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Irans Zentralbank bestätigt Eingang von Maut für Straße von Hormus

Live-Blog Iran-Krieg

Irans Zentralbank bestätigt Eingang von Maut für Straße von Hormus

Aktualisiert am 23.04.2026, 19:02 Uhr © 1&1 Mail & Media Lesedauer:9 Min. Ein Live-Blog von N. Grassinger P. Scheiner A. Banerjee
  • 18:59 Uhr: ➤ Irans Zentralbank bestätigt Eingang von Maut für Straße von Hormus
  • 17:41 Uhr: Trump ordnet kompromisslose Militäraktion an
  • 17:21 Uhr: EU berät in Zypern über Iran-Krise und Folgen für Energiepreise
  • 16:17 Uhr: US-Militär entert iranischen Öltanker im Indischen Ozean
  • 14:31 Uhr: Bundesregierung setzt auf Gespräche zwischen USA und Iran
  • 12:26 Uhr: Minenräumung in Straße von Hormus könnte halbes Jahr dauern
  • 11:43 Uhr: Teheran meldet erste Einnahmen aus Maut-Gebühr für Straße von Hormus
  • 09:22 Uhr: Iranischer Berater verhöhnt Trump
  • 08:08 Uhr: Laut USA: Mehr als 30 Schiffe von Blockade betroffen
  • 05:43 Uhr: Drei Tote bei Angriff im Libanon - Journalistin unter Opfern
  • 04:55 Uhr: Experten: Teheran hat eigene Druckmittel

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➤ Irans Zentralbank bestätigt Eingang von Maut für Straße von Hormus

  • 18:59 Uhr

Die iranische Zentralbank hat den Erhalt erster Gebühren für die Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus bestätigt. Laut der Nachrichtenagentur Fars gingen die Zahlungen in bar oder Devisen ein, nicht aber in Kryptowährung.

Die Höhe der Abgaben richtet sich laut dem Bericht nach der Art und Menge der geladenen Fracht sowie dem jeweiligen «Risikograd». Konkrete Summen nannte die Bank nicht. Branchenkreise hatten zuvor von Forderungen in Höhe von bis zu zwei Millionen US-Dollar pro Durchfahrt berichtet.

Teheran bezeichnet die Abgaben offiziell als Sicherheitsgebühren oder Maut. Parallel dazu hält das US-Militär eine am 13. April begonnene Seeblockade gegen iranische Häfen aufrecht. Diese richtet sich gezielt gegen Schiffe, die den Iran anlaufen oder verlassen, um den wirtschaftlichen Druck auf das Land zu erhöhen. (dpa/bearbeitet von br)

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Was passiert ist

  • Am 28. Februar begannen die USA und Israel koordinierte Luft- und Raketenangriffe gegen Ziele im Iran, bei denen unter anderem der Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde.
  • Teheran reagierte seinerseits mit Angriffen auf Ziele in Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion.
  • Modschtaba Chamenei ist zum Nachfolger seines Vaters als oberster Anführer des Iran ernannt worden.
  • Am 8. April einigten sich die USA und Iran auf eine vorübergehende Waffenruhe.
  • Verhandlungen zwischen USA und Iran endeten am 12. April ohne eine Einigung.
  • Am 21. April kündigte US-Präsident Trump eine Verlängerung der Waffenruhe an

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Waffenruhe: Trump soll Iran kurze Frist für Deal gesetzt haben

Aktualisiert am 23.04.2026, 06:25 Uhr Die verlängerte Waffenruhe mit dem Iran könnte laut Medienberichten nur von kurzer Dauer sein. Washington erhöht damit den Druck auf Teheran, schnell einen Vorschlag vorzulegen.

Weitere News zum Iran-Krieg vom 23. April:

Trump ordnet kompromisslose Militäraktion an

  • 17:41 Uhr

US-Präsident Donald Trump hat die Zerstörung von Schiffen angeordnet, die Minen in der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus legen. Die US-Marine solle "jedes Boot, auch wenn es noch so klein ist", beschießen und zerstören, erklärte Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. "Es darf kein Zögern geben. Außerdem räumen unsere Minensuchboote gerade die Meerenge", schrieb er weiter.

Die Frage der Minenräumung und damit der Passierbarkeit der Straße von Hormus hat große Auswirkungen auf die Ölpreise. Die Meerenge, durch die im Normalfall rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports verläuft, ist seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar durch Irans Revolutionsgarden faktisch gesperrt. Auch seit dem Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran haben kaum Schiffe die für den Welthandel immens wichtige Meeresstraße passiert.

