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Initiatorin wirft Behörden vor, Aktion zu behindern

Gestrandeter Buckelwal

Initiatorin wirft Behörden vor, Aktion zu behindern

Aktualisiert am 18.04.2026, 22:48 Uhr © dpa Lesedauer:9 Min. Von Malina Köhn Philipp Scheiner
  • 19:19 Uhr: Initiatorin wirft Behörden vor, Aktion zu behindern
  • 18:10 Uhr: Tierärztin: Wal wird heute nicht mehr transportiert
  • 16:48 Uhr Rettungsversuch für heute wohl beendet
  • 15:50 Uhr: Ethikrat spricht aus, was viele Menschen fühlen
  • 14:49 Uhr: Helfer wollen Maul des Wals untersuchen
  • 13:43 Uhr: Initiatoren geben Update zur Rettungsaktion
  • 11:47 Uhr: Tücher auf dem Wal - das soll der Grund sein
  • 10:35 Uhr: Greenpeace gibt Prognose zur Überlebenschance
  • 06:15 Uhr: Tag 3 der Walrettung: Was heute geschehen soll

➤ Initiatorin wirft Behörden vor, Aktion zu behindern

  • 19:19 Uhr

Die private Rettungsaktion für den an der Ostseeküste festliegenden Wal hat sich am Samstag weiter verzögert. Der Meeressäuger sei "freigespült" worden, sagte die Tierärztin Janine Bahr van Gemmert auf der Insel Föhr. Er werde aber "heute nicht mehr transportiert". Die Initiatoren warfen den Behörden vor, die Rettungsaktion mit immer neuen Auflagen zu behindern.

Der Rücken des Wals ist zum Schutz mit Tüchern abgedeckt. © dpa / Bernd Wüstneck/dpa

Von einem Schwimmbagger aus wurde laut Bahr van Gemmert mit Hilfe einer Pumpe der Sand unter dem Meeressäuger weggespült, um das Tier anschließend anheben und abschleppen zu können. Eigentlich hätte der Abtransport des Wals in Richtung Nordsee bereits am Freitag beginnen sollen.

Laut Bahr van Gemmert gestaltet sich die Aktion insgesamt sehr schwierig, weil "jeder Schritt" genehmigt werden müsse. "Wir wären gerne weiter."

Zuvor hatte Mit-Initiatorin Karin Walter-Mommert den Behörden vorgeworfen, die Aktion mit immer neuen Auflagen zu behindern. Ihnen würden "ständig neue Steine in den Weg gelegt", sagte die Sprecherin der Initiative der Nachrichtenagentur AFP. So würden immer neue Genehmigungen etwa für an der Aktion beteiligte Ärzte angefordert. Dadurch gehe wertvolle Zeit verloren.

Umweltminister Backhaus hatte am Freitag klargestellt, dass das Land keine Genehmigung für die Rettungsmaßnahme erteilt habe, weil es dafür keine rechtliche Grundlage gebe. Die Aktion werde aber geduldet. (afp/bearbeitet von cgo)

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Rettungsaktion für den Wal in der Ostsee

  • Eine private Initiative will mit Luftkissen und Pontons einen neuen Rettungsversuch starten – trotz des ungewissen Ausgangs. Im Laufe des heutigen Tages soll versucht werden, Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll Schlick unter dem Wal weggespült werden. Das Tier solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden.
  • Ohne die Aktion werde der Wal in jedem Fall sterben, hatte MediaMarkt-Gründer Walter Gunz der Deutschen Presse-Agentur (dpa) gesagt. "Wenn man was versucht, dann hat man zumindest die Chance, dass man ihn rettet." Hinter dem Konzept steht neben Gunz die Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die aus dem Pferdesport bekannt ist.
© dpa/dpa-infografik GmbH

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Weitere News zur Wal-Rettung vom 18. April:

Tierärztin: Wal wird heute nicht mehr transportiert

  • 18:10 Uhr

Der in der Ostsee gestrandete Buckelwal wird zunächst weiter in der Bucht vor der Insel Poel ausharren müssen. "Heute wird er nicht mehr transportiert, das können wir sagen", sagte die an dem privaten Rettungsversuch beteiligte Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert bei einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag im Hafen von Kirchdorf. Über den konkreten Zeitplan der Aktion des Wals wollte die Medizinerin aus Föhr zunächst nichts sagen. Hintergrund sei, dass das Team von außen nicht unter Druck stehen wolle. Intern gebe es durchaus einen Zeitplan. "Wir sind jetzt gut dabei", sagte Bahr-van Gemmert.

