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Kerosin-Chaos - Camping als Urlaubs-Alternative: So sichern Sie sich jetzt noch ein Wohnmobil

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Kerosin-Chaos - Camping als Urlaubs-Alternative: So sichern Sie sich jetzt noch ein Wohnmobil

Aktualisiert am 19.04.2026, 11:24 Uhr © iStockphoto Lesedauer:4 Min. Promobil

Dieser Beitrag wurde automatisch veröffentlicht und nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.

Streiks und Kerosinknappheit bedrohen 2026 den Sommerurlaub. Wo es jetzt noch Wohnmobile gibt – zur Miete, zum Sharen, zum Kaufen.

Die Lufthansa streikt, der Treibstoff für Flugzeuge wird knapp, und die Flugpreise explodieren. Die Internationale Energieagentur warnt vor einer Kerosinknappheit in Europa – ausgerechnet zur Hauptreisezeit. Wer den Sommerurlaub retten will, benötigt dringed einen Plan B auf vier Rädern. Denn ein Urlaub im Wohnmobil oder Wohnwagen ist nicht nur cool, er lässt Reisenden die flexible Wahl zwischen Urlaub an beliebten Zielen in Deutschland und Mitteleuropa.

Die gute Nachricht: Wer flexibel ist, findet jetzt noch Alternativen. Nach dem Kersoin-Crash retten Reisen mit dem Campingfahrzeug den Urlaub, weil sie ihre Vorteile voll ausspielen. Es ist noch lange nicht zu spät für den Umstieg.

An den meisten Vermiet-Stationen gibt es noch attraktive Wohnwagen oder Wohnmobile in allen Größen. Auf den Sharing-Plattformen finden kurz entschlossene immer ein Fahrzeug. Sogar für Wagemutige, die zum Einstieg ins mobile Reisen gleich ein eigenes Wohnmobil oder einen eigenen Caravan kaufen wollen, sind die Zeiten gut.

Wohnmobil mieten: die schnellste Lösung für den Sommerurlaub

Wer kurzfristig umdisponieren muss, greift am besten zur Miete. Vier Anbieter stechen besonders hervor:

  • Die ADAC Wohnmobilvermietung bringt über 2.500 Fahrzeuge an mehr als 90 Stationen bundesweit mit.
  • McRent, Europas größter Wohnmobilvermieter, bietet über 35 Stationen in Deutschland.
  • Bei Roadsurfer stehen über 10.000 Fahrzeuge weltweit bereit – plus Camper-Abo.
  • Und Cararent vermittelt als Onlineportal direkt an Fachhändler in Ihrer Region.

Verfügbarkeit: Sowohl für die Pfingstferien in Baden-Württemberg und Bayern als auch für die Sommerferien in allen Bundesländern zeigen alle vier Anbieter noch verfügbare Fahrzeuge. Je näher der Sommer rückt, desto schneller lichtet sich das Angebot.

Praxis-Tipp: Frühbucherrabatte sichern oft 15 bis 20 Prozent Ersparnis. Wer die Abholstation ins benachbarte Bundesland verlegt, wenn dort keine Ferien sind, zahlt mit Glück auch weniger. Und erfahrene Mieterinnen und Mieter starten unter der Woche statt am Wochenende.

In unserem großen Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige zum Thema Wohnmobil mieten.

Wohnmobil-Sharing: Günstiger campen mit Fahrzeugen von privat

Neben der klassischen Miete hat sich Wohnmobil-Sharing etabliert. Das Prinzip: Privatpersonen stellen ihr Fahrzeug auf einer Plattform ein, Reisende buchen es und fahren los. Der größte Vorteil ist der Preis: Einen Teilintegrierten für vier Personen gibt es oft zu niedrigeren Preisen als bei Vermietern.

  • PaulCamper ist Deutschlands größte Peer-to-Peer-Plattform mit knapp 24.000 Fahrzeugen – 15 Prozent Provision vom Vermieter, 5 Prozent Servicegebühr vom Mieter.
  • Yescapa ist nach der Fusion mit Goboony Europas größte Sharing-Plattform: rund 30.000 Fahrzeuge in elf Ländern, stark im Süden (Yescapa) und im Norden (Goboony).

