere Personen über den Rückruf zu informieren – insbesondere wenn die Wasserkocher verliehen, verkauft oder anderweitig weitergegeben wurden. (bearbeitet von sav)

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Fremdkörper in Bio-Snack bei dm, Rossmann und Budni

Update vom 13. April: Kunden der Drogerieketten dm, Rossmann und Budni sollten bestimmte Bio-Dattel-Kugeln nicht verzehren. Die Hamburger Foodloose GmbH hat einen Rückruf für ihre Bio-Dattel-Kugeln "White Delights – Pistazie" gestartet.

Der Grund für die Warnung ist ernst: Laut Pressemittteilung "kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Packungen einen Fremdkörper enthalten, der eine Verletzungsgefahr darstellt", teilte das Unternehmen mit. Die Dattel-Kugeln enthalten eine 16-prozentige Pistazien-Füllung sowie eine Kakaobutterzubereitung.

Fremdkörper in Lebensmitteln können sowohl Verletzungen als auch Erstickungsgefahr verursachen. Der Hersteller rät Konsumenten, die das betroffene Produkt erworben haben, den Bio-Snack nicht zu verzehren und sicherzustellen, dass Kinder keinen Zugang zu diesem Produkt haben. Bei Verletzungen sollten sich Betroffene umgehend in ärztliche Behandlung begeben.

© Hamburger Foodloose GmbH

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Hersteller: Hamburger Foodloose GmbH
  • Artikel: White Delights - Pistazie
  • Inhalt: 40-Gramm-Einzelpackungen sowie Großpackungen mit zwölf mal 40 Gramm
  • Global Trade Item Number (GTIN): 4260229234273
  • Global Trade Item Number (GTIN): 4260229234266
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 04.10.2026
  • Chargennummer: J49B0

Neun Bundesländer betroffen, kostenlose Rückerstattung möglich

Der Rückruf gilt derzeit für neun Bundesländer: Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Berlin, Bayern, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Andere Produkte des Unternehmens sind nach Herstellerangaben nicht betroffen.

Für eine Rückerstattung des Kaufpreises können sich Kunden per E-Mail an qualitaet@foodloose.net wenden. Der Hersteller empfiehlt, dabei ein Foto der Verpackung anzuhängen. Ein Kassenbon ist für die Erstattung nicht erforderlich. (bearbeitet von sav)

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Salmonellengefahr in Nuss-Nougat-Crème Nudossi

Update vom 10. April: Die Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH ruft bestimmte Chargen der Haselnuss-Nougat-Crème Nudossi zurück. Es handelt sich um das Produkt mit 36 Prozent Haselnüssen ohne Palmöl, wie das Unternehmen mitteilte. Betroffen seien Gläser mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 1. August und dem 30. September 2026, die in mehreren Bundesländern vertrieben wurden.

Im Rahmen von Eigenkontrollen sowie weiterführender Untersuchungen ist den Angaben zufolge in einzelnen Chargen ein positives Testergebnis auf Salmonellen festgestellt worden. Die zuständigen Behörden seien in die weiteren Schritte eng eingebunden. Nach aktuellem Stand deute vieles auf einen kontaminierten Rohstoff als Auslöser hin.

Was sind Salmonellen?

  • Salmonellen sind Bakterien, die hauptsächlich im Verdauungstrakt von Tieren vorkommen. Infektionen erfolgen daher meist über Lebensmittel tierischen Ursprungs. Typische Symptome einer Erkrankung (Salmonellose) sind Bauchschmerzen, Durchfall und Unwohlsein. Die meisten Salmonelleninfektionen verlaufen mild, bei großen Ausbrüchen kann es aber zu Todesfällen kommen. Betroffen sind dabei meist ältere und abwehrgeschwächte Personen sowie Kinder. Mehr Informationen zu Symptomen und Behandlung lesen Sie hier.
© dpa / Sebastian Kahnert

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Haselnuss-Nougat-Crème Nudossi
  • Inhalt: 300 g
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: Zwischen dem 1. August und dem 30. September 2026
  • Global Trade Item Number (GTIN): 4018087009331
  • Hersteller: Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH

Für bestimmte Personengruppen kann eine Salmonellenerkrankung gefährlicher sein und zu schwereren Krankheitsverläufen führen, beispielsweise für Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen oder Schwangere. Menschen, die das Lebensmittel verzehrt haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten zum Arzt gehen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen.

