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Mehr Endometriose-Diagnosen in Hessen

Frankfurt/Wiesbaden

Mehr Endometriose-Diagnosen in Hessen

Aktualisiert am 21.04.2026, 04:01 Uhr Endometriose ist eine gynäkologische Erkrankung, die auch in Hessen immer häufiger diagnostiziert wird. © dpa / Hannes P. Albert/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Starke Regelschmerzen und ein unerfüllter Kinderwunsch? Die Ursache könnte Endometriose sein. Früher wurde die gynäkologische Erkrankung viel seltener entdeckt.

Frankfurt/Wiesbaden - Die Krankheit kann bei Frauen extrem starke Regelschmerzen verursachen und zu einem unerfüllten Kinderwunsch führen: Endometriose. Die Zahl dieser Diagnosen ist in den vergangenen Jahren auch in Hessen stark angestiegen, wie ein Report der Krankenkasse Barmer zeigt.

Demnach erhielten im Jahr 2024 rund 36.200 Frauen im Bundesland neu die Diagnose Endometriose. Das entspricht einer Rate von 1.140 Betroffenen je 100.000 Frauen. Im Jahr 2005 hatte diese sogenannte Prävalenzrate in Hessen erst bei 622 je 100.000 gelegen.

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Der Grund für die starke Zunahme: "Endometriose-Erkrankungen sind vor einigen Jahren noch erheblich öfter unerkannt geblieben", erklärt Martin Till, Landeschef der Barmer. "Auch heute werden die Symptome einer Endometriose häufig irrtümlich als Menstruationsschmerz fehlgedeutet."  © Deutsche Presse-Agentur

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