Nach Diebstahl: Dortmunder Titanenwurz heißt jetzt "Titania"
Nach Diebstahl: Dortmunder Titanenwurz heißt jetzt "Titania"
Aktualisiert am 14.05.2026, 11:41 Uhr Hallo "Titania": Im Botanischen Garten von Dortmund steht seit einigen Tagen eine neue Titanenwurz. (Archivbild) © dpa / Celine Frohnapfel/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
In Dortmund kam eine seltene Titanenwurz namens "David" abhanden - also musste Ersatz her. Die bisweilen übelriechende Pflanze erinnert mit ihrem neuen Namen künftig an eine Elfenkönigin.
Dortmund - "David" ist weg, es lebe "Titania": Die nach einem Diebstahl neu angeschaffte Titanenwurz im Botanischen Garten von Dortmund hat einen eigenen Namen bekommen. Bei einer Online-Abstimmung habe sich der Vorschlag durchgesetzt, die Tropenpflanze "Titania" zu taufen, teilte die Stadt Dortmund mit. "Gisbert" und "Fredo" hatten das Nachsehen. Die Namensgebung wurde mit einer Taufe offiziell besiegelt.
Der Name "Titania" sei als Abwandlung von "Titanenwurz" zu verstehen, so die Stadt Dortmund. Allerdings erinnere der Name auch an die Elfenkönigin aus Shakespeares "Sommernachtstraum".
Die Pflanze ist seit einigen Tagen bereits in Dortmund zu sehen. Ein Team aus dem Botanischen Garten in Freiburg hatte die Knolle der seltenen Art zur Verfügung gestellt - als Ersatz für ein im vergangenen Herbst spurlos verschwundenes Exemplar, das in Dortmund liebevoll "David" genannt worden war. Die Pflanze war von Unbekannten aus ihrem Kübel ausgegraben und mitgenommen worden.
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Die Pflanzenart, botanisch Amorphophallus titanum, blüht nur alle paar Jahre für wenige Tage - und dann mit dem größten Blütenstand im gesamten Pflanzenreich und einem sehr intensiven Aasgeruch. Der Gestank soll Insekten anlocken, die dann bei der Bestäubung helfen.
Im Botanischen Garten in Dortmund, aber auch in anderen Pflanzenschauhäusern weltweit lockt das seltene Schauspiel immer wieder Tausende menschliche Besucher an. © Deutsche Presse-Agentur
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