Verbraucherinnen und Verbraucher werden gebeten, die Produkte nicht zu verzehren und sie zu entsorgen. "Eine Rückgabe im Handel ist nicht vorgesehen." Für die Erstattung genüge es, ein Foto des Produkts mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum per E-Mail an kundenservice@vadossi.de zu senden und die Kontoverbindung anzugeben. (dpa/bearbeitet von mak)

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Firma Werz ruft Rindersalami zurück

Update vom 10. April: Die Firma Werz Wurst-Fleisch-Convenience GmbH ruft eine Rindersalami zurück. Betroffen ist ihren Angaben nach die "Suxhuk Tradite shqiptare. Normal Saitling nach Rindersalami Art". In dem Produkt wurden Listerien nachgewiesen. Diese Bakterien können eine Erkrankung mit Durchfall und Fieber auslösen, die meist innerhalb von 14 Tagen nach der Infektion auftritt.

Was sind Listerien?

  • Listerien sind Bakterien, die praktisch überall zu finden sind. Menschen infizieren sich vor allem über kontaminierte Nahrung. Für gesunde Erwachsene stellen Listerien in der Regel keine Gefahr dar. Gefährdet sind vor allem Personen mit geschwächtem Immunsystem, darunter Neugeborene, ältere Menschen und chronisch Erkrankte oder Schwangere. Typische Symptome einer Erkrankung (Listeriose) sind Schüttelfrost, Fieber und Übelkeit. Mehr Informationen zu Symptomen und Behandlung lesen Sie hier.
© Firma Werz Wurst-Fleisch-Convenience GmbH

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Suxhuk Tradite shqiptare. Normal Saitling nach Rindersalami Art
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 06.04.2026
  • Hersteller: Werz Wurst-Fleisch-Convenience GmbH

Besonders Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann auch das ungeborene Kind geschädigt werden.

Verbraucher sollen das Produkt entweder entsorgen oder umtauschen. Wer Lebensmittel mit Listerien verzehrt hat und Symptome zeigt, sollte einen Arzt aufsuchen, Schwangere auch ohne Beschwerden. (dpa/bearbeitet von mak)

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Alkoholfreies Weißbier von Gutmann-Weizen: Zu hoher Alkoholgehalt möglich

Update vom 7. April: Die Brauerei Gutmann e.K. ruft zwei Sorten ihres alkoholfreien Hefeweizens zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, kann es bei der Abfüllung in Einzelfällen zu einer Nachgärung mit Hefe gekommen sein. Dadurch könne nicht ausgeschlossen werden, dass vereinzelt der zulässige Alkoholgehalt für alkoholfreie Biere überschritten wird und der Druck in der Flasche steigt. Der Überdruck kann Glasbruch verursachen.

Ein Verzehr des Bieres kann aufgrund des erhöhten Alkoholgehalts gesundheitsschädlich sein. Die Brauerei bittet daher dringend darum, das betroffene Bier nicht zu trinken. Dies gilt insbesondere für Personen, die alkoholhaltige Getränke nicht konsumieren möchten oder dürfen. Das Unternehmen hat das alkoholfreie Bier umgehend aus dem Verkauf nehmen lassen.

© Gutmann/lebensmittelwarnung.de

Folgende Produkte sind betroffen:

  • Artikel: Gutmann Dunkles Alkoholfreies Hefeweizen
  • Inhalt: 0,5 Liter
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: bis einschließlich 25.09.2026
  • Artikel: Gutmann Alkoholfreies Hefeweizen
  • Inhalt: 0,5 Liter
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: bis einschließlich 25.09.2026

Betroffene Bundesländer: Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Verbraucherinnen und Verbraucher werden gebeten, die betroffenen Flaschen und Kisten ungeöffnet im Handel zurückzugeben. Um das Hefewachstum zu bremsen, sollten die Flaschen und Kästen stets kühl unter 10 °C aufbewahrt und vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Flaschen sollten mit Umsicht behandelt und transportiert werden. (bearbeitet von tar)

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Könnte Plastikteile enthalten: Rewe ruft Bio-Sojajoghurt zurück

Update vom 2. April: Die Soja Food GmbH ruft ihren Artikel "Rewe Bio+vegan Soja Natur" im 500-Gramm-Becher zurück. Aufgrund eines technischen Defekts der Abfüllanlage könnten sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper im Produkt befinden. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.

Metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen.

© Soja Food GmbH

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Rewe Bio+vegan Soja Natur
  • Inhalt: 500 Gramm Becher
  • Hersteller: Soja Food GmbH
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 02.04.2026, 03.04.2026, 09.04.2026, 10.04.2026, 16.04.2026, 23.04.2026 und 04.05.2026

Aus dem gleichen Grund wird auch der "Bioladen Vegani Soja Natur" im 400-Gramm-Becher zurückgerufen, den es online und in ausgewählten Bio-Supermärkten zu kaufen gibt.

