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Klimaprotest von Fridays for Future in mehr als 60 Kommunen

Berlin

Klimaprotest von Fridays for Future in mehr als 60 Kommunen

Aktualisiert am 24.04.2026, 03:32 Uhr Fridays for Future will am Freitag mit einem deutschlandweiten Aktionstag für eine andere Klimapolitik demonstrieren. (Archivbild) © dpa / Michael Ukas/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-Agentur

Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Bundesweiter Protest, prominente Redner: Luisa Neubauer und Fridays for Future wollen vor Parteizentralen ihre Kritik ausrollen.

Berlin - Die Klimaschutzinitiative Fridays for Future protestiert heute mit einem bundesweiten Aktionstag gegen die Politik der Bundesregierung. An rund 60 Orten in ganz Deutschland soll es Aktionen geben, beispielsweise vor Rathäusern und den Parteibüros der Regierungsparteien CDU und SPD. Die Bewegung erwartet bundesweit mehrere Tausend Teilnehmer.

In Berlin beginnt eine Demonstration am Nachmittag vor der CDU-Zentrale, dem Konrad-Adenauer-Haus am Tiergarten. Enden soll sie am frühen Abend an der Bundeszentrale der SPD, dem Willy-Brandt-Haus in Kreuzberg. Fridays for Future will vor beiden Parteizentralen große Banner ausrollen, mit denen die Energiepolitik der Koalition kritisiert und eine schnelle Abkehr von den klimaschädlichen, fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Gas gefordert wird. Unter den Rednerinnen und Rednern ist auch die bekannte Aktivistin Luisa Neubauer.

Erst am vergangenen Samstag hatten viele Tausend Menschen in Berlin für eine andere Energiepolitik demonstriert. Aufgerufen hatte ein Bündnis von Umweltorganisationen, darunter Greenpeace, der WWF und Fridays for Future. Proteste gab es auch in Hamburg, Köln und München. Die Veranstalter sprachen von insgesamt rund 80.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

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Fridays for Future kritisiert unter anderem, dass vom beschlossenen Tankrabatt vor allem "Langstreckenfahrer mit dicken Autos und Ölkonzerne" profitierten. "Obwohl eine ernstzunehmende Knappheit von Öl und Gas droht, signalisiert die Regierung, dass weiter fröhlich Auto gefahren werden soll."  © Deutsche Presse-Agentur

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