Verbrauchermagazin24

Nehmen Sie Kontakt auf

Materialforschung: TU Chemnitz bekommt Hightech-Mikroskope

Chemnitz

Materialforschung: TU Chemnitz bekommt Hightech-Mikroskope

Aktualisiert am 14.04.2026, 12:18 Uhr Im neuen Forschungszentrum TEM der TU Chemnitz setzt Mitarbeiter Paul Seidel eine Materialprobe in eine Ionenfeinstrahlanlage ein. © dpa / Hendrik Schmidt/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Für rund 20 Millionen Euro ist an der TU Chemnitz ein Forschungsneubau mit zwei modernen Elektronenmikroskopen entstanden. Das haben die Wissenschaftler damit vor.

Chemnitz - Wissenschaftler können mit neuen hochauflösenden Elektronenmikroskopen in Chemnitz künftig Materialien bis auf die Ebene von Molekülen und Atomen untersuchen und erforschen. So lassen sich den Angaben zufolge etwa Schäden detailliert analysieren und belastbare Aussagen zu Beanspruchung und Lebensdauer von Bauteilen treffen.

Die Technische Universität Chemnitz schließe damit auf dem Gebiet der Materialforschung wieder zur Weltspitze auf, erklärte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU), zur Schlüsselübergabe für das neue Zentrum.

Der Forschungsneubau hat den Angaben zufolge rund 13 Millionen Euro gekostet und wurde innerhalb von knapp zwei Jahren errichtet. Hinzu kommen weitere 7 Millionen Euro für Großgeräte: zwei Transmissionselektronenmikroskope und eine Ionenfeinstrahlanlage. Mit ihr lassen sich nur wenige Nanometer dünne Materialproben herstellen. Die Geräte sind in speziell abgeschirmten und klimatisierten Messräumen im Kern des Gebäudes untergebracht. Außerdem beherbergt es Labore und Büros.

Empfehlungen der Redaktion

  • Fossiler "Knubbel" entpuppt sich als Urzeit-Embryo
  • Wie sinnvoll ist der Krisenbonus?
  • Spanische Justiz trifft Entscheidung im Fernandes-Fall

Zentrum nimmt im Sommer den Forschungsbetrieb auf

Das neue Zentrum soll im Sommer den Forschungsbetrieb aufnehmen und künftig von mehreren Fakultäten genutzt werden. Es schaffe sehr attraktive Arbeitsbedingungen für neue interdisziplinäre Forschungsvorhaben, aber auch für die Gewinnung und Ausbildung von akademischem Nachwuchs, erläuterte die für Forschung und Universitätsentwicklung zuständige Prorektorin Anja Strobel. Forscher und Studenten erhielten damit Zugang zu neuesten Technologien und Methoden in der Materialwissenschaft.  © Deutsche Presse-Agentur

Nachrichten aus anderen Regionen Dresden Filmfest Dresden startet vor 36 Minuten Leipzig Nach tödlicher Messerattacke: Angeklagter legt Revision ein vor 40 Minuten Feedback an die Redaktion