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Krach: SPD setzt auf soziale Gerechtigkeit

Berlin

Krach: SPD setzt auf soziale Gerechtigkeit

Aktualisiert am 09.05.2026, 13:19 Uhr Die Berliner SPD berät bei einem Landesparteitag ihr Wahlprogramm. © dpa / Annette Riedl/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

SPD-Spitzenkandidat Krach spielt beim Parteitag die soziale Karte - und reklamiert das Thema ausdrücklich für seine Partei.

Berlin - Die Berliner SPD will das Thema soziale Gerechtigkeit im Wahlkampf nicht der Linken überlassen. Das Thema ziehe sich wie ein roter Faden durch das neue Wahlprogramm, sagte SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach beim Landesparteitag in Berlin-Mitte.

"Wisst ihr, was mich ganz besonders freut bei diesem Thema? Dass wir da als Berliner SPD auch eine unglaubliche Glaubwürdigkeit haben." Die SPD habe den Landesmindestlohn erhöht.

"Wir kämpfen für die Tariftreue. Wir haben die Ausbildungsplatzumlage umgesetzt, keine andere Partei. Und wir holen die Töchter von Charité/Vivantes wieder zurück, die die Linkspartei vor vielen Jahren outgesourct hat", sagte Krach. Die SPD brauche bei sozialer Gerechtigkeit keine Nachhilfe von einer anderen Partei.

Gute Löhne und gute Arbeit

"Das ist unsere Aufgabe als SPD Berlin: soziale Gerechtigkeit, gute Löhne, gute Arbeit für Berlin", so der SPD-Spitzenkandidat. "Ich laufe nicht durch Berlin und verspreche allen alles. Aber das, was wir versprechen, das ist dieses Wahlprogramm. Das werden wir zu 100 Prozent umsetzen."

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Bereits am Freitagabend wurde Krach mit 95,1 Prozent und die Abgeordnete Bettina König mit 85,7 Prozent zu den neuen Vorsitzenden des Berliner SPD-Landesverbands gewählt. Am Vormittag setzten die Delegierten den Parteitag mit der Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden fort. Dabei wurden Cansel Kiziltepe, Rona Tietje, Sinem Tasan-Funke und Mathias Schulz ebenfalls mit breiter Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt.  © Deutsche Presse-Agentur

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