Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig
Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig
Aktualisiert am 18.04.2026, 11:18 Uhr © 1&1 Mail & Media Lesedauer:5 Min. Ein Live-Blog von Philipp Scheiner- 11:16 Uhr: Türkei: Israel benutzt Sicherheit als "Vorwand" für "Landbesetzungen"
- 10:17 Uhr: ➤ Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig
- 10:06 Uhr: Iran öffnet Teil seines Luftraums - Airlines reagieren eindeutig
- 09:20 Uhr: Pakistans Regierungschef beendet Vermittlungsbesuche
- 07:09 Uhr: Trump: Ohne Einigung mit Iran bleibt US-Hafenblockade bestehen
➤ Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig
- 10:17 Uhr
Der Iran macht die angekündigte Öffnung der Straße von Hormus nach einem Tag wieder rückgängig. Das teilte ein Sprecher des Hauptquartiers der Streitkräfte laut Nachrichtenagentur Fars mit. Als Grund nannte er eine anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA.
In der Erklärung heißt es weiter, der Iran habe einer kontrollierten Durchfahrt einer begrenzten Anzahl von Öltankern und Handelsschiffen durch die Straße von Hormus zugestimmt. Die USA hätten dagegen ihre Blockade fortgesetzt. Aus diesem Grund sei die Kontrolle über die Straße von Hormus wieder in den früheren Zustand zurückgekehrt: Die strategisch wichtige Meerenge unterliege der strengen Verwaltung und Kontrolle der Streitkräfte. Daran ändere sich nichts, solange die Vereinigten Staaten die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit von Schiffen vom Iran zu ihrem Bestimmungsort und von ihrem Bestimmungsort zurück in den Iran nicht wiederherstellten.
US-Präsident Donald Trump hatte auf der Plattform Truth Social geschrieben, die Blockade bleibe "bis zum vollständigen Abschluss unserer Vereinbarungen mit dem Iran" bestehen.
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf warnte daraufhin, die Straße von Hormus werde nicht offen bleiben, wenn die US-Blockade der iranischen Häfen andauere.
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Was passiert ist
- Am 28. Februar begannen die USA und Israel koordinierte Luft- und Raketenangriffe gegen Ziele im Iran, bei denen unter anderem der Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde.
- Teheran reagierte seinerseits mit Angriffen auf Ziele in Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion.
- Modschtaba Chamenei ist zum Nachfolger seines Vaters als oberster Anführer des Iran ernannt worden.
- Am 8. April einigten sich die USA und Iran auf eine vorübergehende Waffenruhe.
- Verhandlungen zwischen USA und Iran endeten am 12. April ohne eine Einigung.
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USA genehmigen Milliarden-Deal mit Deutschland
Aktualisiert am 18.04.2026, 06:57 Uhr Die USA stimmen einem milliardenschweren Rüstungsverkauf an Deutschland zu. Geplant sind moderne Gefechts- und Radarsysteme für die Marine. Laut US-Außenministerium soll der Deal die Zusammenarbeit innerhalb der Nato stärken.Weitere News zum Iran-Krieg vom 18. April:
Türkei: Israel benutzt Sicherheit als "Vorwand" für "Landbesetzungen"
- 11:16 Uhr
Die Türkei hat Israel vorgeworfen, unter dem Deckmantel seiner Bemühungen um nationale Sicherheit in Wirklichkeit nach der Einnahme von Gebieten zu streben. Israel gehe es "nicht um seine eigene Sicherheit", sondern um "mehr Land", sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan am Samstag. Die Regierung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu benutze "Sicherheit als Vorwand, um mehr Land zu besetzen".
Fidan äußerte sich auf einem diplomatischen Forum in der türkischen Stadt Antalya. Israel habe "international eine Illusion geschaffen, indem es behauptet, nur an seiner eigenen Sicherheit interessiert zu sein", sagte er weiter. Doch insbesondere in den vergangenen Jahren sei "deutlich geworden, dass es um mehr geht", sagte er. Konkret warf er Israel "eine fortschreitende Besatzung und Expansion in der Region" vor, wobei er sich auf die Palästinensergebiete Gazastreifen, Westjordanland und Ostjerusalem sowie den Libanon und Syrien bezog.