Die Meerenge ist neben Irans Atomprogramm zentraler Knackpunkt bei den Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges. US-Präsident Donald Trump dringt auf eine Öffnung der Straße von Hormus, Teheran wiederum macht ein Ende der am 13. April begonnenen US-Blockade iranischer Häfen zur Bedingung für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. (afp/bearbeitet von amb)

EU berät in Zypern über Iran-Krise und Folgen für Energiepreise

  • 17:21 Uhr

Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten am Freitag in Zypern (gegen 13.00 Uhr Ortszeit, 12.00 Uhr MESZ) mit Vertretern aus dem Nahen Osten und den Golfstaaten über die Lage im Iran. Zu dem Gipfeltreffen werden Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi, der libanesische Präsident Joseph Aoun, Vertreter aus Syrien und Jordanien sowie der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Dschassim Mohammed al-Budaiwi, erwartet.

Die Europäer sind selbst nicht direkt an den Verhandlungen zwischen Teheran und Washington über ein Ende des Iran-Kriegs beteiligt, hoffen aber auf eine Öffnung der Seestraße von Hormus, damit die Energiepreise sinken. In Zypern dürfte es außerdem um den Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon gehen. Im Kreis der EU-Staats- und Regierungschefs steht außerdem eine Debatte über den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt an. (afp)

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US-Militär entert iranischen Öltanker im Indischen Ozean

  • 16:17 Uhr

Kurz nach dem iranischen Angriff auf drei Frachtschiffe hat das US-Militär nach eigenen Angaben einen Öltanker aufgebracht. In der Nacht zum Donnerstag sei im Indischen Ozean das sanktionierte und staatenlose Schiff "Majestic X" gestoppt worden, wie das US-Verteidigungsministerium auf X bekannt gab. US-Einsatzkräfte seien an Bord des Frachters gegangen, der Öl aus dem Iran transportiert habe. Die Maßnahme sei im Zuständigkeitsbereich des Indopazifischen Kommandos der US-Streitkräfte (Indopacom) erfolgt.

Nach Angaben des Trackingdienstes Vesselfinder befand sich der Frachter zuletzt vor der südlichen Küste Sri Lankas, rund 32 nautische Meilen von der Stadt Hambantota entfernt. Den Angaben von vor zwei Tagen nach war das Schiff auf Kurs in Richtung Zhoushan in China. Das US-Militär gibt an, Schiffe zu blockieren, die aus iranischen Häfen kommen oder diese als Ziel haben. US-Präsident Donald Trump will Teheran damit von wichtigen Einnahmequellen abschneiden.

In der Straße von Hormus war am Mittwoch ein Containerschiff von den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) beschossen und schwer beschädigt worden, wie die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitteilte. Wenig später meldete die Behörde erneut einen Vorfall. Irans Streitkräfte reklamierten hingegen drei Angriffe auf Frachtschiffe für sich. (dpa/bearbeitet von amb)

USA beschlagnahmen weiteren Tanker – Seeblockade laut Berichten durchlässig

Aktualisiert am 23.04.2026, 17:25 Uhr Die USA haben im Indischen Ozean einen weiteren Tanker beschlagnahmt, der mutmaßlich Verbindungen zum Iran hat. Gleichzeitig zeigen Schifffahrtsdaten, dass mehrere unter Sanktionen stehende Tanker die Straße von Hormus passiert haben, obwohl die USA Maßnahmen ergriffen haben.

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Bundesregierung setzt auf Gespräche zwischen USA und Iran

  • 14:31 Uhr

Die Bundesregierung begrüßt die Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran durch US-Präsident Donald Trump. "Sie eröffnet eine wichtige Chance, die diplomatischen Verhandlungen in Islamabad fortzusetzen, um Frieden zu schließen und eine Eskalation des Krieges abzuwenden", hieß es in einer Mitteilung. Diese Gelegenheit sollte auch Teheran ergreifen. "Den Iran fordert die Bundesregierung auf, sein militärisches Atomprogramm einzustellen und Israel sowie andere Nachbarstaaten nicht länger zu bedrohen".

