IG Metall: "Sofortprogramm gegen Deindustrialisierung"
IG Metall: "Sofortprogramm gegen Deindustrialisierung"
Aktualisiert am 27.04.2026, 13:43 Uhr IG Metall Baden-Württemberg fordert Sofortprogramm. (Archivbild) © dpa / Marijan Murat/dpa Lesedauer:1 Min. Von Deutsche Presse-AgenturDieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Die Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg sind auf die Zielgerade eingebogen. Für die Wirtschaft fordert die IG Metall konkrete Maßnahmen. Was steckt dahinter?
Stuttgart - Die IG Metall Baden-Württemberg hat vor einer beschleunigten Deindustrialisierung im Südwesten gewarnt und ein industriepolitisches Sofortprogramm direkt nach Bildung einer neuen Regierung gefordert. Dazu gehöre unter anderem ein "umfassender Zukunftsfonds von mindestens 500 Millionen Euro jährlich, insbesondere für mittelständische Industrieunternehmen", wie die Gewerkschaft in Stuttgart mitteilte.
"Wenn jetzt nicht gehandelt wird, droht Baden-Württemberg schleichend an industrieller Substanz zu verlieren", sagte Bezirksleiterin Barbara Resch der Mitteilung zufolge. Laut IG Metall brauche es konkrete Maßnahmen. Zentrale Branchen wie Automobilindustrie, Zulieferer und Maschinenbau müssten zudem gezielt gestärkt werden. So sollten etwa Lade- und Wasserstoffinfrastruktur mit verbindlichen Zielen massiv ausgebaut werden. Die Gewerkschaft forderte auch eine Initiative für eine Batteriezellproduktion in Baden-Württemberg.
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Koalitionsverhandlungen biegen auf Zielgerade ein
Die Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und CDU in Baden-Württemberg biegen auf die Zielgerade ein. In den nächsten Tagen beraten die Spitzen über die Ergebnisse der Facharbeitsgruppen. Am Samstag treffen sich dann nach derzeitiger Planung auf beiden Seiten Parteigremien, die über die Ergebnisse der Verhandlungen beraten sollen. Am Montag soll dann der Koalitionsvertrag vorgestellt werden, am 13. Mai ist im Landtag die Wahl des neuen Ministerpräsidenten vorgesehen. © Deutsche Presse-Agentur
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