Das Team gebe jetzt alles für den Wal. Sie gestand aber auch ein: "Wir wären gerne noch schneller." Die Tierärztin und die anderen Experten im Team seien davon überzeugt, dass die Rettungsaktion die beste Lösung ist für den Wal. Es bestehe "eine reelle Chance (..), dass er das gut schafft".

Seit drei Tagen laufen die Arbeiten einer privaten Initiative, die das Tier lebend zurück ins offene Meer transportieren möchte. Das Tier liegt seit 19 Tagen in der Wismarbucht. (dpa)

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Rettungsversuch für heute wohl beendet

  • 16:48 Uhr

Laut dem Livestream von "News5" ist die Rettungsaktion des Buckelwals für heute wohl beendet. Offenbar sollen sich die Wal-Retter mehrfach beschwert haben, dass die Rettungsaktion durch Auflagen des Ministeriums verzögert werde.

Um 17:30 Uhr will die Helfer-Initiative ein Pressestatement geben. (phs)

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Ethikrat spricht aus, was viele Menschen fühlen

  • 15:50 Uhr

Das Drama rund um den vor der Ostsee-Insel Poel gestrandete Buckelwal sorgt nach Ansichten des Deutschen Ethikrats bei einigen Menschen für mehr Handlungsfähigkeit statt Ohnmacht.

Ein Arbeitsponton mit einem Bagger und kleinere Begleitboote nähern sich dem gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel. © dpa/Bernd Wüstneck

Einige bekämen das Gefühl, "hier noch irgendwas machen zu können, irgendwas tun zu können, irgendwas noch zu tun, weil alle anderen Krisen, sei es die Klimakrise, sei es die Kriege, ja doch in ein gewisses Ohnmachtsgefühl führen", sagte eine Sprecherin des Deutschen Ehtikrats in einem am Freitag aufgezeichneten Interview mit dem Sender News5. "Wir fühlen uns ohnmächtig und da können wir jetzt was tun." Das erkläre die Reaktion vieler, die sonst keine Nähe zu Walen gehabt hätten.

Das Phänomen, dass so eine Mensch-Tier-Beziehung wichtiger erscheine als alle Kriegsszenarien um uns herum, sei auch ein Zeichen der Zeit, sagte sie. "Und es ist sehr interessant, dass in diesen großen Krisenzeiten diese, in Anführungszeichen, kleine, für manche sehr große Krise, ja alles andere überschattet." (dpa/bearbeitet von phs)

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Helfer wollen Maul des Wals untersuchen

  • 14:49 Uhr

Nach Informationen von "Bild"-Reportern, die sich vor Ort befinden, wollen Helfer nun das Maul des Wals untersuchen. Sie möchten schauen, ob sich darin noch Reste des Geisternetzes befinden. Aktuell bestehe nämlich noch die Sorge, dass der Wal aufgrund von Resten in seinem Schlund nicht fressen könne. Taucher versuchen jetzt mithilfe von Futter das Tier zu animieren, sein Maul zu öffnen. (mak)

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Initiatoren geben Update zur Rettungsaktion

  • 13:43 Uhr

Die Initiatoren für den derzeit laufenden Wal-Rettungsversuch vor Poel können nach eigener Aussage aktuell keine detaillierten Angaben zum Fortschritt machen – auch damit das Team in Ruhe arbeiten kann. "Es läuft eigentlich soweit ganz gut", sagte Mediamarkt-Gründer Walter Gunz, der die Aktion zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanziert, der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Er könne nicht ständig vor Ort anrufen, um nicht zu viel Unruhe in die Aktion zu bringen, so Gunz. Walter-Mommert sagte der dpa: "Glauben Sie mir, wir müssen unserem Team im Moment den Rücken freihalten, damit die in Ruhe arbeiten können." Sie verwies auf nach ihrer Aussage aufwendige Abstimmungen mit den zuständigen Behörden. Das sorge intern für viel Arbeit. So müsse etwa das Aufbringen von Tüchern mit Zinksalbe gegen die Hautprobleme des Wals jeden Tag neu beantragt und genehmigt werden.

Nach Aussage einer Sprecherin des Schweriner Umweltministeriums bemühen sich die Behörden um schnelle Abstimmungen. So habe etwa die von der Initiative aus Hawaii hinzugezogene Tierärztin Jenna Wallace zwar keine Berufserlaubnis in Deutschland. Dieses Problem habe man aber schnell gelöst. Sie habe eine vorübergehende Erlaubnis zur Ausübung des tierärztlichen Berufes erhalten. Dabei handle es sich um eine Sonderregelung für Tierärzte aus dem Ausland.