Ferner forderte die Bundesregierung, die Straße von Hormus dauerhaft, zuverlässig und ohne Einschränkungen oder Gebühren zu fassen. Bei einer umfassenden Übereinkunft sei Berlin bereit, "mit ihren Partnern schrittweise bestehende restriktive Maßnahmen zu lockern. Blockiert der Iran dagegen weiterhin die Straße von Hormus, steht die Bundesregierung bereit, zusätzliche Sanktionen zu erörtern". (dpa)

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Medien: Minenräumung in Straße von Hormus könnte halbes Jahr dauern

  • 12:26 Uhr

Die Räumung von Seeminen in der Straße von Hormus könnte nach Einschätzung des US-Militärs einige Zeit dauern. Eine Einschätzung des Pentagons, über die am Mittwoch die "Washington Post" berichtete, nennt einen Zeitraum von sechs Monaten. Ein Pentagon-Sprecher dementierte die Schätzung jedoch auf AFP-Nachfrage.

Sean Parnell dementiert den Bericht der "Washington Post". © picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Jacquelyn Martin

"Eine sechsmonatige Sperrung der Straße von Hormus ist unmöglich und für den Minister völlig inakzeptabel", erklärte Pentagon-Sprecher Sean Parnell am Donnerstag. Der Bericht der "Washington Post" beruhe auf einer "geheimen, nicht öffentlichen Unterrichtung".

Die Sechs-Monats-Schätzung wurde den Mitgliedern des Ausschusses für Streitkräfte des Repräsentantenhauses im Rahmen einer vertraulichen Unterrichtung mitgeteilt, wie die "Washington Post" berichtete. Demnach hat der Iran möglicherweise 20 oder mehr Minen in und um die Meerenge herum ausgelegt, von denen einige mittels GPS-Technologie ferngesteuert schwimmen und dadurch schwerer zu lokalisieren seien. (afp/bearbeitet von ng)

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Teheran meldet erste Einnahmen aus Maut-Gebühr für Straße von Hormus

  • 11:43 Uhr

Teheran hat laut einem hochrangigen Vertreter erstmals Einnahmen aus seinen für die Durchfahrt der blockierten Straße von Hormus erhobenen Gebühren erhalten. "Die ersten Einnahmen aus den Mautgebühren für die Straße von Hormus wurden auf das Konto der Zentralbank eingezahlt", erklärte der stellvertretende Parlamentspräsident Hamidresa Hadschibabaei am Donnerstag, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Weitere iranische Medien meldeten dieselbe Erklärung, ohne jedoch weitere Details zu nennen.

Am 30. März hatten iranische Staatsmedien gemeldet, dass der Sicherheitsausschuss des Parlaments die geplanten Gebühren für die Passage der Meerenge gebilligt habe. Es ist jedoch nicht bekannt, ob das Vorhaben durch das Parlament verabschiedet wurde. (afp)

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Laschet verteidigt Gespräche mit Schah-Sohn in Berlin

  • 09:37 Uhr

Unions-Außenpolitiker Armin Laschet verteidigt die geplanten politischen Gespräche mit dem Schah-Sohn Reza Pahlavi in Berlin. "Er ist das einzige Oppositionsgesicht, das man kennt. Und für viele Iraner ist das halt die Alternative erst einmal zum Mullah-Regime", sagte der CDU-Politiker im ARD-"Morgenmagazin". Pahlavi sei einfach ein relevanter Gesprächspartner, der erzählen könne, wie die Lage im Iran sei.

"Ich bin überzeugt, dass er eine Person sein kann, die einen Übergang leitet", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag.

Monarchistische Gruppen sehen Pahlavi, der seit Jahrzehnten im Exil lebt, als politischen Anführer der iranischen Opposition. Deutsche Regierungsmitglieder wollen sich mit Pahlavi nicht treffen. Wie viel Rückhalt er im Land tatsächlich hat, gilt als unklar. In Berlin waren auch Demonstrationen für und gegen seinen Besuch angekündigt. (dpa/bearbeitet von ng)

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Analyse Übergewinne an der Zapfsäule? Welche Ölriesen im Iran-Krieg Rekordgewinne melden vor 2 Tagen von Dominik Bardow

Iranischer Berater verhöhnt Trump

  • 09:22 Uhr

US-Präsident Donald Trump gibt dem Iran Berichten zufolge nur noch wenige Tage Zeit für einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges. Teheran sieht sich jedoch mit der Blockade der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus in einer Position der Stärke - und verhöhnt den Kontrahenten. Die "Verliererseite kann die Bedingungen nicht diktieren", schrieb ein Berater des Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf auf X.

