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Luxusboot auf den Malediven nach Tod von fünf Italienern gestoppt

Tödlicher Tauchgang

Luxusboot auf den Malediven nach Tod von fünf Italienern gestoppt

Aktualisiert am 16.05.2026, 13:06 Uhr Ein verbotener Tauchgang endet tödlich: Auf den Malediven verlieren fünf Italiener ihr Leben, die Behörden stoppen ein Luxusboot. © picture alliance/robertharding/Nigel Hicks Lesedauer:1 Min.

Sie tauchten tiefer als erlaubt – mit fatalen Folgen. Nach einem tödlichen Tauchunfall mit fünf italienischen Opfern auf den Malediven untersuchen die Behörden mögliche Verstöße und stoppen den Betrieb eines Boots.

Nach dem Tod von fünf italienischen Passagieren eines Luxusboots bei einem Tauchunfall auf den Malediven haben die Behörden die Betriebslizenz des Schiffs ausgesetzt. Die Erlaubnis der "MV Duke of York" werde bis zum Abschluss der Ermittlungen zu dem Unfall vom Donnerstag im Vaavu-Atoll auf unbestimmte Zeit suspendiert, erklärte das Tourismus- und Luftfahrtministerium des Inselstaats am Samstag.

Die fünf Italiener waren am Donnerstag von einem Höhlentauchgang in großer Tiefe nicht zurückgekehrt. Das italienische Außenministerium hatte am Donnerstagabend ihren Tod bestätigt. Nach Angaben der Universität Genua waren unter den Opfern eine Professorin für Meeresbiologie, deren Tochter und zwei junge Forscher. Das fünfte Opfer war demnach der Tauchlehrer der Gruppe.

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Suche nach vier Italiern dauert weiter an

Der wichtigste Regierungssprecher der Malediven, Mohamed Hussain Shareef, erklärte, es werde untersucht, warum die Gruppe unterhalb der offiziell erlaubten Tiefe von 30 Metern getaucht sei. Die Leiche eines noch nicht namentlich genannten Tauchers wurde den Angaben zufolge in einer Höhle in 60 Metern Tiefe gefunden. Die Suche nach den vier übrigen Italienern dauerte am Samstag den dritten Tag an.

Die "Duke of York" ist ein 36 Meter langes Luxusboot, das bis zu 25 Gäste aufnehmen kann. Das Vaavu-Atoll liegt rund 90 Minuten mit dem Schnellboot von der Hauptstadt Malé entfernt.

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Der Inselstaat im Indischen Ozean gilt als Luxusreiseziel und Paradies für Taucher. Die Malediven bestehen aus 1192 kleinen Koralleninseln, die sich über rund 800 Kilometer entlang des Äquators erstrecken. Unfälle beim Tauchen und Wassersport gelten dort als vergleichsweise selten. In den vergangenen Jahren war es jedoch zu mehreren tödlichen Vorfällen gekommen. (afp/bearbeitet von amb)

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