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In dieser italienischen Stadt ist Pizza am teuersten

Augen auf bei der Lokalwahl

In dieser italienischen Stadt ist Pizza am teuersten

Aktualisiert am 11.05.2026, 17:47 Uhr Die Pizzapreise in Italien können von Stadt zu Stadt stark variieren – und teilweise sogar innerhalb einer Stadt. (Symbolbild) © Getty/iStock/Paolo Paradiso Lesedauer:2 Min.

Pizza gilt als das Nationalgericht Italiens. Wer im Urlaub nicht auf den Klassiker verzichten will, muss mancherorts aber tief in die Tasche greifen.

Eine traditionelle Pizza gehört für viele zum Italien-Urlaub einfach dazu. Doch inzwischen wird das Nationalgericht in manchen Städten schon fast zum Luxusgut, selbst in vermeintlich günstigen Regionen.

Denn nicht Venedig oder Rom sind die teuersten Pizzastädte des Landes, sondern Bozen im Norden des Landes. Das zeigen aktuelle Daten der italienischen Preisbeobachtungsstelle Altroconsumo. Für eine Pizza plus Getränk zahlen Gäste in Bozen demnach im Schnitt 15,04 Euro.

Dahinter folgen Palermo (14,56 Euro), Sassari (14,53 Euro) und Mailand (14,02 Euro). Venedig landet erst auf Platz fünf mit durchschnittlich 13,84 Euro. Unter zehn Euro gibt es das klassische Pizza-Menü nur noch in zwei italienischen Städten: in Reggio Calabria (9,47 Euro) und Livorno (9,53 Euro).

Das Ranking im Überblick

  • Bozen: 15,04 € (im Durchschnitt)/ 12,30–19,00 € (Spanne von Minimum bis Maximum)
  • Palermo: 14,56 €/9,00–28,00 €
  • Sassari: 14,53 €/10,50–19,50 €
  • Mailand: 14,02 €/8,00–22,50 €
  • Venedig: 13,84 €/11,00–16,80 €
  • Trient: 13,69 €/9,80–19,00 €
  • Florenz: 13,56 €/8,50–20,00 €
  • Bologna: 12,88 €/10,50–15,00 €
  • Turin: 12,12 €/10,50–15,00 €
  • Rom: 11,45 €/9,00–15,00 €
  • Neapel: 10,94 €/9,00–15,00 €
  • Livorno: 9,53 €/8,00–13,50 €
  • Reggio Calabria: 9,47 €/ 8,00–10,00 €

Starke Schwankungen innerhalb einer Stadt

Man sollte sich allerdings nicht allein am Durchschnittspreis orientieren. Denn innerhalb einer Stadt schwanken die Preise teils drastisch. Besonders ausgeprägt ist das Gefälle in Palermo: Dort zahlt man im günstigsten Lokal neun Euro, im teuersten hingegen satte 28 Euro. Ähnliche Extreme gibt es in Mailand (8 bis 22,50 Euro) und Florenz (8,50 bis 20 Euro).

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Am stabilsten sind die Preise in Reggio Calabria – zwischen dem günstigsten und teuersten Restaurant liegen dort lediglich zwei Euro. Auch Bari, Perugia und Terni gelten als vergleichsweise preiskonstant.

So schnell steigen die Pizzapreise

Die Altroconsumo-Daten zeigen zudem, dass Pizzapreise in vielen Städten weit schneller steigen als die allgemeine Inflation, die in Italien 2025 bei 4,4 Prozent lag. In Udine verteuerte sich die Pizza binnen eines Jahres um 12,9 Prozent, in Bari um 11,4 Prozent, in Pescara um 10,4 Prozent.

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Einen erfreulichen Gegensatz bieten Venedig (minus 3,2 Prozent) und Parma (minus 9,3 Prozent), wo die Preise tatsächlich gesunken sind. Für Urlauber gilt also: Lokalwahl lohnt sich – und ein Vergleich der Preise vor dem Betreten des Restaurants kann bares Geld sparen.

Verwendete Quellen

  • altroconsumo.it: Pizza e bibita in 30 città: prezzi in forte aumento, le sorprese di Palermo e Napoli

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