Verfügbarkeit: Für Pfingstferien (BW/BY) und Sommerferien zeigen beide Plattformen noch Angebote. Wieder lohnt sich der Blick auf benachbarte Bundesländer, in denen keine Ferien sind. Die Campenden mit Kindern, die ein Wohnmobil oder Wohnwagen privat vermieten, brauchen ihre Fahrzeuge dann sehr wahrscheinlich nicht. Frühbucherrabatte gibt es nicht – die Preise legen die Eigentümer fest.

Praxis-Tipp: Die meisten Plattformen bieten eigenen Versicherungsschutz für Mieter und Vermieter – der entscheidende Vorteil gegenüber Kleinanzeigen. Bewertungssysteme sorgen zusätzlich für Transparenz.

Wohnmobil kaufen: Warum der Markt Einsteigern in die Karten spielt

Wer langfristig denkt, sollte jetzt den Kaufmarkt prüfen. Die Preise für neue und gebrauchte Wohnmobile sind 2024 und 2025 gefallen. Bei vielen Händlern stehen zu viele Neufahrzeuge aus den vorhergegangenen Modelljahren auf dem Hof, die raus'müssen.

Gleichzeitig drücken Hersteller die Einstiegspreise. Die Erwin Hymer Group startet mit der neuen Marke Corigon ab 55.000 Euro – bewusst reduziert in der Ausstattung, dafür fair kalkuliert (mehr dazu hier). Noch günstiger wird es bei Bürstner: Der Papillon PC 6.0 rollt für 39.999 Euro vom Hof – Campingbus-Einstieg unter 40.000 Euro.

Praxis-Tipp: Caraworld.de als erste Anlaufstelle

Beim Kauf bleibt die Frage der Verfügbarkeit: Beim nächstgelegenen Händler finden Campende nicht immer das passende Wohnmobil oder den passenden Wohnwagen. Auf Bestellung kaufen kann aber Monate dauern, sodass die Urlaubssaison schon verflogen ist. Eine Lösung bietet Caraworld.de, Deutschlands größter Marktplatz für Reisemobile und Caravans. Die Plattform listet aktuell über 13.400 Angebote, also Wohnmobil oder Caravans, die direkt verfügbar sind. Fachhändler inserieren direkt – Gewährleistung inklusive.

Viele Vorteile mit pro+ Saisonstart-Geschenk: 14 Tage gratis für dich! 14 Tage gratis testen

Gebrauchte Wohnmobile oder gebrauchte Wohnwagen sind für Umsteiger ideal: günstiger durch bereits erfolgten Wertverlust, oft besser ausgestattet durch nachgerüstete Extras und sofort verfügbar. Bei Caraworld finden Sie im Preisfenster zwischen 35.000 und 45.000 Euro spannende junge Gebraucht-Wohnmobile.

Beim Gebraucht-Kauf zählt Sorgfalt: Vorab eine Kriterienliste erstellen. Unterboden mit Taschenlampe inspizieren. Unfallfreiheit schriftlich festhalten. Der Zustand des Wohnraums wiegt schwerer als Alter und Kilometerstand. Wer unsicher ist, nutzt den ADAC-Gebrauchtcheck oder die promobil-Checkliste:

Geheim-Tipp: Junge Gebrauchte aus Vermietflotten – voll ausgestattet und bis zu 30 Prozent unter Neupreis. Viele Vermieter lassen Interessenten das Fahrzeug vorher testen und rechnen die Mietkosten auf den Kaufpreis an. Die Schnäppchen können Sie sich bereits im Frühjahr aus der Mietflotte sichern.

Mieten oder kaufen?

Wie die Entscheidung zwischen der Miete oder dem Kauf eines Wohnmobils oder Wohnwagens ausfällt, hängt von der privaten Situation ab. Wer nur ein- bis zweimal im Jahr campt, fährt mit der Miete entspannter. Wer regelmäßig aufbricht, investiert langfristig günstiger ins eigene Fahrzeug. Für Unentschlossene: Erst mieten, testen, dann kaufen – viele Händler rechnen die Mietkosten an.  © Promobil

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