Auch die Liste mit den Menschen, die für die Aktion in den eingerichteten Sperrbereich zum Wal gelassen werden, werden laut Sprecherin durch die Ordnungsbehörden zügig angepasst. Diese ändere sich häufig, weil Menschen hinzukämen oder abgezogen würden. (dpa)

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Netz für Wal ist vorbereitet

  • 12:32 Uhr

Sollte es tatsächlich gelingen, den Buckelwal in die Nordsee zu transportieren, benötigt es dafür ein Netz, in dem der Wal geschleppt werden soll. Dieses grüne Netz wurde am Samstagmittag laut "Bild.de" auf der Rettungsinsel neben dem Bagger ausgebreitet. In dem Netz sollen auch Luftkissen eingearbeitet sein, die für den nötigen Auftrieb sorgen sollen. Das Netz wiederum soll von einem Schlepper gezogen werden. (phs)

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Kolumne Walstrandungen Was hinter dem großen "ungelösten Rätsel der Meeresbiologie" steckt vor 2 Tagen von Lisbeth Schröder (RiffReporter)

Tücher auf dem Wal - das soll der Grund sein

  • 11:47 Uhr

Helfer haben sich auf SUPs dem Wal genähert, wie der NDR berichtet. Sie decken das große Tier mit Tüchern ab, die nach "Bild.de"-Informationen mit Zinksalbe bestrichen sein sollen, um die rissige Haut des Buckelwals zu heilen.

Zusätzlich zu den Helfern ist nun auch die Rettungsinsel aus Pontons mit einem Bagger nah an den Wal herangefahren, worauf das große Tier mit einer Fontäne reagierte. (mak)

Der gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel wird von Helfern mit Tüchern bedeckt, die ihn vor der Sonne und Austrocknung schützen sollen. © dpa / Bernd Wüstneck

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Initiative erhebt Vorwürfe gegen Behörden: Bekommen "ständig Steine in den Weg gelegt"

  • 10:52 Uhr

Auflagen der Behörden haben nach Angaben der privaten Rettungsinitiative am Samstag die Rettung des seit Wochen an der Ostseeküste festliegenden Wals weiter verzögert. Ihnen würden "ständig neue Steine in den Weg gelegt", sagte die Sprecherin der Initiative, Karin Walter-Mommert, der Nachrichtenagentur AFP. So würden immer neue Genehmigungen etwa für an der Aktion beteiligte Ärzte angefordert. Dadurch gehe der Initiative wertvolle Zeit verloren. "Es ist sehr, sehr beschwerlich."

Die Arbeiten vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern sollten am Samstag fortgesetzt werden. Die Ausrüstung dazu liege bereit, "aber wir dürfen immer nur machen, was uns zugesagt wird", sagte Walter-Mommert. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte am Freitag klargestellt, dass das Land keine Genehmigung für die Rettungsmaßnahme erteilt habe, weil es dafür keine rechtliche Grundlage gebe. Die Aktion werde aber geduldet. (afp)

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Atemfrequenz des Wals soll sich erhöht haben

  • 10:50 Uhr

Reporter des NDR haben vor Ort die Atemfrequenz des Wals gemessen. Während der Wal heute Morgen noch im Intervall von drei Minuten geatmet haben soll, hat sich die Frequenz nun wohl erhöht. Das Tier soll inzwischen minütlich Fontänen ausstoßen. (mak)

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Greenpeace gibt Prognose zur Überlebenschance

  • 10:35 Uhr

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace sieht wenig Chancen für eine Rettung des vor der Insel Poel gestrandeten Wals durch die private Initiative. "Die Chancen, dass er in der Nordsee landet und dort frei schwimmt, sind gering", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Er gehe davon aus, dass der Wal dort ertrinken wird, weil er so geschwächt ist.

Die Überlebenschancen des Tieres bei einem erfolgreichen Rettungsversuch seien demnach gering. Das gelte erst recht für die Möglichkeiten des Wals im Atlantik - sollte er dorthin gelangen.

Der tonnenschwere Meeressäuger werde durch verschiedene Faktoren geschwächt. Der Wal könne aktuell keine Nahrung aufnehmen und hungere - der Ernährungszustand sei entsprechend schlecht, sagte der Umweltschützer. Hinzu kommen die Reste eines Netzes im Maul des Wals: "Wir wissen nicht was mit dem Netz ist, möglicherweise ist es in die Haut eingewachsen, oder er hat Teile verschluckt - das wissen wir nicht."

Wissenschaftler gehen zudem davon aus, dass sich Wasser in der Lunge des Wals sammelt. Dadurch sei die Atmung beeinträchtigt und der Sauerstoff-Austausch über die Lungenoberfläche stark eingeschränkt, sagte der Sprecher. Dadurch werde das ohnehin durch Hautkrankheiten geschwächte Tier zusätzlich beeinträchtigt. "Dieser Wal ist so schwach, dass er sich entschieden hat, dort liegenzubleiben."