© Berief Food GmbH

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Bioladen Vegani Soja Natur
  • Inhalt: 400 Gramm Becher
  • Hersteller: Berief Food GmbH
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 10.04.2026, 24.04.2026, 01.05.2026 und 08.05.2026

Kundinnen und Kunden können betroffene Produkte jeweils im Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. (bearbeitet von mak)

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E.Coli-Bakterien in Küstengold Wurstwaren entdeckt

Update vom 2. April: Die Henkelmann GmbH ruft zwei Wurstartikel der Marke Küstengold zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Rahmen interner Kontrollen in einzelnen Proben sogenannte Shiga-Toxin bildende E. coli-Bakterien nachgewiesen. Betroffen sind die Pikante Baguettesalami und die Spianata Calabra. Vom Verzehr der Produkte wird dringend abgeraten.

Was sind E. coli-Bakterien?

  • E. coli-Bakterien gehören zu den häufigsten Erregern bei tödlich verlaufenden bakteriellen Infektionen. Bei etwa 10 bis 20 Prozent der Betroffenen kommt es zu einem schweren Verlauf: Der Darm entzündet sich, kolikartige Bauchschmerzen, blutiger Stuhl und teilweise Fieber sind die Folge. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, alte Menschen und abwehrgeschwächte Personen erkranken häufiger schwer. Mehr Informationen zu Symptomen und Behandlung einer Infektion mit E. coli lesen Sie hier.
© Henkelmann GmbH

Folgende Produkte sind betroffen:

  • Artikel: Küstengold Pikante Baguettesalami
  • Inhalt: 100 g
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 29.04.2026
  • Charge: L 1128S2
  • Artikel: Spianata Calabra
  • Inhalt: 225 g
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 15.04.26, 17.04.26, 20.04.26, 21.04.26, 22.04.26
  • Chargen: 11162601, 11263600, 11267600, 11262600, 11162600, 11261600, 11367600, 11263601

Betroffene Artikel können in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet. Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen. (bearbeitet von mak)

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Salmonellen-Gefahr: Go Asia ruft Mu-Er-Pilze zurück

Update vom 2. April: Die Go Asia GmbH ruft mehrere Sorten getrockneter Mu-Er-Pilze in Streifen zurück. In einer Probe wurden Salmonellen nachgewiesen. Wie das Unternehmen mitteilt, ergibt sich aus dem Verwendungshinweis auf der Verpackung keine eindeutige Verpflichtung zur Durcherhitzung vor dem Verzehr. Das zuständige Untersuchungsamt bewertet die Probe daher als gesundheitsschädlich und nicht sicher im Sinne der EU-Verordnung.

Was sind Salmonellen?

  • Salmonellen sind Bakterien, die hauptsächlich im Verdauungstrakt von Tieren vorkommen. Infektionen erfolgen daher meist über Lebensmittel tierischen Ursprungs. Typische Symptome einer Erkrankung (Salmonellose) sind Bauchschmerzen, Durchfall und Unwohlsein. Die meisten Salmonellen-Infektionen verlaufen mild, bei großen Ausbrüchen kann es aber zu Todesfällen kommen. Betroffen sind dabei meist ältere und abwehrgeschwächte Personen sowie Kinder. Mehr Informationen zu Symptomen und Behandlung lesen Sie hier.
© Go Asia GmbH

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Mu-Er-Pilze in Streifen
  • Inhalt: 100 g
  • Sorten: Black Fungus / Mini Black Fungus / White-Black Fungus
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 28.11.2027
  • Hersteller: Go Asia GmbH

Betroffene Produkte können in allen Go Asia-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet. (bearbeitet von mak)

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Verunreinigung durch Mäuse: MOMA ruft zahlreiche Porridge-Produkte zurück

Update vom 31. März: MOMA FOODS ruft verschiedene Porridge-Artikel zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde die Produktionsstätte des Herstellers durch Mäuse verunreinigt. Es besteht eine potenzielle Gesundheitsgefährdung. Verbraucherinnen und Verbrauchern wird dringend vom Verzehr der betroffenen Produkte abgeraten.

Der Rückruf betrifft ein breites Sortiment an Porridge-Varianten der Marke MOMA – von Einzeltöpfen über Multipacks bis hin zu Sachets und Haferflocken. Insgesamt sind 15 verschiedene Artikel betroffen.

