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Merz: "Vielleicht streiten wir im Augenblick zu viel"

Würzburg

Merz: "Vielleicht streiten wir im Augenblick zu viel"

Aktualisiert am 15.05.2026, 11:37 Uhr Friedrich Merz (CDU) räumt ein, dass die schwarz-rote Koalition aus seiner Sicht weniger streiten könnte. © dpa / Sven Hoppe/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Zu viel Ärger, zu wenig Lösungen? Der Kanzler spricht offen über die Schwächen der aktuellen Regierung und verteidigt die Demokratie.

Würzburg - Bundeskanzler Friedrich Merz hat Schwächen der schwarz-roten Koalition eingeräumt. "Zur Demokratie gehört Streit", sagte der CDU-Chef beim Deutschen Katholikentag in Würzburg. "Aber der Streit muss zu Ergebnissen führen. Und vielleicht streiten wir im Augenblick zu viel und bringen zu wenig Ergebnisse. Das mag sein."

Toleranz beginne dort, wo die eigene Meinung aufhöre, betonte Merz. Die Frage sei, ob man sich in Deutschland zuhöre, andere Meinungen akzeptiere und versuche, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Man müsse beweisen, dass es möglich sei, in der politischen Mitte Lösungen zu finden.

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Zugleich verteidigte Merz die Demokratie als System. "In der Diktatur geht's schneller, aber meistens falsch. Und deswegen lassen Sie uns mal gemeinsam mit unserer Demokratie versöhnen. Wir haben hier etwas Großartiges geschaffen." Es gebe eine Stabilität in Deutschland, wie es sie in der Geschichte Europas noch nicht gegeben habe. "Und diese Stabilität nach innen wie nach außen zu bewahren, das ist für mich die wichtigste Aufgabe, die ich empfinde als Bundeskanzler."  © Deutsche Presse-Agentur

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