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Mieser Anfang für Ende in Magdeburg – Dynamo gewinnt

2. Liga am Samstag

Mieser Anfang für Ende in Magdeburg – Dynamo gewinnt

Aktualisiert am 18.04.2026, 15:12 Uhr Pleite im ersten Spiel: Seinen Anfang bei Fortuna Düsseldorf dürfte sich Trainer Alexander Ende mit Sicherheit anders vorgestellt haben. © IMAGO/DeFodi Images/IMAGO/DeFodi.de Lesedauer:3 Min.

Die Premiere von Düsseldorfs neuem Trainer Alexander Ende misslingt in Magdeburg. Dynamo Dresden gewinnt ohne große Probleme gegen Bochum. Und Arminia Bielefeld rutscht immer weiter in den Tabellenkeller der 2. Liga.

Dynamo Dresden hat einen weiteren großen Schritt zum Klassenerhalt in der 2. Liga gemacht. Eine Woche nach dem 2:0 beim 1. FC Nürnberg besiegten die Sachsen auch den VfL Bochum mit 2:0 (1:0) und vergrößerten den Abstand zum Relegationsplatz vorerst auf fünf Punkte.

Jason Ceka von Dynamo Dresden erzielte gegen Bochum den 1:0-Führungstreffer. © Robert Michael/dpa

Jason Ceka (5.) und Vincent Vermeij (58.) erzielten die Tore für das Team von Trainer Thomas Stamm. Für den Ex-Dresdner Uwe Rösler und den VfL war die Auswärtspleite ein Rückschlag nach dem 4:1 gegen Eintracht Braunschweig. Bochum liegt vier Spieltage vor Schluss nur noch einen Zähler vor Dresden.

Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß – schon der erste Schuss saß. Nach einer Hereingabe von Ben Bobzien verpasste zwar Niklas Hauptmann am kurzen Pfosten den Ball, doch Ceka traf aus dem Rückraum. Auch nach der Pause präsentierte sich Dynamo effektiv: Nach einem weiteren Pass von Bobzien von der linken Seite lenkte Vermeij den Ball mit der Hacke über die Linie.

Niederlage bei Premiere von Fortuna-Trainer Ende

Der Neuanfang unter Alexander Ende ist für Fortuna Düsseldorf hingegen mächtig in die Hose gegangen. Beim Debüt des neuen Trainer verloren die Düsseldorfer nach ganz schwacher Leistung 0:2 (0:2) beim 1. FC Magdeburg, die Lage im Abstiegskampf spitzt sich nach der fünften Niederlage in Folge dramatisch zu.

Sechs Tage nach der Trennung von Markus Anfang kassierten die völlig unsortierten Fortunen in einer schlimmen Anfangsphase Gegentreffer von Laurin Ulrich (2.) und Mateusz Zukowski (16.). Düsseldorf rutschte auf Platz 15 ab und könnte im schlimmsten Fall am Sonntag Tabellenletzter werden. Magdeburg kletterte mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen an Fortuna vorbei auf Rang 13.

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Die nach den Verletzungen aus dem Kiel-Spiel (1:2), nach dem für Anfang Schluss war, noch dünner besetzten Düsseldorfer waren in den ersten Minuten völlig überfordert. In die defensive Unordnung der Gäste hinein schloss Ulrich zur Führung ab, kurz darauf rettete Fortunas Torwart Florian Kastenmeier in höchster Not gegen Alexander Nollenberger (4.).

Machtlos war Kastenmeier beim 17. Treffer des Zweitliga-Toptorjägers Zukowski in dessen 18. Saisoneinsatz – nach traumhafter Vorarbeit von Baris Atik. In der Folge sortierte sich Düsseldorf immerhin, blieb aber ungefährlich. Magdeburg war dem 3:0 zumeist näher als die Gäste dem Anschlusstreffer – vor allem bei einem Abseitstor von Nollenberger (54.). Wermutstropfen für Magdeburg: Zukowski sah nach einer Schwalbe seine fünfte Gelbe Karte (72.).

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Bielefeld rutscht trotz Remis weiter ab

Arminia Bielefeld rutscht trotz eines hart erkämpften Punktgewinns immer tiefer in den Tabellenkeller. Das Team von Trainer Mitch Kniat rettete auf der ausverkauften Alm gegen den 1. FC Nürnberg nach langem Rückstand ein 1:1 (0:1), fiel aber auf den 14. Platz zurück. Am Sonntag kann der Pokalfinalist der vergangenen Saison sogar auf Rang 16 durchgereicht werden.

Der Ex-Nürnberger Tim Handwerker (81.) glich mit einem wuchtigen Freistoß kurz vor Schluss zumindest aus. Die vor allem vor der Pause enttäuschenden Bielefelder müssen nach nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen dennoch die direkte Rückkehr in die 3. Liga fürchten. Vor der Pause hatte der Italiener Mohamed Ali Zoma (8.) den FCN mit seinem elften Saisontor in Führung geschossen.

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Die Arminia erwischte durchaus einen guten Start – bis Zoma die Gäste mit der ersten Chance in Führung brachte. Der 22-Jährige nutzte einen Tiefschlaf in der DSC-Abwehr, lief alleine aufs Tor zu und traf flach ins linke Eck. Eine Viertelstunde später musste Zoma allerdings verletzt ausgewechselt werden.

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Bis zur Pause spielte fast nur noch das Team von Trainer Miroslav Klose, Finn Becker hätte auf 2:0 erhöhen müssen (39.). Nach 45 Minuten gab es Pfiffe der Arminia-Fans, die Wirkung zeigten: Im zweiten Durchgang bestimmte Bielefeld über weite Strecken das Geschehen, wirklich gefährlich wurde es aber nicht. Erst ein Standard brachte den Ausgleich - ausgerechnet durch Handwerker, der von 2019 bis 2024 für Nürnberg gespielt hatte. In der Nachspielzeit vergab Rafael Lubach (90.+1) die große Chance auf den Sieg der Franken. (SID/bearbeitet von ms)

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