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Liebich will Auslieferung verhindern

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Liebich will Auslieferung verhindern

Aktualisiert am 14.04.2026, 08:15 Uhr Die in Tschechien festgenommene verurteilte Rechtsextremistin Liebich möchte nicht nach Deutschland ausgeliefert werden, wo sie nach einer Verurteilung eine Haftstrafe erwartet. (Archivbild) © dpa / Sebastian Willnow Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Marla Svenja Liebich wurde nach langer Fahndung in Tschechien festgenommen und lehnt nun ihre Auslieferung nach Deutschland ab. Jetzt ist ein tschechisches Gericht gefragt.

Halle - Die in Tschechien festgenommene verurteilte deutsche Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich lehnt ihre Auslieferung nach Deutschland ab. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Dennis Cernota von der Staatsanwaltschaft Halle. Zuvor hatte der MDR berichtet.

Die Staatsanwaltschaft Halle habe die Information von den tschechischen Behörden erhalten, sagte Cernota weiter. Im nächsten Schritt müsse nun ein tschechisches Gericht darüber entscheiden, ob Liebich nach Deutschland ausgeliefert wird. Wie lange dies dauert, sei derzeit nicht absehbar.

Nach langer Fahndung in Tschechien geschnappt

Liebich war nach monatelanger Fahndung in Europa vor einigen Tagen in Schönbach bei Asch (Tschechien) festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin angekündigt, einen Antrag auf Auslieferung zu stellen. Bei einer Auslieferung soll Liebich nach Chemnitz gebracht werden. Ab diesem Zeitpunkt wäre die sächsische Justiz zuständig.

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Liebich war Ende August nicht zum Haftantritt im Frauengefängnis in Chemnitz erschienen. Zuvor war Liebich – damals noch als Mann mit dem Vornamen Sven – vom Amtsgericht Halle im Juli 2023 wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. Berufung und Revision gegen das Urteil scheiterten.  © Deutsche Presse-Agentur

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