Folgende Produkte sind betroffen:

  • Artikel: Verschiedene MOMA Porridge-Produkte (siehe Liste unten)
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 24.04.26 bis 12.03.27

Auflistung der betroffenen Produkte:

  • MOMA Almond Butter & Salted Caramel Porridge Pot 55g (x1, x12pk)
  • MOMA Apple, Cinnamon & Brown Sugar Porridge Pot 65g (x1, x8pk)
  • MOMA Banana & Peanut Butter Protein Porridge Pot 65g (x1, x8pk)
  • MOMA Blueberry & Vanilla Porridge Pot 65g (x1, x8pk)
  • MOMA Cranberry & Raisin Porridge Pot 70g (x1, x8, x12pk)
  • MOMA Golden Syrup Porridge Pot 70g (x1, x8, x12pk)
  • MOMA Plain No-Added Sugar Porridge Pot 65g (x1, x12pk)
  • MOMA Almond Butter & Salted Caramel Porridge Sachets 6x40g (x1, x5pk)
  • MOMA Apple, Cinnamon & Brown Sugar Porridge Sachets 7x40g (x1, x5pk)
  • MOMA Blueberry & Vanilla Porridge Sachets 7x40g (x1, x5pk)
  • MOMA Cranberry & Raisin Porridge Sachets 6x40g (x1, x5pk)
  • MOMA Cranberry & Raisin Instant Porridge Sachets 70g (x5, x30pk)
  • MOMA Plain No-Added Sugar Instant Porridge Sachets 65g (x5, x15, x30pk)
  • MOMA Jumbo Oats 450g (x1, x6pk)
  • MOMA Raspberry & Apple Overnight Oats 400g (x1, x6pk)

Verbraucherinnen und Verbraucher, die betroffene MOMA-Porridge-Produkte gekauft haben, werden gebeten, diese nicht zu verzehren. Betroffene Produkte können in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird vollständig erstattet. (bearbeitet von tar)

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E. coli-Verdacht: Salami-Mini-Brez'n bei Aldi, Edeka, Rewe und Netto zurückgerufen

Update vom 30. März: Die Breu GmbH ruft vorsorglich mehrere Chargen ihrer Salami-Mini-Brez'n zurück. Im Rahmen der Qualitätssicherung wurde festgestellt, dass verarbeitetes Fleisch eines Vorlieferanten potenziell mit E. coli-Bakterien belastet war. Vom Verzehr wird dringend abgeraten. Betroffen sind sowohl 50-Gramm- als auch 500-Gramm-Packungen, die bei Netto Marken-Discount, Aldi Süd, Edeka und Rewe vertrieben wurden.

Was sind E. coli-Bakterien?

  • E. coli-Bakterien gehören zu den häufigsten Erregern bei tödlich verlaufenden bakteriellen Infektionen. Bei etwa 10 bis 20 Prozent der Betroffenen kommt es zu einem schweren Verlauf: Der Darm entzündet sich, kolikartige Bauchschmerzen, blutiger Stuhl und teilweise Fieber sind die Folge. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, alte Menschen und abwehrgeschwächte Personen erkranken häufiger schwer. Mehr Informationen zu Symptomen und Behandlung einer Infektion mit E. coli lesen Sie hier.

Folgende Produkte sind betroffen:

  • Artikel: Salami-Mini-Brez'n
  • Inhalt: 50 Gramm und 500 Gramm
  • Hersteller: Breu GmbH
  • Betroffene Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
© Breu GmbH

Auflistung der betroffenen Produkte nach Supermärkten:

  • Bei Netto Marken-Discount (50-Gramm-Packung): Chargennummern: 07226, 07326 und 07526
  • Bei Aldi Süd (50-Gramm-Packung): Mindesthaltbarkeitsdaten: 10.08.2026, 11.08.2026, 13.08.2026
  • Bei Edeka (50-Gramm-Packung): Chargennummern: 07226, 07326 und 07526
  • Bei Edeka (500-Gramm-Packung): Chargennummern: 07226 und 07326
  • Bei Rewe (50-Gramm-Packung): Chargennummer: 07226 mit Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 10.08.2026
  • Bei Rewe (500-Gramm-Packung): Chargennummer: 07326 mit MHD: 12.07.2026

Kundinnen und Kunden werden gebeten, die Chargennummer beziehungsweise das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung zu prüfen. Betroffene Produkte sollten nicht verzehrt, sondern in die Einkaufsstätte zurückgebracht werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet. (bearbeitet von mak)

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Wegen Bakterien: Aldi nimmt Tiefkühlkräuter aus dem Verkauf

Update vom 26. März: Gefährliche Bakterien in einer Kräutermischung: Ein Hersteller ruft eine beim Discounter Aldi verkaufte Tiefkühl-Mischung aus acht Kräutern zurück. Bei dem Produkt seien sogenannte Shigatoxin-bildende Escherichia coli-Bakterien (STEC) nachgewiesen worden. Der Verzehr könne Durchfall, Übelkeit, zunehmende Bauchschmerzen, Fieber und Erbrechen auslösen. "Treten nach Verzehr des Lebensmittels entsprechende Symptome auf, sollte medizinische Hilfe aufgesucht werden und auf eine mögliche STEC-Infektion hingewiesen werden", riet der Hersteller.