"Israel muss begreifen, dass ein friedliches Zusammenleben in der Region nur möglich ist, wenn man anderen Ländern ihre Sicherheit, territoriale Integrität und Freiheit gewährt und nicht Macht gegen sie einsetzt", fügte Fidan hinzu. (afp)
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Analyse Inszenierung als Messias Geht Trump jetzt einen Schritt zu weit? vor 1 Tag von Anne-Kathrin HamiltonIran öffnet Teil seines Luftraums - Airlines reagieren eindeutig
- 10:06 Uhr
Der Iran hat nach Angaben der Luftfahrtbehörde des Landes im Zuge der Waffenruhe mit den USA einen Teil seines Luftraums wieder für internationale Flüge freigegeben. "Die Flugrouten im Osten des Landes sind für internationale Flüge geöffnet, die den Iran überfliegen", teilte die zivile Luftfahrtbehörde des Landes am Samstag mit. Zudem hätten am Morgen (Ortszeit) einige bislang geschlossene Flughäfen des Landes ihren Betrieb wieder aufgenommen.
Laut Daten des Flugtracking-Portals Flightradar24 haben bislang jedoch keine internationalen Flüge den Iran überflogen. Einige Flugzeuge nahmen demnach lange Umwege in Kauf, um den iranischen Luftraum nicht zu passieren.
Die USA und der Iran hatten sich vor rund einer Woche auf eine zweiwöchige Feuerpause verständigt. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden, der Ende Februar mit den US-israelischen Angriffen auf den Iran begonnen hatte.
Am Freitag hatte der Iran nach dem Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon zudem eine Öffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe verkündet. (afp)
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Pakistans Regierungschef beendet Vermittlungsbesuche
- 09:20 Uhr
Der im Iran-Krieg als Vermittler auftretende pakistanische Regierungschef Shebaz Sharif hat einen mehrtägigen Besuch in ebenfalls um Vermittlung bemühten Staaten der Region beendet. Nach Besuchen in Saudi-Arabien und Katar verlasse er nun die türkische Stadt Antalya "mit schönen Erinnerungen" sowie der "erneuerten Verpflichtung", die "enge Zusammenarbeit" zwischen den Ländern "fortzusetzen, um den Dialog und die Diplomatie im Interesse eines dauerhaften Friedens und einer dauerhaften Stabilität in der Region voranzubringen", erklärte Sharif am Samstag in Onlinediensten.
Sharif hatte in der ersten US-iranischen Gesprächsrunde über ein Ende des Iran-Kriegs eine Schlüsselrolle gespielt. Nach einem Besuch in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad war Sharif nach Angaben seines Büros zu Gesprächen über "Pakistans laufende Bemühungen um regionalen und globalen Frieden" in Doha mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, sowie in der Türkei mit Staatschef Recep Tayyip Erdogan zusammengekommen. Zudem nahm er an einem diplomatischen Forum in Antalya teil. Wie Pakistan sind Saudi-Arabien, Katar und die Türkei um Vermittlung im Iran-Krieg bemüht.
Auch Pakistans einflussreicher Armeechef Asim Munir beendete seinen mehrtägigen Vermittlungsbesuch in Teheran. Munir habe während seines Besuchs in der iranischen Hauptstadt mehrere hochrangige iranische Führungspersonen getroffen, erklärte die Armee am Samstag. Dies unterstreiche Pakistans "unerschütterliche Entschlossenheit, eine Verhandlungslösung zu ermöglichen".(afp/bearbeitet von phs)
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An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.Trump: Ohne Einigung mit Iran bleibt US-Hafenblockade bestehen
- 07:09 Uhr
US-Präsident Donald Trump will die Blockade iranischer Häfen aufrechterhalten, wenn kein Friedensabkommen mit dem Iran zustande kommt. Wie Trump am Freitagabend sagte, erwägt er auch, die Waffenruhe mit dem Iran nach ihrem Auslaufen am Mittwoch nicht zu verlängern. "Vielleicht werde ich sie nicht verlängern, aber die Blockade wird bestehen bleiben", sagte Trump vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One.
Der Iran hatte am Freitag nach dem Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon eine Öffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe verkündet. Trump begrüßte den Schritt, kündigte aber zugleich an, die US-Blockade iranischer Häfen bleibe bis zu einem Abkommen mit Teheran über ein endgültiges Ende der Kämpfe bestehen. "Die Seeblockade bleibt, soweit sie den Iran betrifft, so lange in vollem Umfang in Kraft, bis unsere Transaktion mit dem Iran zu hundert Prozent abgeschlossen ist", erklärte Trump auf seinem Onlinedienst Truth Social.
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Der Iran kritisierte Trumps Ankündigung und drohte seinerseits mit einer erneuten Sperrung der Straße von Hormus. Wenn die USA ihre Blockade iranischer Häfen fortsetzten, werde "die Straße von Hormus nicht offen bleiben", erklärte Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf.
Trump stellte dennoch erneut ein baldiges Abkommen mit dem Iran in Aussicht. "Ich glaube, es wird passieren", sagte er an Bord der Air Force One. (AFP/bearbeitet von phs)
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Mit Material von AFP und dpa
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