Integrationssenatorin eröffnet Black Communities Center
Integrationssenatorin eröffnet Black Communities Center
Aktualisiert am 06.05.2026, 14:29 Uhr Eröffnung des Black Communities Center in Berlin © dpa / Soeren Stache/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
10,5 Millionen Euro, viel Engagement und ein Ziel: Ein neues Zentrum im Wedding will schwarzen Menschen mehr Gehör verschaffen. Was dort geplant ist.
Berlin - Berlin hat erstmals ein sogenanntes Black Communities Center. Berlins Senatorin für Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe (SPD), eröffnete die Einrichtung im Stadtteil Wedding. Nach ihren Worten ist ein deutschlandweit einmaliger Ort entstanden für Austausch, Bildung, Sichtbarkeit und Teilhabe von schwarzen Menschen und Menschen afrikanischer Herkunft.
"Ein Ort der lange überfällig war und für den viele Menschen lange gekämpft haben", sagte Kiziltepe. Schwarze Menschen und solche mit afrikanischen Wurzeln gehörten schon lange zu Berlin. "Sie hatten nur bisher nicht den Raum, den sie verdienen." Das Zentrum werde auch einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit und mit aktuellen Formen von Rassismus leisten.
Geld von Land und Bund
Der Aufbau der Anlaufstelle kostete 10,5 Millionen Euro und wurde vom Land, vom Bund und aus Lotto-Mitteln finanziert. Geplant sind hier vielfältige Veranstaltungen. Eine Bibliothek, Vereine und Beratungsangebote finden einen Platz. Ziel sei, schwarze Perspektiven stärker in den öffentlichen Diskurs einzubringen und gleichzeitig einen geschützten Raum zu schaffen, erklärten Vertreter des Trägervereins und andere Beteiligte.
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Sie beklagten einen aus ihrer Sicht verbreiteten antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "Schwarze, afrikanische und afrodiasporische" Menschen seien zunehmendem Druck und teils auch Gewalt ausgesetzt. "Umso mehr ist dieses Gebäude auch ein Zeichen der Anerkennung für diese Menschen", sagte Lina Mitschke vom Trägerverein Each One Teach One (Eoto). © Deutsche Presse-Agentur
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