Vermittlerstaaten, darunter die Türkei, Pakistan und Ägypten, bemühen sich nach Informationen des "Wall Street Journal" fieberhaft, ein neues Treffen der beiden Seiten zu arrangieren, möglicherweise für diesen Freitag. Die USA wie auch der Iran warnten, sie seien bereit, die Kämpfe wieder aufzunehmen.

Trump sei willens, die Waffenruhe um drei bis fünf Tage zu verlängern, melden das US-Nachrichtenportal "Axios" und der Sender Fox News unter Berufung auf eine US-Quelle beziehungsweise einen Beamten des Weißen Hauses. Trumps am Dienstag verkündete Verlängerung der Waffenruhe ist demnach nur für einen kurzen Zeitraum angedacht. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sagte zu Journalisten, Trump habe Teheran keine Frist für die Vorlage eines Vorschlags gesetzt. Er sei es aber, der den Zeitplan vorgebe. Der Iran sieht das aber anders. (dpa/ bearbeitet von phs)

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Laut USA: Mehr als 30 Schiffe von Blockade betroffen

  • 08:08 Uhr

Mehr als 30 Schiffe sind von der US-Blockade iranischer Häfen betroffen, das berichtet das US-Militär. Das zuständige Regionalkommando der Armee "Centcom" teilte am frühen Donnerstag mit, dass seine Kräfte "31 Schiffe angewiesen haben, umzukehren oder in den Hafen zurückzukehren". (phs)

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Iranisches Video soll Entern von Containerschiffen zeigen

Aktualisiert am 23.04.2026, 09:57 Uhr Die iranischen Revolutionsgarden hätten die beiden Schiffe am Mittwoch wegen Verstößen gegen Schifffahrtsregeln festgesetzt und an die Küste eskortiert, meldete die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim.

Drei Tote bei Angriff im Libanon - Journalistin unter Opfern

  • 05:43 Uhr

Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon sind nach libanesischen Angaben drei Menschen getötet worden, darunter eine Journalistin. Das teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Der Vorfall habe sich in dem Ort al-Tiri ereignet. Die Journalistin arbeitete demnach für die Zeitung "Al Achbar", die der proiranischen Hisbollah-Miliz nahesteht.

Auch die Zeitung bestätigte den Tod ihrer Mitarbeiterin. Sie sei unter Trümmern eingeschlossen gewesen und tot aufgefunden worden. Eine weitere Journalistin wurde demnach verletzt.

Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam kritisierte Israel. Die "gezielten Angriffe" auf Journalisten sowie die Attacken auf Rettungsteams stellten Kriegsverbrechen dar, schrieb er auf der Plattform X. Israels Angriffe auf Medienschaffende seien keine Einzelfälle.

Nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurden zunächst zwei Menschen bei einem israelischen Luftangriff in al-Tiri getötet. Die israelische Armee teilte dazu mit, es seien zwei Fahrzeuge identifiziert worden, die aus einem von der proiranischen Hisbollah-Miliz genutzten Gebäude gekommen seien.

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In der Mitteilung war die Rede von "Terroristen", die sich auf bedrohliche Weise israelischen Bodentruppen genähert hätten, die den südlichen Teil des Libanons kontrollieren. Die Luftwaffe habe daraufhin eines der Fahrzeuge angegriffen. Anschließend sei auch das Gebäude beschossen worden. (dpa/bearbeitet von phs)

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An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.

Experten: Teheran hat eigene Druckmittel

  • 04:55 Uhr

Richard Fontaine von der Denkfabrik Center for a New American Security (CNAS), schrieb auf X: "Der Kampf hat sich von der Luft und dem Land aufs Meer verlagert". Es gehe um "Blockade gegen Blockade. Ein Wirtschaftskrieg, konzentriert auf die Straße von Hormus." Die Blockade iranischer Häfen und die Entziehung von Öleinnahmen für die Revolutionsgarden seien für die USA effektiver als Trumps Drohungen, Kraftwerke und Brücken zu bombardieren.

Das Problem sei, dass der Iran mit der Blockade der Straße von Hormus die Weltwirtschaft belaste. "Teheran setzt darauf, die Folgen einer Blockade länger aushalten zu können als der Rest der Welt", schrieb Fontaine. Irans Kontrolle über die Meerenge sei für Teheran "nützlicher als sein Atomprogramm". (dpa)

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Mit Material von AFP und dpa

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Teaserbild: © dpa / -/The Visible Earth/NASA/dpa Feedback an die Redaktion