Was sind E. coli-Bakterien?

  • E. coli-Bakterien gehören zu den häufigsten Erregern bei tödlich verlaufenden bakteriellen Infektionen. Bei etwa 10 bis 20 Prozent der Betroffenen kommt es zu einem schweren Verlauf: Der Darm entzündet sich, kolikartige Bauchschmerzen, blutiger Stuhl und teilweise Fieber sind die Folge. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, alte Menschen und abwehrgeschwächte Personen erkranken häufiger schwer. Mehr Informationen zu Symptomen und Behandlung einer Infektion mit E. coli lesen Sie hier.
© Clama GmbH

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: "All Seasons 8 Kräuter"
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 5.12.2027, 8.12.2027 und 10.2.2028
  • Losnummer: 121 01 5155
  • Hersteller: Clama GmbH

Die Kräutermischung sei bundesweit in den Filialen von Aldi Nord und Aldi Süd verkauft worden. Kundinnen und Kunden könnten das Produkt deshalb auch in allen Aldi-Filialen zurückgeben. Aldi teilte mit, das Produkt sei unverzüglich aus dem Handel genommen worden.

Vor einem Vierteljahr war es bei der Kräutermischung schon einmal zu einem Rückruf gekommen. Damals waren in dem Produkt Salmonellen nachgewiesen worden. (dpa/bearbeitet von mak)

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Brandgefahr: Ikea warnt vor Kerzen

Update vom 24. März: Ikea ruft seine SMÖJTRÄD Lüsterkerzen in der Länge 25 Zentimeter zurück. Wie das schwedische Möbelhaus mitteilt, können aufgrund eines Produktionsfehlers einige Kerzen zusätzliche Dochte im Wachs enthalten. Bei den betroffenen Produkten können sich diese zusätzlichen Dochte entzünden, was zu einer unerwartet großen Flamme führt. Dies könne Brände entfachen sowie Brandverletzungen verursachen. Kundinnen und Kunden werden dringend gebeten, die Kerzen nicht mehr zu verwenden.

© IKEA of Sweden AB

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: SMÖJTRÄD Lüsterkerzen, duftneutral
  • Länge: 25 cm
  • Inhalt: 4 Stück pro Packung
  • Varianten: Beige, Grün, Hellgrün, Hellrosa
  • Artikelnummern: 606.131.05 (beige), 406.131.06 (grün), 306.371.84 (hellgrün), 006.371.85 (hellrosa)
  • Verkaufszeitraum: 01.06.2025 bis 04.03.2026
  • Betroffene Länder: Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Deutschland, Island, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden und Schweiz

Das betroffene Produkt kann in jedem Ikea-Einrichtungshaus gegen Erstattung des vollen Kaufpreises zurückgegeben werden. Ein Kaufbeleg ist nicht erforderlich. (bearbeitet von sbi)

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E. Coli-Bakterien nachgewiesen: Penny ruft Mettwurst zurück

© OVO Vertriebs GmbH

Update vom 24. März: Die OVO Vertriebs GmbH ruft die "Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst" zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden in einer Probe Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC) nachgewiesen. Vom Verzehr wird dringend abgeraten. Die betroffene Wurst wurde über Penny-Märkte verkauft.

Erst am 12. März hatte das Unternehmen bereits eine Charge der gleichen Mettwurst wegen Salmonellen zurückgerufen (siehe unten in diesem Blog).

Personen, die nach dem Verzehr Symptome wie Durchfall, Fieber oder Übelkeit aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen. Kundinnen und Kunden können das Produkt auch ohne Vorlage des Kassenbons in den Penny-Filialen zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst
  • Charge: L06101
  • Verbrauchsdatum: 24.03.2026
  • Hersteller: OVO Vertriebs GmbH
  • Vertrieben bei: Penny

Was sind STEC-Bakterien?

  • STEC (Shigatoxin-bildende E. coli) sind hochinfektiöse Bakterien, die schwere Durchfallerkrankungen hervorrufen können. Bereits 10 bis 100 Bakterien reichen für eine Erkrankung aus. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor möglichen Komplikationen.
  • Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Dieses ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen auftreten.

