Verbrauchermagazin24

Nehmen Sie Kontakt auf

Leichte Belebung im Wohnungsbau in Sicht

Fürth

Leichte Belebung im Wohnungsbau in Sicht

Aktualisiert am 06.05.2026, 10:34 Uhr Bei den bayerischen Wohnungsbaufirmen werden voraussichtlich in den kommenden Monaten wieder etwas mehr Aufträge eingehen. (Symbolbild) © dpa / Patrick Pleul/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Für Normalverdiener ist die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung in etlichen Städten Bayerns zum Alptraum geworden. Nun ist eine leichte Belebung des Wohnungsbaus in Sicht, aber keine Trendwende.

Fürth - Im bayerischen Wohnungsbau ist eine leichte Belebung in Sicht. Von Anfang Januar bis Ende März haben die Kommunen im Freistaat 12 Prozent mehr Baugenehmigungen erteilt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Landesamt in Fürth mitteilte. Insgesamt wurden im ersten Quartal 15.325 neue Wohnungen genehmigt, das waren 1.659 mehr als ein Jahr zuvor. Damit setzte sich der Aufwärtstrend des vergangenen Jahres fort. Auch wenn in der Regel nicht alle genehmigten Wohnungspläne auch verwirklicht werden, so ist die Zahl der Genehmigungen doch der zuverlässigste Indikator für die zu erwartende Bautätigkeit der kommenden ein bis zwei Jahre.

Ausgeprägte regionale Schwankungen

Der bayernweite Durchschnitt verdeckt allerdings große regionale Unterschiede: In Oberfranken, Niederbayern und Schwaben wurden weniger neue Bauvorhaben genehmigt, in Oberfranken war der Rückgang mit gut 19 Prozent am stärksten. Einen Anstieg gab es nur in den vier übrigen Regierungsbezirken. In absoluten Zahlen liegt wie immer Oberbayern als größter Regierungsbezirk mit 5.739 genehmigten Wohnungsbauprojekten vorn, ein Plus von 18,8 Prozent.

Empfehlungen der Redaktion

  • Wer eine Ausbildung sucht, hat zunehmend schlechte Chancen
  • US-Hotels schlagen Alarm
  • Tah über besondere Stimmung in München: "Noch nie so gespürt"

Im mehrjährigen Vergleich wird deutlich, dass eine grundlegende Trendwende nicht vor der Tür steht. Auslöser der Talfahrt war das Ende der Nullzinsphase im Jahr 2022. Unmittelbar zuvor hatten die bayerischen Kommunen im ersten Quartal 2022 noch knapp 21.500 neue Wohnungen genehmigt, über 6.000 mehr als in der ersten Phase dieses Jahres, anschließend ging es abwärts.  © Deutsche Presse-Agentur

Nachrichten aus anderen Regionen Aschaffenburg Mariechen statt Volker? vor 10 Minuten Pöttmes 22-Jähriger stirbt bei Unfall mit Gabelstapler in Schwaben vor 1 Stunde Feedback an die Redaktion