Kinodebüt für die ehemalige Miss Schweiz Christa Rigozzi
Christa Rigozzi bekämpft im Film jetzt italienische Kriminelle «Warum habe ich nur zugesagt?»
Christa Rigozzi ist erstmals in ihrer mittlerweile 20-jährigen Show-Karriere als Schauspielerin tätig. In der Komödie «Swiss Sabotage» verkörpert sie die Armee-Ausbildnerin Christa Esposito. Der Film ist ab 16. April in den Deutschschweizer Kinos zu sehen.Publiziert: 00:02 Uhr|Aktualisiert: vor 20 Minuten Teilen Anhören Kommentieren1/6Christa Rigozzi (Mitte) im Film «Swiss Sabotage». Sie spielt eine Food-Bloggerin und hochrangige Armeeangehörige.Foto: prDarum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft- Christa Rigozzi hat erstmals eine Rolle in einem Kinofilm
- «Swiss Sabotage» startet am 16. April in den Deutschschweizer Kinos
- Ihre Töchter Alissa und Zoe können ihre Dialoge auswendig, weil Rigozzi zu Hause übte
Ausgerechnet in ihrem Jubiläumsjahr – vor 20 Jahren wurde Christa Rigozzi (42) zur Miss Schweiz gekürt – ist sie in ihrer ersten Schauspielrolle zu sehen. «In der Vergangenheit gab es zwar regelmässig Anfragen. Doch das Richtige war nie dabei», sagt die als Moderatorin und Werbefigur erfolgreiche Tessinerin gegenüber Blick.
Dank der Komödie «Swiss Sabotage», die am Donnerstag in den Deutschschweizer Kinos anläuft, hat es nun endlich geklappt. «Regisseur Alberto Meroni und ich kennen uns schon länger, und er wollte mich unbedingt im Film dabeihaben.»
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Rigozzi spielt eine hochrangige Armeeangehörige und Food-Bloggerin. So verrückt wie ihre Rolle ist auch die Handlung. Die von ihr verkörperte Christa Esposito soll eine Sondereinheit für den Kampf gegen italienische Kriminelle schulen, die die Schweizer Schokoladeproduktion sabotieren. Zum Training gehört auch ein Kochkurs samt Spaghetti-Carbonara-Lektion.
«Ich habe mit Christa Esposito nicht nur den Vornamen gemeinsam. Der Film ist voller Humor und die Figur nah an meinem eigenen Naturell.» Gewöhnen musste sich Rigozzi an den rauen Kasernenhofton. «Doch als Familienmutter muss ich ebenfalls oft streng sein und schauen, dass mir alle gehorchen», sagt sie augenzwinkernd.
Vor dem ersten Drehtag brachte sie kein Auge zu. «Ich habe mit mir gehadert und mich gefragt: Warum hast du bloss zugesagt? So nervös wie vor diesem Engagement war ich seit Jahren nicht mehr.» Auch weil sie eine Perfektionistin sei und alles möglichst gut machen wolle.
«Das Schwierigste war die Aussprache meiner Dialoge. Christa Esposito ist eine Italienerin, die im bernischen Niederbipp geboren ist und einen entsprechenden Akzent hat. Ich bin manchmal fast verzweifelt daran.»
Durch das viele Üben zu Hause wurden auch ihre Zwillingsmädchen Alissa und Zoe (9) hellhörig. «Sie können nun alle Dialoge von mir auswendig. Mit der Zeit begannen sie sogar meinen speziellen Dialekt nachzuahmen.» Weil der Filminhalt noch vertraulich war, musste Rigozzi ihnen allerdings einschärfen, in der Schule nicht darüber zu sprechen. «Sie haben sich tapfer daran gehalten.»
«Meine Familie ist sehr stolz auf mich»
Vom fertigen Resultat sind ihre Töchter und auch Ehemann Giovanni Marchese (41) begeistert. «Sie sind alle sehr stolz.» Im Tessin startete «Swiss Sabotage» bereits im Januar. «Wir waren mehrfach zusammen im Kino, auch mit anderen Verwandten. Was mich am meisten gefreut hat, ist, dass das Publikum nicht nur an der Premiere lachte und klatschte, als es wusste, dass ich anwesend war. Sondern auch dann, wenn ich relativ unbemerkt im Saal sass.»
In der Südschweiz lockte «Swiss Sabotage» bis jetzt knapp 15'000 Leute in die Kinos – ein ausgezeichneter Wert. Und auch in Norditalien war die Resonanz gut. Ob der Film, der auf einer RSI-Serie basiert, mit seinem überschäumenden Sprachwitz und der Grenzgänger-Thematik in der Deutschschweiz ebenfalls ankommt, wird sich weisen. «Ich hoffe es sehr», sagt Rigozzi, die sich durchaus vorstellen könnte, ihre Kinokarriere nun fortzusetzen. «Wenn die Rolle so gut passt wie jetzt, wäre ich gerne dabei.»
«Swiss Sabotage» läuft ab 16. April in den Deutschschweizer Kinos.
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