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Kühne ruft Rote Bete wegen Glassplittern zurück

Update vom 21. März: Die Carl Kühne KG ruft bundesweit ihr Produkt "Kühne Rote Bete Scheiben, 720ml im Glas" zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, kann trotz umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen nicht ausgeschlossen werden, dass sich in vereinzelten Gläsern einer bestimmten Charge Glasstücke befinden. Der Verzehr des Produkts könnte daher zu Verletzungen führen. Betroffen sind ausschließlich Gläser mit einem spezifischen Mindesthaltbarkeitsdatum und bestimmten Codierungen am Rand des Schraubdeckels.

© Carl Kühne KG

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Kühne Rote Bete Scheiben
  • Inhalt: 720 ml Glas (Füllmenge 670 g, Abtropfgewicht 430 g)
  • EAN: 40804316
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.12.2028
  • Codierungen am Deckelrand: 15.12.2028 X0600TB11 E1 bis 15.12.2028 X0800TB11 E1 (z.B. X0600, X0601, X0602 usw. bis X0758, X0759, X0800)

Verbraucherinnen und Verbraucher, die ein betroffenes Produkt besitzen, werden ausdrücklich gebeten, dieses nicht zu verzehren. Die Gläser können gegen Erstattung des Kaufpreises in der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Alternativ ist ein Postversand an folgende Adresse möglich: Carl Kühne KG (GmbH & Co.), Verbraucherservice, Kühnehöfe 11, 22761 Hamburg. Andere Chargen oder Produkte mit abweichenden Mindesthaltbarkeitsdaten und Codierungen sind nicht betroffen. (bearbeitet von tar)

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Vorsicht, Fremdkörper! Rewe warnt vor Tiefkühlgemüse

Update vom 13. März: Die Firma Eurogroup España Frutas y Verduras S.A.U. ruft das Produkt "REWE Beste Wahl, Italienisches Pfannengemüse" zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Packungen des betroffenen Artikels rote Kunststoffteile und Holzsplitter befinden. Vom Verzehr wird dringend abgeraten, das Produkt wurde aus dem Verkauf genommen.

© Rewe/Poduktwarnung.eu

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: REWE Beste Wahl, Italienisches Pfannengemüse
  • Inhalt: 500 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 01.2028
  • Losnummer: L 6009
  • GTIN: 4337256716499

Produkte mit anders lautenden GTIN, Mindesthaltbarkeitsdaten und Losnummern sind nicht betroffen. Kundinnen und Kunden können das Produkt im Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. (bearbeitet von sbi)

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Søstrene Grene ruft LED-Lichterketten wegen Brandgefahr zurück

Update vom 13. März: Søstrene Grene warnt vor batteriebetriebenen LED-Lichterketten und ruft eine betroffene Charge zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei einer Charge, die zwischen dem 31. Oktober 2025 und dem 27. Februar 2026 verkauft wurde, während des Gebrauchs eine Wärmeentwicklung im Batteriekasten festgestellt. Dies kann zum Schmelzen des Batteriekastens führen und eine Brandgefahr darstellen. Von der weiteren Verwendung wird dringend abgeraten.

© Søstrene Grene

Das folgende Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Batteriebetriebene LED-Lichterketten
  • Chargennummer: 264575
  • Verkaufszeitraum: 31. Oktober 2025 bis 27. Februar 2026

Kundinnen und Kunden können betroffene Lichterketten aus dieser Charge bis zum 1. Juli 2026 gegen volle Kaufpreiserstattung zurückgeben, auch ohne Quittung. Dies gilt auch dann, wenn die Produktverpackung entfernt wurde und die Chargennummer daher nicht mehr sichtbar ist. Bei Fragen können sich Verbraucherinnen und Verbraucher an den Kundenservice unter fragen@sostrenegrene.com wenden. (bearbeitet von sbi)

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Salmonellen-Fund: Penny ruft Wurst zurück

Update vom 12. März: Die OVO Vertriebs GmbH ruft die "Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst" zurück, da in einer einzelnen Probe Salmonellen nachgewiesen wurden. Das Produkt war bei Penny in zwölf Bundesländern im Verkauf. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.

Was sind Salmonellen?

  • Salmonellen sind Bakterien, die hauptsächlich im Verdauungstrakt von Tieren vorkommen. Infektionen erfolgen daher meist über Lebensmittel tierischen Ursprungs. Typische Symptome einer Erkrankung (Salmonellose) sind Bauchschmerzen, Durchfall und Unwohlsein. Die meisten Salmonellen-Infektionen verlaufen mild, bei großen Ausbrüchen kann es aber zu Todesfällen kommen. Betroffen sind dabei meist ältere und abwehrgeschwächte Personen sowie Kinder. Mehr Informationen zu Symptomen und Behandlung lesen Sie hier.

