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Lindner und Grupp fordern bessere Bedingungen für Firmen

Hannover

Lindner und Grupp fordern bessere Bedingungen für Firmen

Aktualisiert am 14.04.2026, 21:28 Uhr Christian Lindner war über ein Jahrzehnt Bundesvorsitzender der FDP. (Archivbild) © dpa / Bernd von Jutrczenka/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Ex-Bundesfinanzminister Christian Lindner und Familienunternehmerin Bonita Grupp sehen für Unternehmen in Deutschland wachsende Hürden. Was sie bei einer Veranstaltung in Hannover konkret fordern.

Hannover - Der frühere Bundesfinanzminister Christian Lindner und die Unternehmerin Bonita Grupp haben bei einer Veranstaltung in Hannover bessere Bedingungen für Unternehmen und Investitionen in Deutschland gefordert. Der 47-jährige Lindner kritisierte beim Kamingespräch der Stiftung Niedersächsische Wirtschaftsforschung vor allem Bürokratie, hohe Steuern und regulatorische Hürden.

Lindner: Erster Schritt zum Bürokratieabbau sei "Verzicht auf neue"

Lindner sagte, Geld und Arbeitszeit würden in Unternehmen zu oft durch neue Vorschriften gebunden statt für Wachstum und Jobs genutzt. "Der erste Schritt zum Abbau von Bürokratie ist der Verzicht auf neue", sagte der Ex-Politiker. Aus seiner Sicht brauche Deutschland attraktivere Investitionsbedingungen, damit Kapital und Wachstum nicht in andere Länder abwanderten.

Grupp – Co-Geschäftsführerin des familiengeführten Textilherstellers Trigema – verwies auf hohe Energiepreise, Fachkräftemangel und Probleme bei der Gewinnung von Beschäftigten. Die 36-jährige Tochter von Wolfgang Grupp schilderte die Lage des Unternehmens, das weiter in Deutschland produziert.

Politökonomin: Deutschland ist weiter innovativ

Trigema investiere in mehr Energieunabhängigkeit, Digitalisierung und Automatisierung, sagte sie. Zugleich werde es schwieriger, Fachkräfte zu finden. In den kommenden Jahren gingen viele Beschäftigte in den Ruhestand.

Die Politökonomin und Präsidentin der Hertie School, Cornelia Woll, betonte, Deutschland sei weiter innovativ. Die größere Schwierigkeit sei es, Innovationen im Land zu halten und weiterzuentwickeln. Dafür brauche es weniger bürokratische Hemmnisse und bessere Bedingungen für Investitionen in Europa.

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Ex-Bundesfinanzminister ist jetzt im Automobilhandel tätig

Christian Lindner war über ein Jahrzehnt Bundesvorsitzender der FDP. Heute ist er Unternehmer und Berater sowie Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Familienunternehmen und Politik. Der ehemalige Bundesminister ist seit wenigen Monaten stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Autoland AG.  © Deutsche Presse-Agentur

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