Den Transport schätzt er als riskant ein. "Ich weiß nicht, ob dieser Schleppverband den weiten Weg in die Nordsee übersteht - das ist nicht ohne." Die Umweltschutzorganisation Greenpeace beteiligt sich nicht an der geplanten Rettungsaktion, denn nach den vorliegenden Informationen sei der Wal krank und stark geschwächt, so eine Sprecherin. (dpa)

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Wal-Tourist fuhr extra fünf Stunden durch die Nacht

  • 10:04 Uhr
Ali ist extra fünf Stunden aus Hannover auf die Insel Poel gefahren, um den dort gestrandeten Wal zu sehen. © dpa / Christopher Hirsch

Im Hafen von Kirchdorf auf der Insel Poel, vor der der Buckelwal gestrandet ist, sind am Samstagmorgen kaum Schaulustige. Ali T. aus Hannover ist aber schon in der Frühe vor Ort. "Ich habe das im Fernsehen gesehen, und ich finde das irgendwie spektakulär", sagt der 38-Jährige. Er sei schon in der Nacht zu Freitag angereist und habe eine mehrstündige Autofahrt auf sich genommen. "Mit Ladestopps und so weiter so fünf Stunden", sagt der E-Autofahrer.

Bis Sonntag wolle er bleiben. "Montag muss ich wieder zur Arbeit", sagt er. "Was mich fasziniert, ist, dass der Wal eigentlich schon totgeglaubt wurde und dass jetzt noch was passiert." Er hoffe, dass es dem Rettungsteam gelinge, den Wal ins offene Meer zu transportieren.

Wie schon die vergangenen Tage stehen auch in der Nähe des Ortes Weitendorf-Hof Schaulustige hinter der eingerichteten Absperrung. Von dort ist der Wal besser zu sehen als vom Hafen in Kirchdorf. (dpa)

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DLRG macht sich bereit

  • 08:50 Uhr

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat gestern insgesamt sechs Boote in den Hafen von Kirchdorf gebracht. Dort werden sie nun vorbereitet, entladen und zu Wasser gelassen. Nach Informationen der "Bild" sollen die Besatzungen den Einsatz der Walretter unterstützen und absichern. (mak)

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Tag 3 der Walrettung: Was heute geschehen soll

  • 06:15 Uhr

Die private Rettungsinitiative für den vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal will ihre Arbeit am Samstagmorgen fortsetzen. Am Freitag waren bereits erste Probespülungen gemacht und weiteres Material herbeigeschafft worden. Bereits da war jedoch schon klar: Es wird ein Kampf gegen die Zeit. Mediamarkt-Gründer Walter Gunz finanziert zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert die Aktion. Der geschwächte Wal liegt am Samstag bereits den 19. Tag an derselben Position in der Kirchsee in der Wismarer Bucht.

Ob die eigentliche Rettung am Samstag starten kann oder es bei weiteren Vorbereitungsarbeiten bleibt, ist unklar. Beim Zeitplan müsse man sich nach dem Befinden des Tieres richten, hatte eine Mitarbeiterin aus dem Team der privaten Initiative gesagt.

Das Tier soll auf einer Plane zwischen zwei Pontons in Richtung Nordsee transportiert werden. Die Plane muss zuvor unter das etwa zwölf Tonnen schwere Tier gebracht werden. Dazu soll es mit Luftkissen angehoben werden, wofür wiederum zuvor Schlick weggespült werden muss.

Die Pontons sollen von einem Schlepper an einer langen Leine gezogen und so angeordnet werden, dass innen eine Freifläche von sechs mal zwölf Metern entsteht. "Da drin wird der Wal sich dann ja aufhalten", sagte der Chef des von der privaten Initiative beauftragten Tauchunternehmens, Fred Babbel. Messungen des Umweltministeriums zufolge ist der Buckelwal 12,35 Meter lang, 3,20 Meter breit und 1,60 Meter hoch.

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Wissenschaftler, Fachleute von Behörden sowie Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen waren sich nach umfassender Prüfung zuletzt einig, dass der Wal Ruhe brauche und weitere Eingriffe dem Tier massive Schäden zufügen würden.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte am Mittwoch überraschend grünes Licht für den Rettungsversuch einer privaten Initiative für den bei Wismar gestrandeten Buckelwal gegeben. Die Verantwortung für die neue Aktion liege komplett bei den Initiatoren, betonte Backhaus, auch finanziell. (dpa/bearbeitet von mak)

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Hier lesen Sie, was am Donnerstag und Freitag bei der Walrettung geschah:

  • Tag 1 der Walrettung
  • Tag 2 der Walrettung

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Mit Material von dpa und afp

Teaserbild: © dpa / Bernd Wüstneck/dpa Feedback an die Redaktion