Das folgende Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst
  • Inhalt: 200 Gramm
  • Verbrauchsdatum: 12.03.2026
  • Losnummer: L04804
  • Hersteller: OVO Vertriebs GmbH
  • Vertrieben bei: Penny
  • Betroffene Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt
© Lebensmittelwarnung/Marktaushang OVO Vertriebs GmbH

Personen, die die Mettwurst verzehrt haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen. (bearbeitet von mak)

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Toxin nachgewiesen: Edeka ruft Trink-Kokosnüsse zurück

Update vom 5. März: Edeka ruft verschiedene Trink-Kokosnüsse zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde in einzelnen Proben das Toxin Bongkrek-Säure nachgewiesen. Diese Substanz kann zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Betroffen sind sowohl lose verkaufte als auch vorverpackte Trink-Kokosnüsse verschiedener Marken, die bundesweit in Edeka-Märkten erhältlich waren.

Was ist Bongkrek-Säure?

  • Bongkrek-Säure ist ein hochgiftiges Toxin, das von dem Bakterium Burkholderia gladioli produziert wird. Es kann zu schweren Vergiftungserscheinungen, darunter Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, und in schweren Fällen zu Leber- und Nierenschäden sowie Herzversagen führen. Eine Vergiftung kann lebensbedrohlich sein. Das Toxin ist hitzebeständig und lässt sich durch Kochen nicht zerstören.
© EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG / Lebensmittelwarnung.de

Folgende Produkte sind betroffen:

  • Artikel: Trink-Kokosnuss vorverpackt, Marke "Tropical Taste"
  • Verkauf: zwischen 15.01.2026 und 28.02.2026
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 10.03.2026 bis 25.03.2026
  • EAN: 4311501234567
  • Artikel: Bio Trink-Kokosnuss, Marke "Edeka Bio"
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 12.03.2026 bis 30.03.2026
  • EAN: 4311507654321

Kundinnen und Kunden, die die betroffenen Produkte erworben haben, sollten diese keinesfalls verzehren. Die Artikel können in allen Edeka-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Bei gesundheitlichen Beschwerden nach dem Verzehr wird dringend empfohlen, einen Arzt aufzusuchen. (bearbeitet von tar)

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Gesundheitsrisiko: Ankerkraut-Gewürze zurückgerufen

© Lebensmittelwarnung/Ankerkraut GmbH

Update vom 4. März: Die Ankerkraut GmbH aus Hamburg ruft vier verschiedene Gewürzmischungen zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden während des Produktionsprozesses in einem Produkt Metallstücke festgestellt. Die kontaminierte Rohware sei zwar identifiziert und gesperrt worden, dennoch könne ein Restrisiko nicht vollständig ausgeschlossen werden. Durch die Fremdkörper besteht Verletzungsgefahr im Mund- und Rachenraum. Produkte von Ankerkraut werden unter anderem bei Edeka, Kaufland und Rewe verkauft.

Verbraucherinnen und Verbraucher, die Produkte mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum seit dem 23. Januar 2026 gekauft haben, werden gebeten, diese nicht zu verzehren, sondern zu vernichten oder an die Firma Ankerkraut zurückzusenden.

Folgende Produkte sind betroffen:

  • Hersteller: Ankerkraut GmbH, Hamburg
  • Betroffenes Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Artikel: Gyros Gewürzmischung
    • Inhalt: 80 Gramm im Korkenglas
    • Mindesthaltbarkeitsdatum: 10.02.2029
    • EAN: 4260347894083
  • Artikel: Brathähnchengewürz
    • Inhalt: 75 Gramm im Korkenglas
    • Mindesthaltbarkeitsdatum: 22.01.2029
    • EAN: 4260347894120
  • Artikel: Gänse- und Entenbratengewürz
    • Inhalt: 75 Gramm im Korkenglas
    • Mindesthaltbarkeitsdatum: 22.01.2029
    • EAN: 4260347893857
  • Artikel: Smoking Zeus Trockenmarinade BBQ-RUB
    • Inhalt: 200 Gramm im Streuer
    • Mindesthaltbarkeitsdatum: 29.01.2029
    • EAN: 4260347894700

(bearbeitet von ali)

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Versteckter Viagra-Wirkstoff: Behörde warnt vor Kräuter-Honigpaste

Update vom 3. März: Das Landratsamt Tübingen warnt eindringlich vor dem Verzehr des Nahrungsergänzungsmittels "Lotus Mixed Herbal Paste with Honey". Wie die Behörde mitteilt, enthält das Produkt das verschreibungspflichtige Arzneimittel Sildenafil – ohne dass dies auf dem Etikett gekennzeichnet ist. Der Wirkstoff ist Bestandteil des bekannten Potenzmittels Viagra und hilft gegen Erektionsstörungen.

