Medizinische Untersuchungen zeigen klares Ergebnis
Medizinische Untersuchungen zeigen klares Ergebnis
Aktualisiert am 14.05.2026, 13:33 Uhr Bis auf die tatsächlich erkrankten rund 50 Passagiere dürfen nun alle von Bord. © dpa/Christophe Archambault/AFP Lesedauer:1 Min.Die Behörden in Bordeaux lockern die Quarantäne: Nur rund 50 Erkrankte müssen weiter auf dem Kreuzfahrtschiff bleiben. Zudem ist nun bekannt, um welches Virus es sich handelt.
Nach einem Norovirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff dürfen alle nicht erkrankten Passagiere und Crew-Mitglieder das im südwestfranzösischen Bordeaux eingelaufene Schiff verlassen. Das teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden und die Präfektur aufgrund der Ergebnisse medizinischer Untersuchungen mit.
Was ist das Norovirus?
- Noroviren führen in den meisten Fällen zu Magen-Darm-Erkrankungen. Die Viren sind hochansteckend und von Mensch zu Mensch übertragbar. Sie können auch über rohe Lebensmittel und verunreinigtes Wasser übertragen werden. Neben Durchfall, Übelkeit und Erbrechen zählen ein starkes Krankheitsgefühl mit Bauch- und Muskelschmerzen, Schwäche und Schwindel zu den Symptomen. Beschwerden klingen meist nach ein bis zwei Tagen ab. Infizierte können allerdings bis zu zwei Wochen ansteckend sein. Mehr Informationen zu Symptomen und Behandlung einer Infektion mit Noroviren lesen Sie hier.
Medizinische Untersuchungen zeigen: Es ist das Norovirus
Demnach handelt es sich bei der Welle an Magen-Darm-Erkrankungen auf dem Schiff um einen Norovirus-Ausbruch, ohne dass bisher schwere Fälle festgestellt wurden. Ein 92-Jähriger, der an Bord gestorben war, war nach Angaben des Kreuzfahrtunternehmens nicht von der Krankheitswelle betroffen. Seine Todesursache war zunächst nicht bekannt.
Eine Tote, Dutzende Erkrankte Kreuzfahrtschiff nach Krankheitsausbruch vor Bordeaux unter Quarantäne vor 18 StundenDie Behörden hatten anfangs allen rund 1.700 Menschen an Bord der "Ambition" untersagt, an Land zu gehen. Nun wurde diese Auflage auf die rund 50 tatsächlich erkrankten Passagiere und Crew-Mitglieder an Bord eingeschränkt. Die Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften an Bord würden verschärft und Erkrankte vom medizinischen Team des Kreuzfahrtschiffes versorgt, hieß es. Wann das Schiff seine Fahrt Richtung Spanien fortsetze, werde das Unternehmen selbst entscheiden.
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Die französischen Behörden hatten betont, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Ausbruch an Bord des aus Belfast und Liverpool kommenden Kreuzfahrtschiffes und dem von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Schiff "Hondius" gebe. (dpa/bearbeitet von nap)
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