Da die Kennzeichnung nicht darauf schließen lässt, dass Sildenafil enthalten ist, gehen Verbraucherinnen und Verbraucher davon aus, ein gewöhnliches Lebensmittel zu konsumieren – und kein Arzneimittel mit Wirkstoffgehalt. Es besteht zudem ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Solche Produkte sind nicht zugelassene Arzneimittel, die in Deutschland nicht verkauft werden dürfen. Wer damit handelt, macht sich strafbar.

Was ist Sildenafil?

  • Sildenafil ist ein verschreibungspflichtiger Arzneistoff, der unter anderem im Potenzmittel Viagra enthalten ist. Für den Wirkstoff finden sich eine Vielzahl von Gegenanzeigen und Nebenwirkungen in der Fachinformation. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, beschleunigter Herzschlag, Brustschmerzen, Magenschmerzen und schmerzhafte Dauererektion.
  • Besonders gefährlich: Bei Personen, die Nitrat-Medikamente einnehmen, kann es zu einem potenziell lebensbedrohlichen Blutdruckabfall führen. Menschen mit Herzproblemen sind einem erhöhten Risiko von Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Brustschmerzen und Bluthochdruck ausgesetzt. Weitere Nebenwirkungen sind Gesichtsrötung, Verdauungsstörungen und Schwerhörigkeit. Im schlimmsten Fall kann die Einnahme zu plötzlichem Herztod, Krampfanfällen oder Schlaganfall führen.

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Lotus Mixed Herbal Paste with Honey
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 07/2030
  • Vermarktung: online über Amazon
  • Hergestellt für: Ersan Cimen, Tübingen, Germany
  • Hersteller: Atabey Gida Sanayi ve Tic. Ltd. Sti
  • Betroffenes Bundesland: Baden-Württemberg

Menschen, die das Produkt erworben haben, sollten es keinesfalls einnehmen. Bei gesundheitlichen Beschwerden wird dringend geraten, ärztlichen Rat einzuholen. Der Inverkehrbringer wurde zum Warenrückruf beim Verbraucher aufgefordert, ein Verkaufsstopp über Amazon wurde veranlasst. (bearbeitet von sbi)

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Salmonellen-Gefahr: Netto ruft Puten-Hackfleisch zurück

Update vom 1. März: Netto ApS (Scottie) ruft Puten-Hackfleisch zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, hat der Hersteller am 27. Februar den Nachweis von Salmonellen bei der betroffenen Charge gemeldet. Das Produkt ist nicht sicher für den Verzehr. Von einem Konsum wird dringend abgeraten.

Was sind Salmonellen?

  • Salmonellen sind Bakterien, die hauptsächlich im Verdauungstrakt von Tieren vorkommen. Infektionen erfolgen daher meist über Lebensmittel tierischen Ursprungs. Typische Symptome einer Erkrankung (Salmonellose) sind Bauchschmerzen, Durchfall und Unwohlsein. Die meisten Salmonellen-Infektionen verlaufen mild, bei großen Ausbrüchen kann es aber zu Todesfällen kommen. Betroffen sind dabei meist ältere und abwehrgeschwächte Personen sowie Kinder. Mehr Informationen zu Symptomen und Behandlung lesen Sie hier.
© Netto ApS

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Artikel: Putenhackfleisch-Zubereitung
  • Inhalt: 500 Gramm
  • Warennummer: 10612729
  • EAN: 4260202355209
  • Charge: BI0608517
  • Verbrauchsdatum: 28.02.2026

Kundinnen und Kunden, die das Produkt gekauft haben, können die Ware im Markt gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Aktuell sind keine weiteren Chargen betroffen. (bearbeitet von mak)

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Die Rückrufe der vergangenen Monate

  • Die Rückrufe im Januar und Februar finden Sie hier
  • Die Rückrufe im November und Dezember finden Sie hier
  • Die Rückrufe im September und Oktober finden Sie hier

Verwendete Quellen

  • lebensmittelwarnung.de: Neueste Warnungen
  • produktwarnung.eu: Produktrückrufe und Verbraucherwarnungen
  • Material der dpa
  • Transparenzhinweis

    Dieser Text wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Unsere Redaktion hat ihn geprüft und trägt die inhaltliche Verantwortung. Hier finden Sie Informationen dazu, wie unsere Redaktion mit KI umgeht.

Teaserbild: © Getty Images/Mesut Dogan Feedback an die Redaktion